Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe November'20 -Schwarzwald-Baar-Heuberg

46 IHK-Zeitschrift Wirtschaft im Südwesten 11 | 2020 UnterneHmen KURZ NOTIERT Die Kur +Reha GmbH feiert dieses Jahr ihr 30-jähriges Bestehen. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Freiburg ist 1990 als Ausgründung des Paritätischen Wohlfahrtsverbands Baden- Württemberg entstanden. Es war zunächst zu- ständig für die Verwaltung und Organisation von zwei Mutter-Kind-Kliniken im Land und sollte deren Management- und Führungsstrukturen professionalisieren sowie Entscheidungswege verkürzen. Bald begann ein dynamischer Wachs- tumsprozess, und das Unternehmen entwickelte sich zum Profi auf dem Gebiet der gesundheitli- chen Rehabilitation und Prävention. Gemeinsam mit wiederum zweiTochtergesellschaften betreibt Kur+Reha mittlerweile elf Einrichtungen mit zu- sammen 1.300 Betten in ganz Deutschland: sie- ben Rehakliniken für Mutter-Kind- undVater-Kind- Kuren, zwei psychosomatische Fachkliniken, eine Fachklinik fürAbhängigkeitserkrankungen und ein medizinischesVersorgungszentrum. Seit Juni sind wieder alle Kliniken geöffnet. Das Unternehmen zählt insgesamt mehr als 850 Beschäftigte. Vom Kuhstall zum Global Player: So beschreibt die Zimmer-Gruppe aus Rheinau in einer Presse- mitteilung anlässlich des 40-jährigen Bestehens ihre Entwicklung. Demnach hatten 1980 die Brü- der Günther und Martin Zimmer – quasi aus der Not heraus, um den eigenen Landwirtschaftsbe- trieb zu finanzieren – die Firma in einem alten umgebauten Kuhstall gegründet. Sie tüftelten an einem standardisierten Greifer, der Fertigungspro- zesse in der Industrie erleichtert und sich vielseitig einsetzen lässt. Diese Idee legte den Grundstein für den Erfolg der folgenden Jahrzehnte. Heute ist die Zimmer Group ein international führen- der Hersteller von Automatisierungs-, Maschi- nen- und Möbeldämpfungskomponenten sowie der Verfahrenstechnik und zählt weltweit rund 1.200 Beschäftigte. Wie jedes Jahr hat das Land auch 2020 zahlreiche Unternehmen als „ehrenamtsfreundliche Arbeit- geber“ ausgezeichnet, weil sie ihre Beschäftigten bei der Ausübung ihres Ehrenamts im Bevölke- rungsschutz unterstützen. Folgende Firmen aus dem Regierungsbezirk Freiburg sind unter den Ausgezeichneten: Autohaus Roth , Automatic Systeme Dreher (beide Sulz), Bächle ( Dur- bach), E.Wilhelm (Kappel-Grafenhausen), Elek- tro Schäuble (Bad Säckingen), Heinrich Kipp Werk (Sulz), Holz und Form Schreinerei Kam- merer (Waldshut), Huonker (VS-Marbach), Rin- klin Naturkost (Eichstetten), Sick (Waldshut) und Storz Hydrauliksysteme (Wurmlingen). Schwarzwald-Eisen wächst Neuer Standort, erweiterte Kapazität LAHR. Die Schwarzwald eisenhandel GmbH & Co. KG hat die Stahlhandelsaktivitäten der Willi Stober GmbH & Co. KG in Karlsruhe und auch alle 28 in diesem Be- reich beschäftigten mitarbeiter übernommen. Karlsru- he wird damit zum vierten Standort von Schwarzwald- eisen in der region neben Bad Säckingen, Freiburg und dem Hauptsitz Lahr. So könnten nun alle Kunden aus Baden, dem elsass und der nordwestschweiz gut erreicht werden, teilt das Unternehmen in einer Pressemeldung mit. Die Firma Willi Stober will sich dagegen auf den technischen Handel (Werkzeuge und maschinen, Sanitär und Heizung, Bauelemente, Sicher- heits- und Befestigungstechnik sowie Arbeitsschutz) konzentrieren. „mit dieser Übernahme haben wir die Unternehmens- gruppe im Bereich Stahl zukunftsfähiger gemacht und erreichen eine gute marktposition in Baden und im elsass“, sagt Steffen Auer, geschäftsführender Gesellschafter von Schwarzwald-eisen. er führt das Familienunternehmen gemeinsam mit seinem Bruder Ingo Auer und Alexander Hatt, der seit September als zusätzlicher Geschäftsführer die Unternehmensleitung verstärkt. Hatt betreut den Standort Karlsruhe und verantwortet den Gesamtvertrieb. So wolle man dem „nachhaltigen Wachstum Stand halten“, heißt es in der Pressemitteilung. Anfang des Jahres hatte Schwarz- wald-eisen bereits die Betonstahlbiegerei von Willi Sto- ber in Kippenheim bei Lahr übernommen und damit die Betonstahlkapazitäten um 50 Prozent erweitert. Die Schwarzwald-eisen-Gruppe plant in diesem Jahr mit mehr als 350 mitarbeitern gut 100 millionen euro umzusetzen. Sie handelt mit Stahl aller Art sowie Ob- jekttüren und -toren. Zusätzlich zu den vier badischen betreibt sie drei weitere Stahlstandorte im Westerwald und im rheinland. ine Die Schwarzwald-eisen- Geschäftsführer Steffen und Ingo Auer sowie Alexander Hatt mit Stober-Chef timo Stober (von links)

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