Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe November'20 -Schwarzwald-Baar-Heuberg

Anzeigenkompendium Prüfer Medienmarketing für die Region Südbaden 62 Anzeigenspecial NOVEMBER 2020 Fortsetzung von S. 60 der Ausländer an der regionalen Gesamt- bevölkerung Mitte 2011 noch 8,9 Prozent, sind es nach 78,8 Prozent Zunahme auf 75.716 Personen derzeit 15,3 Prozent, leicht unter dem Landesdurchschnitt von 15,9 Prozent. Davon entfielen in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg nach Staatsangehörigkeit Ende des vergange- nen Jahres über die Hälfte, 54,7 Prozent, auf andere EU-Staaten und 11,8 Prozent auf die Türkei (Land 49,7 Prozent und 13,9 Prozent). Auf Kreisebene zählen der Schwarzwald- Baar-Kreis derzeit 212.800, der Landkreis Tuttlingen 141.100 und der Landkreis Rott- weil 140.000 Einwohner. Boomjahre nach der Finanz- und Wirtschaftskrise 2009 Gegenüber 2008 als Vergleichsmaßstab der Situation unmittelbar vor der weltwei- ten Finanz- und Wirtschaftskrise ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg bis zum hier zugrunde gelegten Bezugsjahr 2017 nomi- nal um 32,7 Prozent auf über 21,02 Milli- arden Euro gestiegen. Dieses Wachstum lag über dem auf Landesebene von 29,8 Prozent. Das Bruttoinlandsprodukt erfasst den Wert aller produzierten Waren und Dienstleistungen zu Marktpreisen. Auf das Jahr 2017 beziehen sich die vom Arbeits- kreis Volkswirtschaftliche Gesamtrechnun- gen der Länder (VGRdL) bei Redaktions- schluss zuletzt veröffentlichten Daten ab Kreisebene. Speziell gegenüber dem Vor- jahr 2016 betrug das regionale nominale Wachstum 4,8 Prozent und auf Landesebe- ne vier Prozent. Als Ergebnis beschrieb das regionale Bruttoinlandsprodukt 2017 rund 4,2 Prozent des Landeswertes. 2018 und 2019 dürfte sich das Wachstum angesichts der Auswirkungen durch die weltweiten Handelskonflikte jedoch verringert haben. Das Bruttoinlandsprodukt je Einwohner als Ausdruck der Wirtschaftskraft von (unter- schiedlich großen) Volkswirtschaften lag 2017 in der Region Schwarzwald-Baar- Heuberg mit 43.090 Euro etwas unter dem Landesdurchschnitt von 45.060 Euro, worin auch die industriellen Ballungsräu- me des Landes wie etwa Stuttgart ihren Ausdruck finden, jedoch deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 39.650 Euro. Das verfügbare Einkommen der privaten Haus- halte, das ist der Teil des Einkommens, das den privaten Haushalten hauptsächlich für den privaten Konsum zur Verfügung steht, betrug 2017 statistisch pro Einwoh- ner 25.036 Euro und damit mehr als der Landesdurchschnitt von 24.552 Euro (Bund 22.623 Euro). Veränderung der Wirtschafts- struktur zugunsten des Produzie- renden Gewerbes Die Bruttowertschöpfung (BWS), das ist der Gesamtwert der erzeugten Waren und Dienstleistungen zu Herstellerpreisen ab- züglich dem Wert der Vorleistungen, stieg in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg von 2008 bis 2017 um 33 Prozent, etwas mehr als auf Landesebene von 30 Pro- weiter S. 64 PAUL KUOLT F E I NME CHAN I K GMBH & CO. KG Ihr Experte für die Gewindereparatur! A ls Experte mit über 40 Jahren Erfahrung in der Feinmechanik-Branche fertigt und repariert das Familienunternehmen in Deilingen Gewinde aller Art. „Der Bereich Gewinderollen hat sich in den letzten Jahren sehr stark entwickelt und ist bis heute unsere Kernkompetenz“ berichtet Geschäftsführer Tobias Kuolt. Mit dem Gewinde- und Rändelrollen ist man für Firmen aus den unterschiedlichsten Branchen tätig - u.a. auch für die Chirurgie (Pinzetten) und den Automobilsektor. Immer wichtiger wird derzeit das Nach- rollen von Gewinden. Bei Beschädigungen durch Transport, Schüttgut oder galvanische Behandlung wird das Gewinde bei KUOLT nachgerollt, anstatt zu schneiden. D.h. es wird materialschonend repariert. Durch das spanlose Verfahren wird das Gewinde nicht geschwächt und die ursprüng- liche Form bleibt erhalten. Während spanende Methoden das Risiko einer Materialermüdung des Gewindes erhöhen, bleibt so die Sicher- heit des mechanischen Bauteils gegeben. Reparieren statt tauschen - mit der Unter- stützung der Paul Kuolt GmbH & Co. KG definitiv eine gute Entscheidung!

RkJQdWJsaXNoZXIy MjQ2MDE5