Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe September '21 -Südlicher Oberrhein

46 IHK-Zeitschrift Wirtschaft im Südwesten 9 | 2021 UNTERNEHMEN KURZ NOTIERT Die Vinothek und Weinbar Alte Wache Freiburg hat vergangenes Jahr knapp eine Mil- lion Euro Umsatz erzielt. Das sind 54 Prozent weniger als 2019, teilte das Unternehmen Ende Juni mit. Dies hatte GeschäftsführerinAlixeWin- ter bereits Ende vergangenen Jahres befürchtet (siehe WiS 1/21). Durch die November- und De- zemberhilfen der Bundesregierung hätten die Verluste zumTeil ausgeglichen werden können. Die Gelder seien zwar erst im März vollstän- dig ausgezahlt worden, hätten aber geholfen, „das Jahr mit einem annehmbaren Ergebnis abzuschließen“, hieß es nun. Zudem seien die Sommermonate besser als in denVorjahren ver- laufen, nicht nur der Ausschank, auch der Fla- schenverkauf habe zugelegt. Marquardt wächst: Seit Kurzem zählt die MARQ4 Automation GmbH zur Firmengrup- pe. Sie entwickelt und baut hochautomatisierte Montage- und Prüfsysteme, die in der Automo- bil- und Elektronikindustrie, der Medizintech- nik und weiteren Industriezweigen zum Einsatz kommen. 60 Ingenieure,Techniker und Konstruk- teure sind für die neue Technologietochter tätig. Weiteres Personal soll in der Gründungsphase aufgebaut werden, heißt es in einer Pressemit- teilung. Geschäftsführer ist Harald Berchtold, der bei Marquardt zuletzt die Industrialisierung im Werksverbund und den Bereich „Marquardt Ex- cellence“ global verantwortete. Die Marquardt- Gruppe mit Stammsitz in Rietheim-Weilheim ge- hört zu den weltweit führenden Herstellern von mechatronischen Schalt- und Bediensystemen. Der Gruppenumsatz lag 2020 bei rund 1,2 Mil- liarden Euro. Neuer Standort: Mohammad undAhmad Diraf- zoon haben Mitte Juli in der Bertoldstraße 44 in Freiburg den Green City Döner eröffnet. Die Besonderheit ist laut Pressemitteilung das nachhaltige Fast-Food-Konzept des Imbisses. UmMüll zu vermeiden, würden die Grillspieße nicht in bis zu 40 Metern Klarsichtfolie eingewi- ckelt, sondern in einer eigens entwickelten und patentierten Edelstahlform aufbewahrt.Außer- dem stammten rund drei Viertel der Zutaten aus regionalem Anbau. Das Angebot umfasst 30 kalte und warme Gerichte. Darunter auch einen veganen, glutenfreien Grillspieß – den ersten seiner Art, so Mohammad und Ahmad Dirafzoon. Die Brüder betreiben in Freiburg bereits drei Imbisse: die Veggie Liebe in der Moltkestraße 3 sowie Mr. Döner Stühlinger und Mr. Döner Güterhallen . Bauverein Breisgau „Äußerst erfolgreich“ FREIBURG. Die Wohnungsbaugenossenschaft Bauverein Breisgau zieht eine positive Bilanz des Jahres 2020. Es sei pandemiebedingt besonders herausfordernd gewesen, zugleich auch „äußerst erfolg- reich“, wie es in der Pressemitteilung zur Bilanz heißt. Die Bilanz- summe betrug 331,1 Millionen Euro (Vorjahr: 321,3 Millionen Euro), der Jahresüberschuss 9 Millionen Euro (2019: 4,7 Millionen Euro). Rund 37 Millionen Euro investierte die Genossenschaft vergangenes Jahr in Neubau und Sanierung und kann somit einen Bestand von 5.129 Wohn- und Gewerbeeinheiten vorweisen. 241 weitere sind im Entstehen. Bauverein Breisgau verfügt über knapp 23.900 Mitglieder und rund 120 Mitarbeiter (siehe auch WiS 5/21). sum Familienheim Freiburg „Gesunde Entwicklung“ FREIBURG. „Die Bilanzergebnisse der Familienheim Freiburg Bau- genossenschaft für das Geschäftsjahr 2020 spiegeln eine weiterhin gesunde Geschäftsentwicklung des Unternehmens wider“, berichtet das Unternehmen. Das Bilanzvermögen betrug 160,7 Millionen Euro (2019: 159,6 Millionen Euro), der Jahresüberschuss stieg von 2,31 Millionen Euro im Jahr 2019 auf 2,84 Millionen Euro 2020. In Neubau, Sanierung und Modernisierung wurden vergangenes Jahr 11,2 Milli- onen Euro investiert. Nun verfügt die Wohnungsbaugenossenschaft über 2.717 Wohnungen, 38 gewerbliche Einheiten, 8.510 Mitglieder und hat 32 Mitarbeiter, darunter zwei Azubis. sum Brunner Objektmöbel So viele Aufträge wie nie RHEINAU. Ob Deloitte Zürich, das königliche Museum Madrid, das Hotel Hyatt Regency Rostov, die ungarische Musikhochschule in Budapest oder das neue Stadion des SC Freiburg – der Objekt- möbelhersteller Brunner aus Rheinau berichtete Ende Juli von neuen Projekten namhafter Kunden sowie dem „höchsten Auftragsbestand der Unternehmensgeschichte“. Im ersten Halbjahr 2021 habe der Auftragseingang im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zweistellig zugelegt – im Kernmarkt Deutschland wie auch in weiteren euro- päischen und asiatischen Märkten. Für das laufende Jahr erwartet Brunner daher einen Umsatz von 125 Millionen Euro in der Gruppe. 2019 hatte das Unternehmen einen Umsatzrekord in Höhe von rund 130 Millionen Euro gemeldet, 2020 war er pandemiebedingt zurückgegangen. Das Familienunternehmen beschäftigt rund 540 Mitarbeiter und zählt nach eigenen Angaben zu den führenden Objektmöbelherstellern Europas. mae Bild: niko design Die Innovation Factory von Brunner in Rheinau.

RkJQdWJsaXNoZXIy MjQ2MDE5