Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe Mai'21 -Schwarzwald-Baar-Heuberg

IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg REGIO REPORT • Erschöpfungszuständen/Burnout • Depressionen und Lebenskrisen • Angst- und Zwangsstörungen • Anpassungsstörungen • Traumafolgestörungen • Schmerzstörungen Schaffen Sie sich neue Perspektiven Wir begleiten Sie bei: Fachklinik Sonneneck • Akutklinik für Psychosomatik und Psychiatrie mit integrativ-anthroposophischem Ansatz Wilhelmstraße 6 • 79410 Badenweiler • IHK@sonneneck-fachklinik.de • www.sonneneck-fachklinik.de Für Privatversicherte, Beihilfeberechtigte und Selbstzahler sowie ggf. gesetzlich Versicherte mit Zuzahlung +49 (0)7632 - 752 400 ANZEIGEN IHK-Umfrage: Weniger Unternehmen wollen im Ausland investieren Kostenersparnis im Blick Strukturdaten der Region Die IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg hat den Zahlenspiegel 2021 veröffentlicht. Die- ser enthält Informationen über grundlegende wirtschaftsrelevante Zahlen und Struk- turdaten der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg wie etwa Zahlen zur Bevölkerung, zum Arbeitsmarkt, zum Verarbeitenden Gewerbe und zur Ausbildungssituation. Der Strukturdatenflyer kann unter www.ihk-sbh.de ( 5028282) abgerufen werden. Kostenfreie Druckexemplare können bei Anne Spreitzer vom IHK-Fachbereich Stand- ortpolitik bezogen werden. Anne Spreitzer, Fachbereich Standortpolitik 07721 922-156 spreitzer@vs.ihk.de I mmer weniger Industrieunternehmen planen den Schritt ins Ausland. Zugleich wollen die auslandsak- tiven Betriebe ihr Investitionsvolumen zunehmend aus Kostengründen erhöhen. Das zeigt eine aktuelle Son- derauswertung der Konjunkturumfrage aller IHKs in Deutschland zu Auslandsinvestitionen unter mehr als 2.000 deutschen Industrieunternehmen. Der Erhebung zufolge wollen 43 Prozent von ihnen im Ausland inves- tieren – so wenige wie zuletzt vor zehn Jahren. „Dabei ist unsere exportstarke Industrie hierzulande stärker als andere Länder von der Erschließung ausländischer Märkte durch Auslandsinvestitionen abhängig. Aber sie hat mit protektionistischen Maßnahmen und aktuell mit der Coronakrise zu kämpfen“, gibt IHK-Präsidentin Birgit Hakenjos zu bedenken. Auch wenn insgesamt weniger Unternehmen den Schritt ins Ausland planen, steigen die Investitionsvolumina der auslandsaktiven Unternehmen in den einzelnen Märk- ten gegenüber dem Vorjahr an – vor allem in China, in Nordamerika und in Afrika sowie im Nahen und Mittleren Osten. Zugleich wollen mehr Betriebe in den Top-3-Zielregionen deutscher Auslandsinvestitionen präsent sein: in der Eu- rozone, in China und in Nordamerika. Auch die sonstigen EU-Länder, die Schweiz und Norwegen werden für Unter- nehmen attraktiver. „Gerade in diesen schwierigen Zeiten zeigt uns das nachhaltig, dass unsere Betriebe stabile Lieferketten in Heimatnähe ebenso zu schätzen wissen wie den wachsenden Konsum in China und eine verlässli- che Wirtschaftspolitik in den USA“, sagt Birgit Hakenjos. Hinzu komme die steigende Attraktivität der Eurozone und der sonstigen EU für Nahverlagerungs-Aktivitäten. Eine besondere Konstellation ergibt sich in den Investi- tionsbeziehungen zum Vereinigten Königreich: Mehr Un- ternehmen als zuletzt wollen hier investieren, vor allem in Vertrieb und Kundendienst, um vom Brexit verursachten Handelshemmnissen zu begegnen. Insgesamt werden durch die deutschen Direktinvestitionen in diesem Jahr erstmalig über acht Millionen Arbeitsplätze an ausländi- schen Standorten geschaffen und gesichert. Vertrieb- und Kundendienst bleiben zwar weiterhin die Hauptmotive für Auslandsinvestitionen, allerdings sieht ein gewisser Teil der befragten Unternehmen in Deutsch- land auch in den Personalkosten einen Grund, um im Ausland zu investieren. Ein Blick in die Industriebranchen zum Auslandsenga- gement zeigt, dass sich vor allem der Maschinenbau zurückhält. Hier plant lediglich ein Fünftel der Unterneh- men, die Auslandsinvestitionen auszuweiten, während 23 Prozent diese kürzen wollen. Deutlich expansiver ist dagegen die pharmazeutische Industrie, die ihre Investi- tionspläne für das Ausland im Schnitt kräftig ausweitet. Auch im Fahrzeugbau planen die Unternehmen unter dem Strich mit höheren Budgets. Während in der chemischen Industrie (inklusive Pharma) überdurchschnittlich viele Betriebe einen Aus- und Aufbau von Produktionskapa- zitäten zur Markterschließung planen, geht es bei den Auslandsinvestitionen im Fahrzeugbau hauptsächlich um Kostenersparnis. DIHK/bk »Unsere Betriebe schät- zen stabile Lieferketten« Birgit Hakenjos IHK-Präsidentin

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