Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe November'21 -Südlicher Oberrhein

21 11 | 2021 IHK-Zeitschrift Wirtschaft im Südwesten ANZEIGE Werden Sie Aussteller 16.-18. März 2022 | Freiburg GLOBALER ERFOLG BRAUCHT REGIONALE NETZWERKE Infos und Anmeldung unter www.ie-messe.de ie+2022_Ausstellerwerbung_ab Juni.indd 1 17.05.2021 10:07:55 Besser wäre es, vorab eine Bedürfnisanalyse zu betreiben und zu erforschen, was mein Kunde wirklich von mir braucht. Im nächsten Schritt steht dann die Umfeldanalyse an, bei der das Umfeld und der Wettbewerb unter die Lupe genommen werden. In Zeiten immer dichterer Märkte und globaler Netzwerke wird dieser Part immer wichtiger. Wie bleiben Geschäftsmodelle zukunfts- fähig? Geschäftsmodelle und Produkte sind oftmals so tief in der Unternehmens-DNA verankert, dass es kaum vorstellbar ist, daran etwas zu verändern oder radikal umzustellen. Mit diesem Ansatz müssen wir immer häufiger brechen, denn Märkte wandeln sich mit ra- santem Tempo. Um am Markt bestehen zu bleiben, müssen Geschäftsmodelle künftig so flexibel gedacht werden, dass sie sich je- derzeit an die Marktbedingungen anpassen und somit auch absichern lassen. Wenn ich diese Flexibilität habe, sehe ich beispielswei- se rechtzeitig, wenn es Sinn macht, einen Teil meines Geschäftsmodells aufzugeben, weil es keinen Erfolg mehr bringt oder welchen Teil ich wie digitalisieren kann, um effekti- ver zu werden. Auch hierbei helfen unsere Modelle, die viele Ansatzpunkte liefern, sich stetig zu hinterfragen. Welche Rolle spielen dabei Produkte? Produkte spiegeln die Marke von Unterneh- men wider – mit der sich sowohl Mitarbei- ZUR PERSON Emmanuel Beule ist Referent für Digitale Geschäftsprozesse bei der IHK Südlicher Oberrhein und damit auch Ansprech- partner für Unternehmen bei der Digital Transformation Map. Zur Einführung der „IHK Digital Transformation Map“ finden zwölf Fachimpulse statt. Der nächste: „Geschäftsmodelle und Produkte“ am 11. November . Informationen zu allen Impul­ sen und Anmeldung unter www.suedlicher­ oberrhein.ihk.de 5246504 Details zur „IHK Digital Transformation Map“ unter www.suedlicheroberrhein.ihk.de 5246390 Kontakt: Emmanuel Beule 0761 3858-268 emmanuel.beule@freiburg.ihk.de tende im Unternehmen als auch Kunden identifizieren können. Je stärker emotional eine Marke aufgeladen ist, desto erfolgrei- cher ist sie am Markt. Mercedes Benz steht für Tradition, Luxus und Komfort. Aldi für tiefe Preise zu guter Qualität. Apple für Lifestyle. Auch bei den Produkten gilt es jedoch, re- gelmäßig zu analysieren: Welche Produkte können wir in Zukunft mit wirtschaftlichem Erfolg anbieten? Welche innovativen und di- gitalen Ansätze gibt es, und wie kann ich sie sinnvoll für meine Produkte umsetzen? Ein gelungenes Beispiel dafür ist die Umstellung von klassischer Software, die vorher einmal gekauft wurde, auf Abomodelle mit Monats- oder Jahreslizenzen. Man koppelt dabei einen Service an das Produkt, und schon wurde das Geschäftsmodell erweitert. Interview: heo

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