Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe Oktober'20 - Hochrhein-Bodensee

ANZEIGE Automobile Schätze gut unterbringen – Eschbach-Nähe Autobahn A 5 zwischen Freiburg und Basel Mit dem Konzept einer Fahrzeug-Einstell- halle und Mietstudio für Fotografen und Kreative haben Brunhilde und Mario Trunz einen neuen Geschäftszweig gegründet. Nach aufwendiger Suche die geeignete Hallenbau-Firma zu finden, hat sich die Firma E.L.F. aus Holzminden zur Umsetzung des gesamten Konzepts sehr intensiv ein- gesetzt, berichtet die Bauherrschaft. Die architektonisch sehr ansprechende Gebäu- debauweise, bietet eine sichere und klima- tisch anspruchsvolle Einstellmöglichkeit für hochwertige Fahrzeuge. Die Nutzfläche von über 900 qm verteilt sich auf zweieinhalb Stockwerke. Die beiden ersten dienen als Stellfläche für Fahrzeuge. Mit einer Hebe- bühne werden diese ins Obergeschoss transportiert. Es sind die Details die das Hallenprojekt aussergewöhnlich machen. Auf dem Hallendach wurde eine 40 kWh Photovoltaik-Anlage installiert, die grossen Fenster sind dreifach verglast und das Gebäude entspricht den Anforderungen der KFW 55 Niedrigenergiehausklasse mit einem sehr angeneh- men Raumklima. Über 40 Stellplätze stehen für grosse und kleine Schätzchen zur Verfü- gung. Doch die Eheleute Trunz bieten mehr als nur die Einstellmög- lichkeit. Gemeinsam mit Partner-Firmen wird für einen rundum Service gesorgt. Das lichtdurchflutete Galerie-Haus bietet genügend Raum zur Umsetzung von Foto- shootings, Video-Pro- duktionen und Work- shops. Künstlern wird hier genügend Raum zur Umsetzung ihrer Kreativität geboten. Ausgestattet ist der Shooting-Bereich mit einer grossen rollbaren Hintergrund-Wand und verschiedenen Stellwändenusw. Auf An- frage wird ein individuelles Angebot erstellt. Herr Trunz hat sich zu einem Fachmann für Old- und Young-Timer entwickelt, dessen Rat in der Szene gefragt ist. Trunz Galerie, Schlatterstraße 4, 76427 Eschbach Tel. 07633/924909, 0163/4800 800 www.trunz-galerie.de, info@trunz-galerie.de Maßnahmen zur Innenstadtentwicklung entwickelt. Jede Stadt kann sich aus diesem Leitfaden die für sie opportunen Maßnahmen herauspicken. Auch, weil die Rückmeldungen dazu so positiv waren, wird die Pro- jektgruppe „Einkaufsstandorte stabilisieren“ – über die ersten Planungen hinaus - fortgeführt. Warum müssen sich die Städte gerade jetzt und mehr denn je mit ihren Innenstädten befassen? Warum ist es die große Herausforderung der Stadtentwicklung in den kommenden Jahren, die vitalen Funktionen einer Stadt als Marktplatz, als kulturelles Zentrum, als Ort eines breiten Dienstleistungsangebots, der Kommunikation und des sozialen Miteinanders zu erhalten und zu stär- ken? Die Antwort ist glasklar: Weil wir in einer Zeit leben, in der es für alle ge- nannten Funktionen einer Stadt digitale Alternativen gibt - vom Onlineshopping und Onlinebanking über die digitale Ver- waltung bis zur Versorgung durch Liefer- dienste und zum Streaming kultureller Inhalte. Nahezu alle Bedarfe des Alltags lassen sich stadtfern organi- sieren – die Stadt, die über Jahrhunderte gleichsam ein Monopol hatte als Marktplatz im weitesten Sinne, ist genau mit dieser Funktion „optional“ geworden: man kann sie nutzen, muss aber nicht. Wer diese Entwicklung ignoriert, wird mit Leerstän- den in den Innenstädten rechnen müssen. Wer nur darauf vertraut, dass unsere Zentren aus Gewohn- heit weiter besucht werden, lebt riskant. Es hängt an den Kommunen und am Handel vor Ort, wie der digitale Strukturwandel für sie ausgehen wird. Eine erfolgreiche Einzelhandels- und Gastronomieszene kann und muss dabei immer nur ein Baustein in einem koordinierten Gesamtkonzept sein, an dem sich die politischen Entscheidungsträger und wirtschaftlichen Akteure ebenso beteiligen wie die Kulturschaffen- den und – nicht zuletzt – die Einwohner selbst. Im besten Fall erlangt eine Innenstadt so einen eige- nen Charakter, einen authentischen Auftritt, der den Besuch zu einem einzigartigen, unverwechselbaren und bleibenden Erlebnis werden lässt. Zum bloßen „Erledigen von Geschäften“, das in der Tat zunehmend online gelingt, muss der Aufenthalt in der Innenstadt als Teil der persönlichen Lebensgestaltung kommen. Dazu kann eine gute Gastronomie ebenso beitra- gen wie etwa ein Wochenmarkt auf ei- nem historischen Platz. Je mehr wirtschaftliche, gesellschaftliche und soziale Funktionen eine Innenstadt abbilden kann, desto sicherer und stabiler wird sie sich in einer zunehmend digital organisierten Welt behaupten. Menschen sind einerseits bequem - weshalb sie Orte meiden, die schwer erreichbar sind und/oder keinen angenehmen Aufenthalt versprechen; Menschen sind aber andererseits auch soziale Wesen, die den Kontakt mit anderen pflegen, sich austauschen, treffen, feiern und vergnügen wollen. All diese Dinge leistet eine virtuelle Welt nur rudimentär. Darin liegt die Chance der (Innen-)Stadt. Eine kluge Stadtentwicklung greift beide Bedürfnisse auf - die Bequemlichkeit und das Bedürfnis nach Gemeinschaft – und hat auf beide eine Antwort. MX Onlinekonferenz „Standorthelden“ 21. Oktober, 9 bis 11 Uhr Anmeldung und Informationen: www.konstanz.ihk.de , Dok.-Nr. 143140911 oder bei Birgitt Richter birgitt.richter@ konstanz.ihk.de 07531 2860-139 Jede Stadt kann sich die für sie opportunen Maßnahmen herauspicken

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