Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe November'20 -Schwarzwald-Baar-Heuberg

Anzeigenkompendium Prüfer Medienmarketing für die Region Südbaden 64 Anzeigenspecial NOVEMBER 2020 zent, auf regional 18,95 Milliarden Euro. Das ergab 4,2 Prozent der gesamten Bruttowertschöpfung im Land. Aufgeschlüsselt nach Sektoren nahm dabei die Bruttowertschöpfung des regionalen Produzierenden Gewerbes einschließlich Baugewerbe abgesehen von dem Einbruch 2009 aufgrund der damaligen Finanz- und Wirtschaftskrise bis 2017 mit 44,7 Prozent doppelt so stark zu wie die des weiten Dienstleistungsbereiches mit 22 Prozent. Paral- lel dazu hat sich die Rangfolge geändert. Noch 2008 wurde die regionale Wirtschaftsstruktur, gemessen eben an der Aufschlüs- selung der Bruttowertschöpfung, zu knapp 51 Prozent von den Dienstleistungen und zu 48,4 Prozent von dem Produzierenden Gewerbe bestimmt. 2017 war das zu 52,7 Prozent das Produzieren- de Gewerbe, mit absolut 9,99 Milliarden Euro, und zu 46,7 Prozent der Dienstleistungsbereich mit absolut 8,85 Milliarden Euro. Diese Zahlen kennzeichnen die besondere Wirtschaftsstruktur der Region. Denn im Gegensatz dazu dominieren im landesweiten Durchschnitt die Dienstleistungsbereiche die gesamte Brutto- wertschöpfung von 446,4 Milliarden Euro zu 58,9 Prozent. Das Produzierende Gewerbe deckt hier nur 40,5 Prozent ab. Der Anteil der Land- und Forstwirtschaft und Fischerei an der Bruttowert- schöpfung wird in der Region mit 0,6 Prozent und landesweit mit 0,5 Prozent ausgewiesen (2017). Auf Kreisebene verteilt sich das regionale Produzierende Gewerbe gemessen an seiner Bruttowertschöpfung in Höhe von 9,99 Milli- arden Euro zu 37,2 Prozent auf den Landkreis Tuttlingen, 32,6 Pro- zent den Schwarzwald-Baar-Kreis und 30,1 Prozent den Landkreis Rottweil. Dagegen konzentrieren sich Dienstleistungsbereiche mit 46,1 Prozent Anteil an den insgesamt von ihnen erwirtschafte- ten 8,85 Milliarden Euro Bruttowertschöpfung deutlich auf den Schwarzwald-Baar-Kreis, gefolgt von den Landkreisen Rottweil mit 27,6 Prozent und Tuttlingen mit 26,3 Prozent (2017). Über 35.100 gemeldete neue Stellen Mitte des vergangenen Jahres, Stichtag 30. Juni 2019, zählte die Region Schwarzwald-Baar-Heuberg 215.250 sozialversicherungs- pflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. Das sind 35.130 beziehungs- weise 19,5 Prozent mehr als 2008 unmittelbar vor der Finanz- und Wirtschaftskrise (Land plus 21,3 Prozent). Ihre Verteilung zu 52,6 Prozent auf den Wirtschaftsbereich Produzierendes Gewerbe einschließlich Baugewerbe und zu 47,2 Prozent auf alle Dienstleis- tungen entspricht der oben aufgezeigten regionalen Wirtschafts- struktur auf Basis der Bruttowertschöpfung. Der landesweite Durchschnitt belief sich dagegen umgekehrt auf 35,8 beziehungs- weise 63,7 Prozent. Die Zahl aller Erwerbstätigen am Arbeitsort erreichte laut Er- werbstätigenrechnung ETR nach neuestem Stand in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg im Jahresdurchschnitt 2018 rund Fortsetzung von S. 62 ! 100% Prüfungen werden bisher nach dem Reinigen der Teile durchgeführt. Produk- tionsbedingte Fehler werden dann erst entdeckt. Dies führt zu hohen Folgekosten und Zeit- verzögerungen. Daher hat die TB Messtechnik nun eine Prüf- anlage entwickelt, welche mit geringem Platzbedarf und inte- grierter Reinigung eine optische 100% Prüfung direkt in der Fer- tigung ermöglicht. Bei Fehler in Folge wird die Produktion sofort angehalten. Dies führt zu einer starken Kostenreduzierung. TB ME S S T E CHN I K GMBH Optische 100% Prüfung direkt in der Fertigung

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