Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe März'21 - Hochrhein-Bodensee
21 3 | 2021 IHK-Zeitschrift Wirtschaft im Südwesten www.resin.de , info@resin.de Binzen, Freiburg, Waldshut-Tiengen Z Digitales Archivierungssystem auf Ihrem eigenen Server oder als Cloudlösung Z Revisionssicher nach GoBD Z Inklusive E-Mail Archivierung Z Inklusive Installation vor Ort Z Inklusive Verfahrensdokumentation Z Individuell anpassbar Z Browserbasiert Digitale Archivierung für alle Unternehmensgrößen ANZEIGE Praxistipps in der Pandemie Was Händler online tun können - eine Übersicht V iele Händler mussten während der Coronapande- mie ihre Geschäfte zwei Mal vollständig schließen und überlegen nun, wie sie sich besser digital aufstel- len können. In einer Übersicht haben wir in den fünf Themenbereichen Plattformen, Onlinemarketing, Kundenbindung, Serviceportfolio und Kooperationen hilfreiche Informationen zusammengestellt. Plattformen und digitale Tools Onlinehandel und -marketing können den stationären Händlern helfen, die Kosten zu decken, sichtbar zu bleiben und Umsätze zu generieren. •Neben dem eigenen Onlineshop oder den großen Onlinegiganten bietet beispielsweise auch der Han- delsverband lokalen Händlern eine Verkaufsplatt- form an. Dadurch werden Händler gebündelt, eine Angebotsvielfalt entsteht und Kosten für eine höhere Reichweite werden geteilt. •Die Städte Weil am Rhein, Rheinfelden und Lörrach haben beispielsweise eigene lokale Marktplätze. Die- se ermöglichen den Händlern sichtbar zu bleiben sowie online Bestellungen entgegen zu nehmen. •„Click & Collect“ bietet Möglichkeiten für Händler, die bereits einen Onlineshop oder eine Webseite haben. Kunden bestellen die gewünschte Ware online und holen diese dann zu einem vereinbarten Termin an der Ladentür ab. Einige Händler haben auch einen Versandservice eingerichtet, bei dem die Ware direkt zum Kunden geliefert wird. Onlinemarketing Onlinemarketing kann helfen, die Sichtbarkeit der loka- len Geschäfte zu erhalten. Es ist nicht entscheidend, eine möglichst große Masse zu erreichen. Der Fokus liegt darin, seine Zielgruppe anzusprechen. •Beispielsweise bietet die Applikation „Map Ads“ den Händlern ein automatisiertes, standortbezogenes Produktmarketing über Youtube, Google, Facebook und Instagram. Der Vorteil vor allem für kleine Ge- schäfte besteht darin, dass der Prozess um das Schalten der Werbeanzeigen vollkommen automati- siert abläuft. Die Anzeigen werden schließlich dem Kunden vor Ort und in unmittelbarer Nähe zum sta- tionären Geschäft eingeblendet. •Microinfluencer kennzeichnen sich durch eine hohe Aktivität und eine treue Followerschaft aus. Sie sind auf ein Thema spezialisiert und erreichen eine hohe Interaktionsrate mit ihren Followern. Händler können beispielsweise einen Stammkunden fragen, ob dieser Interesse daran hat, als Influencer die eigenen Pro- dukte in den sozialen Medien vorzustellen und damit bekannt zu machen. Entspricht der Stammkunde der Zielgruppe, so können über diesen Weg weitere Kun- den angezogen werden. •Im Trend liegen Händler, die selbst auf sozialen Platt- formen aktiv werden. Dabei zeigt sich, dass nicht die Professionalität der Beiträge entscheidend ist, son- dern vielmehr die Authentizität und die Persönlichkeit der Unternehmer, um Kunden anzuziehen. IM FOKUS 2021 Einzelhandel Gastronomie Tourismus
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