Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe Januar'21 -Südlicher Oberrhein
Anzeigenkompendium Prüfer Medienmarketing für die Region Südbaden 34 Anzeigenspecial Januar 2021 lanD unD lEutE Die Region Südlicher Oberrhein erstreckt sich auf 4061 Quadrat- kilometern entlang des rechten Rheinufers von Achern im Norden bis Neuenburg am Rhein im Süden. Dabei umfasst sie ebenso weite Teile des Mittleren Schwarzwaldes und des Südlichen Hochschwarzwaldes. Die Verwaltungseinheiten sind von Nord nach Süd der Landkreis Ortenaukreis mit 1850, der Landkreis Emmendingen mit 680, der Stadtkreis Freiburg im Breisgau mit 153 und der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald mit 1378 Quadratkilometern. Zusammen bilden sie 11,3 Prozent der Ge- samtfläche Baden-Württembergs und darüber nach Heilbronn- Franken die zweitgrößte der insgesamt zwölf Landesregionen. 46,6 Prozent der regionalen Gesamtfläche besteht aus Wald, mehr als das Landesniveau von 37,8 Prozent. 12,3 Prozent sind Siedlungs- und Verkehrsfläche, relativ weniger als auf Landes- ebene von 14,6 Prozent (alle Zahlen Ende 2019). Hier leben nach neuesten Angaben über 1,09 Millionen Einwohner (Wohnbevölkerung Mitte 2020, Fortschreibung mit Basis Zensus 2011). Diese verteilen sich zu 39,4 Prozent auf den Ortenaukreis (431.460), 23,9 Prozent auf den Landkreis Breisgau-Hochschwarz- wald (264.880), 21 Prozent den Stadtkreis Freiburg als der größ- ten Stadt der Region (230.070) und 15,2 Prozent auf den Landkreis Emmendingen (166.650). Insgesamt machen die Einwohner der Region Südlicher Oberrhein etwas über 9,8 Prozent der Gesamt- bevölkerung Baden-Württembergs aus. Seit Mitte 2011 hat die regionale Bevölkerungszahl um 6,7 Prozent zugenommen. Im gesamten Land waren es plus 5,8 Prozent. 13,1 Prozent der regionalen Bevölkerung sind Ausländer, zum Vergleich im ge- samten Land 15,9 Prozent (Mitte 2020). Davon entfielen nach Staatsangehörigkeit in der Region Ende 2019 etwas weniger als die Hälfte, 47,3 Prozent, auf andere EU-Staaten, acht Prozent auf die Türkei und, stellvertretend für die Flüchtlingsproblema- tik, 5,3 Prozent auf Syrien (Land 49,7 Prozent, 13,9 Prozent und 5,3 Prozent). Die Bevölkerungsdichte beträgt statistisch 269 Einwohner pro Quadratkilometer im Gegensatz zum Landesdurchschnitt von 310. wirtSCHaFtSlEiStung unD VErFÜgbarES EinkoMMEn DEr HauSHaltE Die vom Arbeitskreis Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder (VGRdL) jüngst veröffentlichten Daten auf Kreisebene weisen für die Region Südlicher Oberrhein für das Jahr 2018 ein reales Bruttoinlandsprodukt zu Marktpreisen (BIP) von 42,93 Milliarden Euro aus. Das ist der Wert aller produzierten Waren und Dienstleistungen in der betrachteten Periode und Ergebnis der Revision 2019. Damit verzeichnete die Region 2018 gegenüber dem Vorjahr noch ein Wachstum in jeweiligen Preisen von 4,5 Prozent und übertraf das Ergebnis im Land von plus 3,6 Prozent. Allgemein beschreibt das regionale Bruttoinlandsprodukt rund 8,3 Prozent des Landeswertes. Die pro Einwohner erbrachte Wirtschaftsleistung lag 2018 in der Region Südlicher Oberrhein bei leichter Steigerung gegenüber dem Vorjahr bei 39.561 Euro (Landesdurchschnitt 46.480 Euro). Das verfügbare Einkommen der privaten Haushalte, das ist der Teil des Einkommens, das den privaten Haushalten hauptsächlich für den privaten Konsum zur Verfügung steht, belief sich 2018 pro Einwohner auf 23.733 Euro, damit weniger als im Landes- durchschnitt von 24.892, aber mehr als im Bundesdurchschnitt von 22.899 Euro.
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