Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe September'20 -Südlicher Oberrhein

REGIO REPORT IHK Südlicher Oberrhein Seit 10 Jahren ist INNOKRAN Ihre Nummer Eins in der Region für sichere, zuverlässige Krananlagen. Als zertifizierter »Partner of STAHL CraneSystems« arbeitet INNOKRAN mit einem der wichtigsten Krantechnikspezialisten weltweit zusammen. Profitieren Sie doppelt: von unserer Kompetenz, unserem Know-how bei INNOKRAN sowie von den Premiumprodukten von STAHL CraneSystems. INNOKRAN GmbH, 74385 Pleidelsheim, info@innokran.de è www.innokran.de Kompetenz und Sicherheit ANZEIGE Nummer gegen Elternkummer: Hotline zur Berufsorientierung Von A wie Anlagenmechaniker bis Z wie Zweiradmechatroniker:Allein im IHK-Bereich gibt es rund 250 staatlich anerkannte Aus- bildungsberufe. Die Möglichkeiten für Schü- lerinnen und Schüler, diese kennenzulernen, sind dieses Jahr indes schwieriger als jemals zuvor.VieleAktivitäten zur Berufsorientierung mussten ausfallen. Da sind nun besonders die Eltern als Berater gefragt. Damit sie für die- sen Job gerüstet sind, hat die IHK jetzt eine Elternhotline eingerichtet. Unter 0761-3858 851 informieren die Ausbildungsberater der IHK nicht nur über die verschiedenen Aus- bildungsberufe, sondern geben auch Tipps zu den Bewerbungsunterlagen der Spröss- linge. Sie stehen im engen Kontakt mit den Ausbildungsbetrieben und können so auch den einen oder anderen Hinweis zu einem bestimmten Unternehmen geben. Zudem wissen die Ausbildungsberater, was derzeit trotz Abstands- und Hygieneregeln zur Be- rufsorientierung möglich ist – vom IHK-Be- rufsprofiling über die Einstiegsqualifizierung bis zum Praktikum. naz IHK-Elternhotline 0761-3858 851 montags bis freitags 8 bis 15 Uhr Isabell Heinrich seit Juli im IHK-Team Neue Fachberaterin für Flüchtlingsfragen V eränderungen im Fachberatungsteam für Flücht- lingsfragen bei der IHK Südlicher Oberrhein: Isabell Heinrich kümmert sich seit Juli um Geflüchte- te, Zugewanderte sowie Unternehmen in der Ortenau, die Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit diesem Hintergrund einen Ausbildungsplatz in ihren Betrieben bieten möchten. Heinrich hat zunächst eine Ausbildung zur Industriekauffrau gemacht, bevor sie zuletzt Soziale Arbeit in Würzburg studierte. „Die Entscheidung für das Studium kam durch ein Projekt für sozial Schwä- chere beim Kolpingwerk“, erzählt die 27-Jährige. Für ihren Berufseinstieg nach dem Studium hatte sie sich eine Tätigkeit gewünscht, bei der sie Kenntnisse und Fähigkeiten aus Ausbildung und Studium verbinden kann. „Und das kann ich hier perfekt“, freut sie sich. Das Thema Migration war Heinrichs Schwerpunkt zum Abschluss ihres Bachelorstudiums. Ihr Auslandsse- mester verbrachte sie in Tel Aviv und arbeitete dort mit Geflüchteten aus Afrika. „Die Situation in Israel ist eine ganz andere als in Deutschland“, sagt sie. „Die Chancen für Geflüchtete hier sind deutlich besser.“ In den wenigen Wochen bei der IHK Südlicher Ober- rhein hat die junge Frau, die ihren Arbeitsplatz in der Hauptgeschäftsstelle in Lahr hat, bereits einige Termine mit Geflüchteten und Zugewanderten in der Ortenau wahrgenommen. „Das System der dualen Ausbildung und die Karrieremöglichkeiten, die dahin- terstecken, sind nicht immer ganz einfach zu erklären“, lautet eine ihrer ersten Erfah- rungen. Und dennoch: „Der persönliche Kontakt mit den Menschen gefällt mir am besten an meiner Stelle. Immer nur am Schreibtisch – das wäre nichts für mich.“ Isabell Heinrich ist eine von zwei soge- nannten Kümmerern. Den südlichen Kam- merbezirk – die Landkreise Emmendingen und Breisgau-Hochschwarzwald sowie die Stadt Freiburg – betreut weiterhin Ibrahim Sarialtin. Heinrich folgt als Ortenau-Bera- terin auf Christiane Möller, die innerhalb des Bereichs Aus- und Weiterbildung an- dere Aufgaben übernimmt. In der Ortenau haben die Kümmerer in den vergangenen zwei Jahren zusammen rund 150 Zugewan- derte in Praktika, Einstiegsqualifizierung, Ausbildung, reguläres Beschäftigungsverhältnis oder an eine wei- terführende Schule, ins Studium oder in ein Freiwilliges Soziales Jahr vermittelt. naz Isabell Heinrich Fachberaterin für Flüchtlingsfragen IHK Südlicher Oberrhein

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