Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe November'20 - Hochrhein-Bodensee
Anzeigenkompendium Prüfer Medienmarketing für die Region Südbaden Bauwirtschaft | Gewerbeflächen und Immobilien 35 VORSICHTIG OPTIMISTISCH Auch wenn die Auftragseingänge im Großen und Ganzen positiv zu bewerten sind und die Folgen der Coronakrise auf die Branche ins- gesamt weniger spürbar waren, ist die Stimmung verhalten. Die Unternehmen sind vorsichtig. Im September hatte sich die Stim- mung laut Ifo-Umfrage zwar aufgehellt, der Indikator zur aktuellen Lage war auf den höchsten Wert seit März geklettert. Der Ausblick auf die Zukunft blieb aber pessimistisch. „Jedoch etwas weniger als im August“, war von den Forschern aus München zu erfahren. Nach einem Bericht der Badischen Zeitung hatte der Corona-Ausbruch hierzulande nicht zu einem Stillstand auf den Baustellen geführt. „Wir konnten Gott sei Dank weiterarbeiten“, sagt Bernhard Sänger, Bauunternehmer und Vizepräsident der Bauwirtschaft Baden- Württemberg. Von Vorteil war, dass häufig im Freien gearbeitet werde und man auch beim Innenausbau meist den Sicherheits- abstand einhalten kann. Das Tragen einer Maske ist im Bau nichts Ungewöhnliches. Im Innenausbau gehört die Schutzmaske mittler- weile ebenso wie Desinfektionsmittel zur Standardausrüstung. Andere Stimmen aus der Baubranche lassen verlauten, dass auch hier mit Problemen wie Grenzschließungen und telefonischen Krankschreibungen zu kämpfen war. Bei den Unternehmen, die beispielsweise Mitarbeiter aus dem Elsass beschäftigen, konnten diese nur auf Umwegen zur Arbeit kommen. PROJEKTE VERTAGT Sich telefonisch krankschreiben lassen zu können, habe – wie sich ein Unternehmer stellvertretend für viele gegenüber der Zeitung äußerte – den Personalstand „drastisch gesenkt“. Das habe zu hohen Kosten geführt. Problematisch sei außerdem gewesen, dass Beamte der Genehmigungsbehörden im Homeoffice waren ohne mit den entsprechenden digitalen Hilfsmitteln ausgestattet zu sein. Das habe zu einer spürbaren Bearbeitungslücke geführt. Inzwischen hat sich die Situation wieder normalisiert. Nach Aussagen von Vertretern der Baubranche gäbe es freie Kapazitäten. Aufgrund der Konkurrenz unter den Baufirmen würden die Preise auch wieder etwas sinken. Ein weiterer Punkt, verursacht durch Corona ist, dass die Gewerbe- steuern wegbrechen, was zu Haushaltssperren führe. Geplante Projekte von Kommunen wie Sanierungen und Neubauten werden dadurch unsicher. Sie werden mitunter erstmal vertagt. Im Bau- handwerk ist die Lage kritischer. Nach Angaben der Handwerks- kammer Freiburg sind 35 Prozent der Mitgliedsbetriebe in eine finanzielle Schieflage geraten und mussten Soforthilfe beantragen, da weniger Nachfrage von privaten und öffentlichen Kunden da war. Die Bauwirtschaft Baden-Württemberg geht davon aus, dass es aufgrund der Corona-Krise vor allem im Wirtschafts- und Stra- ßenbau in diesem Jahr eine rückläufige Nachfrage gibt. LOHNEND in fläche investieren Jeder Bedarf ist anders. Wer sich auf der Suche nach einer Gewer- befläche befindet oder eine Gewerbeimmobilie bauen, mieten oder kaufen möchte, sollte sich vorab detailliert Gedanken zu den Anforderungen machen. Auch für Investoren bleibt die Immobilien- wirtschaft interessant. Gewerbegrundstück, Logistikhalle, Werkstätte, Bürofläche, Arzt- praxis, Einzelhandelsfläche, Restaurant – es gibt vielfältige Nut- zungsmöglichkeiten. Folgende Fragen sind zu bedenken: Planen Sie langfristig? Sind Erweiterungen vorgesehen und wahrschein- lich? Wie ist die Lage zu bewerten, passen Infrastruktur sowie Umgebung? Welche Bauweise entspricht der Nutzung am meisten? ZEITLOS SCHÖNE GEBÄUDE. Bürofläche, Produktionsgebäude oder Lagerhalle – Wir bauen für die Marktführer von morgen. Erleben Sie Perfektion in Planung und Realisierung. Der FREYLER Konzepttag macht´s möglich. Mehr unter www.freyler.de weiter s. 39
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