Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe Oktober'20 -Schwarzwald-Baar-Heuberg

Maschinenbau | Robotik | Elektro- technik | CNC-Fertigung | Metall- und Kunststo verarbeitung Auswirkungen der Coronakrise Die Coronakrise hat branchenübergreifend Spuren hinterlassen. Sowohl im Maschinenbau als auch in der Elektroindustrie und Kunststo verarbeitung hat sich die Pandemie auf die Geschäslage ausgewirkt. Allmählich sei jedoch ein Licht am Ende des Tunnels erkennbar, heißt es aus Fachkreisen. Anzeigenspecial OKTOBER ‡ˆ‡ˆ Anzeigenkompendium Prüfer Medienmarketing für die Region Südbaden ‰‰ REALISATION: PRÜFER MEDIENMARKETING Endriß & Rosenberger GmbH · Ooser Bahnhofstr. 16 · 76532 Baden-Baden · Tel. 07221 / 21 19 0 · www.pruefer.com · Die Textbeiträge in diesem Special wurden von den werbenden Firmen verfasst. „Es gibt Grund zur Ho nung, dass wir bei den Aurägen den Tiefpunkt überwun- den haben, auch wenn wir im Vorjahres- vergleich noch einige Zeit Minusraten sehen werden“, sagte Ralph Wiechers, Chefvolkswirt beim Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau Anfang September in Frankfurt amMain. Von einem „Licht am Ende des Tunnels“, das allmäh- lich erkennbar sei, war darau¨in in den Medien die Rede. Nachdem von April bis Juni dieses Jahres die Nachfrage zwischen 28 und 31 Prozent eingebrochen war und auch im Juli die Auragseingänge prozen- tual zweistellig gesunken waren, habe sich der Rückgang spürbar abgeschwächt. Bereits vor der Coronakrise hatte sich eine Trendwende abgezeichnet, wie der VDMA in seinem jährlich erscheinenden Bran- chenbericht „Maschinenbau in Zahl und Bild 2020“ meldet. „Dem deutschen Ma- schinen- und Anlagenbau gelang es 2019 nicht, an die beiden vorangegangenen Wachstumsjahre anzuknüpfen. Politische Verwerfungen, verunsicherte Investoren und der tiefgreifende Strukturwandel in der Automobilbranche gingen nicht spurlos an Deutschlands beschäigungsstärkster Schlüsselindustrie vorbei.“ Der nominale Umsatz sei im Vergleich zum Vorjahr um 1,7 Prozent auf 228,7 Milliarden Euro ge- sunken. Für die preisbereinigte Produktion habe man ein Minus von 2,8 Prozent ver- zeichnet. Dennoch konnte aufgrund von Auragsbeständen trotz niedriger Kapazi- tätsauslastung die Zahl der Beschäigten gehalten werden. Dies gelte als wichtige Voraussetzung für die Handlungs- und Innovationsfähigkeit in Zeiten des techno- logischen Wandelns. Der deutsche Maschinenbau stellt eine Schlüsselindustrie dar und bildet den größten industriellen Arbeitgeber. Laut Zahlen des VDMA sind 1,35 Millionen Er- werbstätige im Maschinenbau beschäigt. Mit rund 200.000 Ingenieuren – mehr als je zuvor – gilt die Branche als Innova- tionsfabrik. Das geht aus dem im Frühjahr verö entlichten Branchenbericht hervor. „Jeder zweite Ingenieur ist im Bereich Forschung, Entwicklung und Konstruktion beschäigt“, heißt es darin. Im Hinblick auf das wichtige Themenfeld „Künstliche Intelligenz“ sind IT-Zusatzquali°kationen zunehmend von Bedeutung.

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