Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe Juni'21 -Südlicher Oberrhein
27 6 | 2021 IHK-Zeitschrift Wirtschaft im Südwesten Stramka_90 x 49.indd 1 14.08.18 09:59 Nur für Gewerbetreibende professional.peugeot.de DER NEUE PEUGEOT 3008 ZEIT FÜR VERÄNDERUNG Mehr Infos unter: free2move-lease.de Beispielfoto eines Fahrzeuges der Baureihe, die Ausstattungsmerkmale des abgebildeten Fahrzeuges sind nicht Bestandteil des Angebotes. € 235,– mtl.¹ (netto zzgl. Überführung) Leasingrate für den PEUGEOT Neuer 3008 Allure HYBRID 225 e-EAT8 • Aktiver Toterwinkelassistent • Einparkhilfe vorn, akustisch und visuell • Müdigkeitswarner • Spurhalteassistent mit Lenkeingriff AUTO DOMICIL FREIBURG GMBH 79111 Freiburg · Bötzinger Str. 37 · Tel.: 0761/49053-0 www.auto-domicil.de KraftstoffverbrauchfürdenPEUGEOTNeuer3008AllureHYBRID 225 e-EAT8: : 165 kW (225 PS) und Elektromotor mit 110 kW (110 PS): Reichweite in km: bis zu 54-56³; Kraftstoffverbrauch (kombiniert) in l/100 km: 1,5³; CO 2 -Emissionen (kombiniert) in g/ km: 35³; Stromverbrauch (kombiniert) in kWh/100 km: 15,7. ¹Ein Free2Move Lease Kilometerleasingangebot der PSA Bank Deutschland GmbH, Siemensstraße 10, 63263 Neu-Isenburg, unter Berücksichtigung der Innovationsprämie³ für Gewerbetreibende mit einem Fuhrpark <50 für den neuen PEUGEOT Neuer 3008 Allure HYBRID 225 e-EAT8 Leasingsonderzahlung: 3.781,51 €; Laufzeit: 48 Monate; Leasingrate: 235,– €/Monat zzgl. MwSt., Überführung und Zulassung; Laufleistung: 10.000 km/Jahr. Nur für Gewerbetreibende mit einem Fuhrpark < 50. Angebot gültig bei Zulassung bis 31.07.2021. Über alle Detailbedingungen informierenwir Sie gerne. alarbeiter konfrontiert wird, reichen von Mobbing und Problemen im Elternhaus über unfaire Benotung bis zu Schwangerschaft und Drogen. Unter anderem mit Kommunikationstraining trägt er dazu bei, dass die jungen Leute ihre Konflikte selbst lösen. In anderen Angelegenheiten stellt er den Kontakt zu seinem Netzwerk her, zu dem auch IHK-Ausbildungsbegleiter Markus Keßner gehört. „Diese Zusammenarbeit von Schule, Sozialarbeit und IHK ist enorm wichtig“, sagt Annette Bühler, Leiterin der Kaufmännischen Berufs- schule und des Dualen Berufskollegs Industrie/Großhandel für Abiturienten. „Wir machen doch immer wieder die Erfahrung, dass die jungen Erwachsenen von den Anforderungen der Ausbildung überrascht sind.“ Die 35- oder 40-Stunden-Woche, die Fremdbe- stimmung, auch die acht Arbeitsstunden ohne Mobiltelefon seien für manche zunächst einmal sehr überfordernd. „Viele haben sich das so nicht vorgestellt“, weiß Annette Bühler. Und die Zahl derjenigen, bei denen alles reibungslos verläuft, sinkt. Diese Erfahrung macht auch Markus Keßner: „Es gibt immer mehr Jungen und Mädchen, die aus sehr schwierigen Verhältnissen kommen, aber eben auch immer mehr gut behütete Jugendliche. Und beide Gruppen haben enorm mit der Realität der Ausbildung zu kämpfen.“ Die meisten Probleme kann der IHK-Ausbildungsbegleiter in einem einzigen Gespräch klären. Nur wenige brauchen langfristige Unterstützung. Aber auch die bietet Keßner. So hat er den einen oder anderen Azubi tatsächlich schon bis zum Ausbildungsabschluss begleitet. Schon bevor es den Ausbildungsbegleiter bei der Industrie- und Handelskammer gab, hat Annette Bühler sehr gut mit den Ausbil- dungsberatern der Kammer zusammengearbeitet. „Die Rolle von Herrn Keßner ist für unsere Schülerinnen und Schüler aber eine ganz andere“, erläutert sie den Mehrwert dieser Stelle. „Die Azubis wollen einen direkten Ansprechpartner. Mit Herrn Keßner haben sie ein Gegenüber, das zu ihnen, hier in die Schule kommt. Das ist eine viel vertrautere Basis.“ Der Ausbildungsbegleiter ergänzt: „Ich beginne jedes Gespräch mit der Information, dass alles, was die jungen Leute mir erzählen, unter uns bleibt. Kontakt zum Ausbil- dungsbetrieb nehme ich nur auf, wenn sie das wollen.“ Sowohl Keßner als auch Witzel und Bühler haben festgestellt, dass die Probleme der Berufsschülerinnen und -schüler durch die Um- stände rund um die Pandemie zugenommen haben. Bühler: „Sicher lässt sich das nicht pauschal sagen, es ist schon abhängig von Elternhaus, Schulabschluss und der Ausbildung. Aber die Selbst- organisation daheim ist für viele doch schwierig.“ Witzel benennt es konkret: „Wenn die Jugendlichen nur zu Hause bleiben, fehlt der Aufbruch in den Tag. Viele haben die nötige Eigenverantwortung und Selbstfürsorge einfach noch nicht gelernt.“ Und auch wenn manche ihrer Schü- lerinnen und Schüler mehr Unterstüt- zung benötigen, um ihren Abschluss zu schaffen, so ist die Abteilungsleiterin Berufsschule doch überzeugt davon, dass sich der Einsatz lohnt. „Natürlich kann aus einem Azubi mit Problemen eine gute Fachkraft werden. Oft reicht ja das Verlassen des Elternhauses oder der Wechsel des Arbeitgebers nach Ausbildungsabschluss schon dafür aus.“ Auch für Keßner hat der Abschluss oberste Priorität. „Danach eröffnen sich oft ganz neue und bessere Perspekti- ven, auch in dem Beruf, in dem es in der Ausbildung gehakt hat.“ naz Kontakt zu Markus Keßner für Ausbildungsbetriebe, Berufsschulen und Azubis: markus.kessner@ freiburg.ihk.de 0761 3858-164 Alle Informationen zum IHK-Ausbildungsbegleiter auch unter www.suedlicher- oberrhein.ihk.de ( 4351384)
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