Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe November'20 - Hochrhein-Bodensee

Anzeigenkompendium Prüfer Medienmarketing für die Region Südbaden 34 Anzeigenspecial NOVEMBER 2020 REALISATION: PRÜFER MEDIENMARKETING Endriß & Rosenberger GmbH · Jägerweg 1 · 76532 Baden-Baden · Tel. 07221 / 21 19 0 · www.pruefer.com · Die Textbeiträge in diesem Special wurden von den werbenden Firmen verfasst. Bauwirtschaft | Gewerbeflächen und Immobilien K ein Stillstand sondern vielerorts reger Betrieb herrscht auf den Baustellen – der Eindruck, dass auch während der Pandemie viel gebaut wird, täuscht nicht. „Der Bau kennt keine Corona-Krise“, hieß es unlängst in den Nachrichten. Denn auch die Zahlen des Statistischen Bundesamts von Oktober 2020 belegen, dass die Aus- wirkungen der Pandemie auf die Bauwirtschaft geringer sind als zunächst angenommen. Die Geschäfte laufen in der Branche trotz Krise nach wie vor gut. Die deutschen Baufirmen kommen bisher „deutlich besser durch die Pandemie als Unternehmen vieler an- derer Branchen“. Wie gewohnt war in der Boombranche in den ersten sieben Mona- ten des Jahres wieder ein Umsatzwachstum zu verzeichnen. Dieses betrug im Vergleich zu 2019 plus 4,9 Prozent. Die Zahl der Be- schäftigten ist immerhin um 1,5 Prozent gestiegen. Über 800.000 Menschen sind deutschlandweit in der Bauwirtschaft beschäftigt. Allerdings sind die Erlöse im Juli mit minus 1,9 Prozent etwas zu- rückgegangen. Das erklärt das Statistikamt jedoch mit der zum Teil kürzeren Arbeitszeit im Zuge der Krise. Zudem wirke sich „das sehr hohe Niveau des Vorjahres“ auf die Zahlen aus. Alles in allem seien laut Amt gravierende Effekte der Pandemie auf die Bauwirtschaft nicht festzustellen. Auftragslage zufriedenstellend Damit ist die Branche bis dato besser als andere Wirtschaftszweige durch die Konjunkturflaute und Corona-Krise gekommen. Der Ver- band der Bauindustrie (HDB) geht davon aus, dass das gesamte Jahr mit einem Umsatzplus von 3,5 Prozent abgeschlossen wird. Einige Folgen hatte es dennoch gegeben. Im August stagnierten die Preise für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude, was das Statistische Bundesamt auf die Absenkung der Mehrwertsteuer von 19 auf 16 Prozent zurückführte. Die Preissteigerung hätte nor- malerweise bei 2,6 Prozent gelegen, hieß es. Zuletzt hatte es 2003 eine Stagnation der Baupreise gegeben. Die Preise für neue Häuser blieben aber nach wie vor hoch, was für eine Stärke der Branche zur Krisenzeit spreche. Darüber hinaus war zu beobachten, dass sich insbesondere öffent- liche Auftraggeber zurückhaltender als vor der Krise zeigen. Etwa bei den Ausschreibungen für Straßenbauprojekte sei eine Abküh- lung erkennbar. Nichtsdestotrotz hatten die Unternehmen aus der Bauwirtschaft im Juli den zweitgrößten Auftragseingang zu ver- zeichnen, der – den registrierten Zahlen zufolge – jemals in Deutschland erfasst wurde. Kritischer ist ein Bericht von Reuters. Demnach spürten die Unternehmen aus dem Bau im Herbst auch bei privaten Bauherren mehr Zurückhaltung wie vor der Krise. Zudem hätten etliche Betriebe von Einschnitten im Neugeschäft berichtet. Es laufe „nicht mehr ganz so hitzig wie vor der Corona- Krise“, berichten Insider. Trotz Corona-Krise Geschäfte weiterhin gut Die Bauwirtschaft kommt besser als andere Branchen durch die Corona-Krise. In der ersten Jahreshälfte konnten die Umsätze im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden. Auch die Zahl der Beschäftigen ist leicht gestiegen.

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