Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe April'21 - Hochrhein-Bodensee

23 4 | 2021 IHK-Zeitschrift Wirtschaft im Südwesten IHK Hochrhein-Bodensee   REGIO REPORT Tagesseminar zur Arbeitsorganisation Digital und effizient E ine reibungslose Büroorganisation kann in erheblichem Maße dazu beitragen, sich erfolgreich dem Unternehmenszweck oder einem Projektziel zu widmen. Im Präsenzseminar „Digital und effizi- ent im Büro und im Homeoffice“ zeigen die Referenten den Teilneh- mern Möglichkeiten auf, administrative Abläufe und das eigene Zeit- management zu verbessern. Der Fokus liegt auf folgenden Themen: Arbeits- und Büroorganisation, Informationsflut und Wissensma- nagement, die Speicherung von Dokumenten sowie schließlich Zeit- management und Arbeitstechniken. Das Seminar findet amMittwoch, 14. April , von 9 bis 17 Uhr in der IHK in Schopfheim statt. Die Gebühr beträgt 290 Euro, eine Anmeldung ist erforderlich. doe Anita Wissmann 07622 3907-230 anita.wissmann@ konstanz.ihk.de www.konstanz.ihk.de 143135730 Tagesseminar zu virtuellen Teams Führung auf Distanz D ie Zusammenarbeit über verschiedene Standorte beziehungswei- se im Homeoffice stellt Führungskräfte vor Herausforderungen. Im Tagesseminar „Zusammenarbeit und Führung auf Distanz“ der IHK lernen die Teilnehmer Erfolgsfaktoren virtueller Führung kennen und erfahren, wie sie diese Form der Zusammenarbeit gestalten können. Es richtet sich an Führungskräfte und Projektleiter, die Teams und Mitarbeiter über unterschiedliche Standorte verteilt oder im Home- office führen. Das Seminar findet am Mittwoch, 14 April , in der IHK in Konstanz und am Donnerstag, 23. September , im Bildungszentrum in Schopfheim jeweils von 9 bis 17 Uhr statt. Die Teilnahmegebühr beträgt 290 Euro, eine Anmeldung ist erforderlich. doe Bozena Blaszczyk 07622 3907-267 bozena.blaszczyk@ konstanz.ihk.de www.konstanz.ihk.de 143138363 D ie Digitalisierung und Globalisierung der Arbeitswelt führen seit Jahren dazu, dass die Arbeit zunehmend mobiler wird. Insbesondere seit Beginn der Coronapan- demie wird verstärkt Homeoffice praktiziert. Was bei der gesundheitsförderlichen Gestaltung mobiler Arbeit wichtig ist, erläuterte Kerstin Rieder, Expertin für Ge- sundheitsmanagement und Dozentin an der Hochschule Aalen, in einem Onlinevortrag Mitte März. Dieser fand im Rahmen einer Reihe zum betrieblichen Gesundheits- management der Industrie- und Handelskammern in Baden-Württemberg statt und stieß mit knapp 100 Zu- hörern auf reges Interesse. Die Referentin beschrieb zu Beginn des Vortrags den Wandel der Arbeitswelt, der bereits vor Corona einen Trend weg von festen Arbeitszeiten und –orten hin zum mobilen Arbeit aufwies: sei dies bei Dienstreisen, beim Pendeln oder im Homeoffice. Rieder erläuterte, dass laut Studienergebnissen knapp Dreiviertel aller mobil Beschäftigten eine hohe Arbeitsfreude aufwei- sen, allerdings auch 32 Prozent ein verstärktes Risiko zu Burnout. Was dieses Risiko verringern und die Ar- beitsfreude steigern könne, sei mobilitätsbezogener Planungsspielraum, so Rieder. „Kann bei Dienstreisen beispielsweise mitentschieden werden, ob man bereits Sonntagabend oder erst Montagmorgen fahren möchte, mit welchen Verkehrsmitteln man unterwegs ist oder wo man übernachtet, mindert dies den subjektiv emp- fundenen Stress.“ Ein weiterer wichtiger Punkt sei die technische und organisatorische Unterstützung auch außerhalb des Unternehmens wie die Bereitstellung erforderlicher Werkzeuge, der Zugang zum Intranet oder ein Diensthandy. Das Homeoffice, so Rieder, habe für Mitarbeiter posi- tive wie auch negative Effekte: Vorteilhaft empfunden werden zum Beispiel eine geringere Fahrtzeit und die bessere Vereinbarung von Arbeit und Privatleben. Letz- teres kann jedoch auch negativ erlebt werden, da sich beide Bereiche stärker vermischen. Laut der Expertin für Gesundheitsmanagement benötigt man gewisse Kom- petenzen, um die Grenze zwischen Arbeit und Privatem selbst zu ziehen. „Hier macht es Sinn, die Beschäftigten zu schulen und einen Austausch zwischen ihnen anzu- regen, wie die Trennung gut gelingen kann. Auch ein separater Arbeitsbereich in der Wohnung kann helfen, um eine symbolische Abgrenzung zu schaffen“, rät sie. Zum Ende der Veranstaltung wurden die Zuhörer ge- fragt, mit welchen Regelungen zur Gestaltung von Homeoffice sie gute Erfahrung gemacht haben. Re- gelmäßige interne Meetings per Video würden die Kommunikation erheblich verbessern, darin waren viele Teilnehmer sich einig. Was zudem oft genannt wurde, waren eine flexiblere Einteilung der Arbeits- zeit, eine gute technische Ausstattung sowie die Freiwilligkeit des mobilen Arbeitens anstatt einer Homeoffice-Pflicht. doe Virtuell zugeschaltet – aus dem Homeoffice oder vom Arbeitsplatz im Büro aus – waren die Teilneh- mer des Vortrags zum gesunden Arbeiten. Gut besuchter Onlinevortrag aus einer Reihe zum betrieblichen Gesundheitsmanagement Mobile Arbeit gesundheitsförderlich gestalten

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