Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe Juli/August '21 -Südlicher Oberrhein

Anzeigenkompendium Prüfer Medienmarketing für die Region Südbaden II Anzeigenspecial Juli/August 2021 24.892 Euro, aber mehr als im Bundes- durchschnitt von 22.899 Euro. 451.800 Beschä igte Parallel zum Wirtschaftswachstum der vergangenen Jahre stieg die Zahl der Beschäftigten deutlich an. Mitte 2019 waren es in der Region Südlicher Ober- rhein 451.800 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. Das sind 25,6 Prozent mehr als im Jahr 2008 vor der weltweiten Wirtschaftskrise und eine höhere prozentuale Zunahme als auf Landesniveau von 21,3 Prozent. Dank auch beschäftigungssichernder Maßnahmen wie Kurzarbeitergeld sank die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigen in der Region während der einsetzenden Coronakrise bis Mitte 2020 nur moderat um 0,2 Prozent auf 450.880 (Landesniveau -0,4 Prozent). Die Arbeitslosenquote be- zogen auf alle zivilen Erwerbspersonen lag in der Region Südlicher Oberrhein im Jah- resdurchschnitt 2019 mit 3,2 Prozent prak- tisch auf Landesniveau. 2020 ist sie auf 3,9 Prozent gestiegen (Land 4,1 Prozent). Wirtscha sstruktur: zwei Drittel Dienstleistungen, ein Drittel Produktion Im Bezugsjahr 2018 als der zuletzt vorlie- genden Datenbasis beschrieben alle in der Region Südlicher Oberrhein produzierten Güter und Dienstleistungen abzüglich der jeweiligen Vorleistungen einen Gesamt- wert von 38,67 Milliarden Euro. Das ist die so genannte Bruttowertschöpfung (BWS). Davon machten Dienstleistungen mit ins- gesamt 25,39 Milliarden Euro zwei Drittel (65,6 Prozent) und das Produzierende Gewerbe einschließlich Bauwirtschaft mit 12,85 Milliarden Euro ein Drittel aus (33,2 Prozent). Der Beitrag der Land- und Forstwirtschaft betrug mit 418 Millionen Euro rund ein Prozent. Im Vergleich zum gesamten Land ist die Wirtschaftsstruk- tur der Region Südlicher Oberrhein damit durch einen überdurchschnittlich ho- hen Anteil der Dienstleistungsbereiche gekennzeichnet. Im Landesdurchschnitt liegt deren Anteil bei relativ geringeren 59,4 Prozent und der des Produzierenden Gewerbes einschließlich Bauwirtschaft bei relativ höheren 40,0 Prozent. Beschä igtenanteile und mittelstän- dische Struktur Die Verteilung der Beschäftigten nach Wirtschaftsbereichen entspricht der aufgezeigten Wirtschaftsstruktur aus ak- tueller Sicht. Von den insgesamt 450.880 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Region Südlicher Oberrhein Mit- te 2020 waren 31,7 Prozent (143.055) im Produzierenden Gewerbe und 67,6 Prozent (305.175) im weiten Dienstleistungsbereich tätig. Zum Vergleich lag der landesweite Durchschnitt bei 35,6 beziehungsweise 63,9 Prozent. Lokaler Dienstleistungs- schwerpunkt in der Region Südlicher Oberrhein ist von der Beschäftigtenzahl her der Stadtkreis Freiburg mit 36,5 Pro- zent (111.540) aller in der Region Südlicher Oberrhein in Dienstleistungen Beschäftig- ten sowie 86,4 Prozent aller in der Stadt insgesamt sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Lokaler Schwerpunkt des Produzierenden Gewerbes ist der Orten- aukreis mit 49,8 Prozent (71.330) aller in der Region in diesem Wirtschaftsbereich sozialversicherungspflichtig Beschäftigten (Zahlen Mitte 2020). Speziell im Rahmen des Produzierenden Gewerbes verteilen sich die Beschäftigen überwiegend, zu 78,1 Prozent, auf das Verarbeitende Gewerbe einschließlich Industrie, zu 18,3 Prozent auf das Bauge- werbe und zu 3,5 Prozent auf Bergbau, Energie und Wasserversorgung. Speziell im Dienstleistungsbereich beschreiben als ausgesuchte Wirtschafszweige das Gesundheits- und Sozialwesen 25,1 Pro- zent aller Dienstleistungs-Beschäftigten, Handel und Kfz 20,7 Prozent, Verkehr und Lagerei 6,9 Prozent und das Gastgewerbe 5,6 Prozent. Die Anteile der sozialversicherungspflich- tig Beschäftigten nach Betriebsgrößen- klassen deutet auf eine breite mittel- ständische Struktur des Wirtschaftslebens in der Region Südlicher Oberrhein. Ende 2018 waren hier in Betrieben bis unter 100 Mitarbeitern 52,0 Prozent von allen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten tätig, mehr als im Landesdurchschnitt von 47,6 Prozent, in Betrieben von 100 bis un- ter 500 Mitarbeitern 27,7 Prozent, ähnlich dem Landesdurchschnitt von 26,9 Prozent, und in Betrieben mit 500 und mehr Mit- arbeitern 20,2 Prozent und damit deutlich weniger als im Landesdurchschnitt von 25,5 Prozent. Wachstumsmotor Industrie Allgemein zeigt sich das Verarbeitende Gewerbe und damit die Industrie (als Teil des Produzierenden Gewerbes) bei der Entwicklung der Bruttowertschöpfung der einzelnen Wirtschaftszweige in der Region Südlicher Oberrhein als wesentlich wachstumsstärker als die Dienstleistun- gen. Abgesehen von dem Einbruch 2009 aufgrund der damaligen Finanz- und Wirtschaftskrise um minus 16,0 Prozent ist die Bruttowertschöpfung des Verarbeiten- den Gewerbes in jeweiligen Preisen 2008 bis 2018 um 44,6 Prozent gestiegen. Das ist mehr als das vergleichbare Landesni- veau von plus 41,0 Prozent, vor allem aber deutlich mehr als die betreffende Rate des volksbank-freiburg.de Undmöglich. Wir finden, die Welt braucht mehr Zuversicht. Deshalb unterstützen wir alle, die den Mut haben, ihre Zukunft selbst in die Hand zu nehmen. FK_Undmöglich-Zuversicht-Ingenieure_90x83mm_4c.indd 1 22.04.2021 14:57:24 weiter Seite IV

RkJQdWJsaXNoZXIy MjQ2MDE5