Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe November'20 - Hochrhein-Bodensee

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Im Vergleich zum Frühsommer hat sich aber auch im Handel die Er- tragslage wieder verbessert. Rund 65 Prozent sind mit den Erträgen zufrieden, während jeder vierte Händler seine Ertragslage als schlecht bezeichnet. Das Kauf- verhalten der Kunden wird von der Hälfte der Händler aktuell als zurückhaltend eingeschätzt. Erwartungen und Investitionen Die Geschäftserwartungen in der Region verbes- sern sich. So geht mittlerweile wieder jeder dritte Betrieb von einer besseren Geschäftsentwicklung in den nächsten zwölf Monaten aus. Eine schlechtere Entwicklung erwarten rund 21 Prozent. Im Handel gehen nur sieben Prozent der Betriebe von besse- ren Geschäften aus, während zwei Drittel mit einem gleichbleibenden Verlauf rechnen. Knapp ein Viertel rechnet mit einer Verschlechterung. In der Dienst- leistungsbranche dagegen erwarten 46 Prozent der Unternehmen bessere Geschäfte, 36 Prozent prog- nostizieren einen gleichbleibenden Verlauf und 18 Prozent eine schlechtere Geschäftsentwicklung. Auch unter den produzierenden Unternehmen gibt es posi- tive Signale. Die Anzahl der Produktionsbetriebe, die eine Verbesserung der Geschäfte in den kommenden zwölf Monaten erwarten, steigt von 32 auf 34 Prozent. Gleichzeitig rechnen nur noch 18 statt 25 Prozent mit einer Verschlechterung. Die übrigen 48 Prozent gehen von einem gleichbleibenden Geschäftsverlauf aus. Die Exporterwartungen verbessern sich ebenfalls; 30 Prozent rechnen mit einer Zunahme. Die Erwartungen gegenüber Großbritannien sind aufgrund des weiter ungeklärten Brexits auch in diesem Herbst nochmals rückläufig. Dagegen ruhen die Hoffnungen auf stei- gendem Export, primär nach Asien. Eine leichte Zunahme gegenüber dem Frühsommer gibt es bei den inländischen Investitionsabsichten. Etwa rund 21 Prozent der Betriebe rechnen mit stei- genden Investitionen (Frühsommer: 12 Prozent). Gleichzeitig planen nur noch 10 Prozent (14 Prozent) keine Investitionen in den kommenden zwölf Monaten. Verwendet werden sollen die Mittel insbesondere zur Beschaffung von Ersatzbedarfen (66 Prozent) sowie 0 10 20 30 40 50 60 70 80 Corona‐Pandemie Inlandsnachfrage Auslandsnachfrage Fachkräftemangel Arbeitskosten Wirtschaftspolitik sonstige Risiken Energiepreise Rohstoffpreise Wechselkurse Finanzierung Baden‐Württemberg Region Hochrhein‐Bodensee % GRÖSSTE RISIKEN FÜR DIE WIRTSCHAFTLICHE ENTWICKLUNG Insgesamt im regionalen Vergleich* *Mehrfachnennungen möglich Coronapandemie und Inlandsnachfrage sind für die regionalen Unterneh- men derzeit die größten Risiken. zur Digitalisierung (55 Prozent). Die coronabeding- te Verunsicherung schlägt damit weiter auch auf die Investitionstätigkeit der Unternehmen durch. In der Breite wird voraussichtlich erst mehr investiert, wenn das Infektionsgeschehen beherrscht wird. Risiken der Wirtschaftsentwicklung Die Auswirkungen der Coronapandemie halten die regionale und globale Wirtschaft in Atem, und so ist es deren Entwicklung, die den Unternehmen mit 72 Prozent der Nennungen für die kommenden Monate am meisten Sorgen bereitet. Dadurch beeinträchtigt werden auch die Inlands- und Auslandsnachfrage (53 Prozent und 40 Prozent), die von den regionalen Unternehmen zudem sehr häufig als Risiken genannt wurden. Rund 42 Prozent der Unternehmen mussten in den vergangenen Monaten ihre Personalkapazitäten anpassen. Dabei wurden von den betroffenen Betrie- ben in erster Linie Kurzarbeit in Anspruch genom- men (75 Prozent), aber auch die Nichtbesetzung freier Stellen (62 Prozent) oder flexible Arbeitszeitmodelle (41 Prozent) wurden herangezogen. Für die nächsten Monate planen rund 62 Prozent der Unternehmen mit gleichbleibenden Beschäftigtenzahlen. 25 Prozent (38 Prozent) wollen Personal abbauen. Die Pandemie hat auch Einfluss auf die Finanzierungs- situation der Betriebe. Rund ein Drittel der Betriebe verzeichnet einen Eigenkapitalrückgang. Bei 14 Pro- zent kommt es zu Liquiditätsengpässen, und zwölf Prozent beklagen eine hohe Fremdkapitalbelastung. Dennoch sehen nur zwei Prozent der Betriebe in der Finanzierung aktuell ein großes Risiko für die wirt- schaftliche Entwicklung ihres Unternehmens. AG Ausführliche Dokumentation unter www.konstanz.ihk.de

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