Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe März'21 - Hochrhein-Bodensee
46 IHK-Zeitschrift Wirtschaft im Südwesten 3 | 2021 UNTERNEHMEN 25 Jahre Morfeld CC Kommunikationsprofi und Kleinverleger FREIBURG. Die Werbeberatung Morfeld CC hat Anfang des Jahres ihr 25. Jubiläum gefeiert. Nach vielen Jahren im Dienste bedeutender Werbeagenturen in Deutschland und der Schweiz hatte sich der Werbebetriebswirt Franz Morfeld 1996 in Freiburg niedergelassen und selbststän- dig gemacht – „ohne jeden Kunden und ohne Kooperati- onen“, erzählt er. Allerdings mit jeder Menge Erfahrung und Renommee. „Es gab seinerzeit in Freiburg nur ganz wenige Werbefachleute, die auf einen vergleichbaren Background verweisen konnten“, sagt Morfeld. Er hat als Konzeptioner und Texter bei J. Walter Thompson in Frankfurt, Lintas in Hamburg sowie als Mitglied der Geschäftsleitung von Roger Mayer &Partner in Basel gearbeitet, für namhafte Kunden wie Elida Gibbs, Leva- sul Licht, Nordsee, Mobile Oil, Puma, Schweizerischer Bankverein, Coop Schweiz oder Messe Basel. Für seine Kampagnen hat Morfeld etliche Branchenpreise erhal- ten, beispielsweise vom Art Directors Club Deutschland für 24 TV-Spots der Gebühreneinzugszentrale GEZ. Diese Kompetenzen nutzte Morfeld ab 1996 in seinem eigenen Unternehmen. Er spezialisierte sich auf Kom- munikationsberatung sowie Konzeption, Kreation und Realisation von Werbemaßnahmen mit einem klaren Schwerpunkt auf klassischer Publikumswerbung. Zu sei- nen Kunden (Morfeld: „wenige, gute Auftraggeber“) zähl- ten beziehungsweise zählen die beiden Weltmarktführer Thomas Cook Travellers-Cheques und Travelex, zudem der Pforzheimer Schmuckhersteller Wellendorff und der Gartengerätehersteller Gardena, sowie regionale Firmen wie die Freiburger Einkaufszentren Schwarzwaldcity und Zentrum Oberwiehre. Zweimal wurden seine Arbeiten ins Jahrbuch der Werbung aufgenommen. Morfeld arbeitet mit einer kleinen Mannschaft beste- hend aus ein bis zwei festangestellten sowie festen freien Mitarbeitern. 2013 ist er zudem unter die Ver- leger gegangen und hat nun schon zum dritten Mal das Ferienjournal „Schöne Zeit“ herausgegeben – eine Art Reiseführer im Magazinformat mit touristischen Tipps für das Dreiländereck Südbaden, Elsass, Nord- westschweiz. Morfeld hat es im eigenen Haus speziell für Hotels konzipiert. Das Produkt, das er auch über den regionalen Buchhandel vertreibt, hat mittlerweile 15.000 Gesamtauflage erreicht - „zu 100 Prozent ver- kauft“, wie Morfeld betont. ine Jenne Landmaschinen wurde 100 Jahre alt Von der Motorsäge bis zum schweren Sattelschlepper ENDINGEN/KÖNIGSCHAFFHAUSEN. Die Jenne Landmaschinen GmbH, die im Januar 100. Jubiläum hatte und in der dritten sowie vierten Generation ge- führt wird, ist ein Familienbetrieb par excellence. Die Firma verkauft und repariert von der Motorsäge bis zum schweren Ackerschlepper alles, was vor allem im Obst- und Weinbau, aber auch auf Äckern und Wiesen Einsatz findet. Auf einer Fläche von circa 2.000 Quadratmetern in der Werkstatt, den Verkaufsräumen und der Tankstelle arbeiten 14 Mitarbeiter, darunter vier Auszubildende. Gegründet wurde die Firma 1921 vom Mechaniker- und Elektrikermeister Emil Jenne mit zunächst zwei Teilha- bern, die aber nach wenigen Jahren aus dem Unter- nehmen ausschieden. Jenne errichtete eine Werkstatt mit Schmiede und ein Wohnhaus. Der Zweite Weltkrieg unterbrach die Entwicklung, ab 1948 ging es indessen wieder bergauf. 1952 wurde die Werkstatt um das Dop- pelte erweitert. Bruno Jenne, der Sohn des Firmengrün- ders und Landmaschinenmechanikermeister, übernahm 1965 den Betrieb. Viele neue Landmaschinen wurden ins Programm aufgenommen. Jürgen Jenne, Vertre- ter der dritten Generation der Familie und ebenfalls Landmaschinenmechanikermeister, wurde 1987 Chef des Betriebs. Er und seine Frau Beatrix Jenne leiten ihn inzwischen zusammen mit dem Sohn Joachim, der ebenfalls Landmaschinenmechanikermeister ist. Die Gebäude des Unternehmens sind immer wieder erweitert und vergrößert, saniert und mit neuen Gerät- schaften ausgerüstet worden. Das Sortiment reicht von Motorsägen, Rasenrobotern, Schmalspur- und Groß- schleppern (unter anderem ist Jenne A-Händler der Gruppe Same-Deutz-Fahr, zu der auch Lamborghini gehört), Anbaugeräten wie Frontladern oder Dünge- streuern über Laubschneider, Entlauber, Autoanhänger und Quads bis hin zum Traubenvollernter. Dieses Ange- bot wird von Landwirten aus dem ganzen Kaiserstuhl und dem daran anschließenden nördlichen Gebiet der Rheinebene wahrgenommen. orn Blick auf das Betriebs- gelände von Jenne.
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