Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe Januar'21 -Schwarzwald-Baar-Heuberg
PLANUNG – PRODUKTION – MONTAGE WOLF SYSTEM GMBH 94486 Osterhofen Tel. 09932 37-0 gbi@wolfsystem.de WWW.WOLFSYSTEM.DE INDUSTRIE | GEWERBE | STAHL ANZEIGEN UF Gabelstapler GmbH Tel.: 07572 7608-0 Fax: 07572 7608-40 Am Flugplatz 10 88367 Hohentengen www.uf-gabelstapler.de info@uf-gabelstapler.de Schulungstermine Sa. 30.01.2021 für Gabelstaplerfahrer Sa. 06.03.2021 für Hubarbeitsbühnen Manitou Diesel Gabelstapler • Typ: MI 35 D NEU • Tragkraft: 3.500 kg • Hubhöhe: 6.000 mm • Integrierter Seitenschieber • Beleuchtungsanlage • Feste Frontscheibe mit Wischer • Optional: Vollkabine mit Heizung • Optional: Zinkenverstellgerät Ständig über 300 neue und gebrauchte Gabelstapler am Lager - Kundendienst - UVV-Abnahme - Ersatzteile - Regaltechnik - Verkauf - Vermietung Preis auf Anfrage dynamisch die Wirtschaft aus den Wintermonaten herauskomme. Der Rebound werde umso stärker aus- fallen, je besser und schneller die Impfungen durch- geführt werden. Das Vorkrisenniveau dürfte jedoch nicht vor Anfang des Jahres 2022 erreicht werden. Wichtige Faktoren für die weitere Entwicklung sind laut Lars Feld der Verlauf der Pandemie und die wei- teren Einschränkungen durch behördliche Schließun- gen. Zudem spielen die Entwicklung im Ausland und die entsprechenden Lieferketten eine große Rolle. So zählten wichtige europäische Handelspartner, insbe- sondere Spanien, Italien und Frankreich, zu den am stärksten betroffenen Staaten in der EU. Obwohl das dritte Quartal 2020 von starkem Wachstum in China, USA und dem Euro-Raum geprägt sei, schwäche sich das Erholungstempo ab. Daher prognostiziert der Sachverständigenrat ein Schrumpfen der Konjunktur im Euro-Raum im Jahr 2020 von 7 Prozent und ein Wachstum 2021 von 4,9 Prozent. Rasche, sehr umfangreiche geld- und fiskalpo- litische Maßnahmen stützten die deutsche Wirt- schaft in der Coronakrise. Zu den automatischen Stabilisatoren in der Bundesrepublik zählten das Steuersystem, das Arbeitslosengeld und das Kurz- arbeitergeld. „Das Konjunkturpaket der Bundesre- gierung von Juli dieses Jahres dürfte die deutsche Wirtschaftsleistung um 0,7 bis 1,3 Prozent erhöhen. Allerdings ist die Stabilisierungspolitik nicht in allen Teilen zielgenau. So führt die Umsatzsteuersenkung nur zu einem geringen Vorziehen von Anschaffun- gen als zu höheren Ausgaben bei Verbrauchsgütern. Grundsätzlich sollten Unterstützungsmaßnahmen den Wandel hin zu langfristig wettbewerbsfähigen Strukturen nicht behindern“, mahnt der Vorsitzende des Sachverständigenrates. Er plädiert dafür, dass die spätere Konsolidierung vornehmlich durch Wirt- schaftswachstum finanziert werden solle und nicht durch Steuererhöhungen, da diese wiederum das Wachstum bremsen würden. Abschließend betont der Vorsitzende der Wirt- schaftsweisen, dass die Coronapandemie und ihre Folgen die deutsche Volkswirtschaft noch eine längere Zeit begleiten werden. In einer sol- chen Ausnahmesituation sei es wichtig und richtig, wirtschaftspolitisch gegenzusteuern. Zudem seien langfristige Herausforderungen zu bewältigen. Dazu sollte die Wirtschaftspolitik die Chancen ergreifen, Rahmenbedingungen für eine widerstandsfähige und zukunftsorientierte Wirtschaft zu schaffen. AS Anne Spreitzer, Fachbereich Standortpolitik 07721 922-156 spreitzer@vs.ihk.de »Unterstüt- zungsmaßnah- men dürfen den Wandel hin zu langfristig wett- bewerbsfähigen Strukturen nicht behindern« Die Videoaufzeichnung des Konjunkturgesprächs ist abrufbar auf der Homepage der IHK unter www.ihk-sbh.de .
Made with FlippingBook
RkJQdWJsaXNoZXIy MjQ2MDE5