Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe Juli/August'20 -Schwarzwald-Baar-Heuberg
Anzeigenkompendium Prüfer Medienmarketing für die Region Südbaden 34 Anzeigenspecial Juli/August 2020 zierenden Gewerbe und 59 Prozent Anteil der Dienstleistungen. Die Land- und Forst- wirtschaft trug mit 354 Millionen Euro zu 0,9 Prozent der regionalen Bruttowert- schöpfung bei. Allerdings erwies sich das Produzierende Gewerbe einschließlich Baugewerbe bei den Zunahmen der Bruttowertschöpfung der einzelnen Wirtschaftsbereiche gegenüber 2008 wachstumsstärker als der Dienstleis- tungssektor. Abgesehen von dem Einbruch 2009 aufgrund der damaligen Finanz- und Wirtschaftskrise um minus 13,1 Prozent sind die Jahreswerte der Bruttowertschöp- fung des Produzierenden Gewerbes in der Region Südlicher Oberrhein 2008 bis 2017 um 37,6 Prozent gestiegen. Und das ist leicht mehr als der Landesdurchschnitt von plus 36,1 Prozent, vor allem aber deutlich mehr als die betreffende Rate des regio- nalen Dienstleistungssektors von plus 27,1 Prozent. Knapp 452.000 sozialversicherungs- pflichtig Beschäftigte Mitte des vergangenen Jahres, Stichtag 30. Juni 2019, zählte die Region Südlicher Oberrhein 451.800 sozialversicherungs- pflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. Das sind 92.200 beziehungsweise 25,6 Prozent mehr als 2008 unmittelbar vor der Finanz- und Wirtschaftskrise (Land plus 21,3 Pro- zent). Ihre Verteilung zu 32 Prozent auf den Wirtschaftsbereich Produzierendes Gewerbe einschließlich Baugewerbe und zu 67,4 Prozent auf alle Dienstleistungen entspricht der oben aufgezeigten regio- nalen Wirtschaftsstruktur auf Basis der Bruttowertschöpfung. (Landesniveau 35,8 Prozent im Produzierenden Gewerbe und 63,7 Prozent im Dienstleistungssektor). Die Arbeitslosenquote bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen lag in der Region Südlicher Oberrhein im Jahresdurchschnitt 2018 mit 3,2 Prozent praktisch auf Landes- niveau. Die Verteilung der Beschäftigten nach Be- triebsgrößenklassen beschreibt eine mit- telständisch geprägte Wirtschaftsstruktur. Ende 2018 waren in der Region Südlicher Oberrhein in Betrieben mit weniger als 100 Beschäftigten 52 Prozent der regionalen Arbeitskräfte tätig (mehr als im Landes- durchschnitt von 47,6 Prozent), in Betrie- ben mit 100 bis unter 250 Beschäftigten 17,4 Prozent (ähnlich wie im Landesdurch- schnitt von 16,1 Prozent) und in Betrieben mit über 250 Beschäftigten 30,5 Prozent (weit weniger als im Landesdurchschnitt von 36,3 Prozent). Aspekte des regionalen Produzieren- den Gewerbes Über drei Viertel der Bruttowertschöpfung nur des Produzierenden Gewerbes gehen auf den Wirtschaftszweig Verarbeitendes Gewerbe einschließlich Industrie zurück. Daran hat sich gegenüber 2008 kaum etwas geändert. Damals waren dies mit 7,03 Millionen Euro genau 77 Prozent (von 9,13 Milliarden Euro Bruttowertschöpfung des gesamten Produzierenden Gewerbes) und nunmehr 2017 mit über 9,73 Milliarden Euro über 77,4 Prozent (von 12,57 Milliarden Euro). Der Beitrag des Baugewerbes belief sich 2017 auf 2,12 Milliarden Euro (16,8 Pro- zent) und der von Bergbau, Energie und Wasserversorgung auf 720 Millionen Euro (5,7 Prozent). Den industriellen Schwerpunkt der Region Südlicher Oberrhein bildet der Ortenau- kreis. Hier wird die Hälfte der Bruttowert- schöpfung des Verarbeitenden Gewerbes in der Region generiert, konkret 2017 über 5,02 von 9,73 Milliarden Euro (51,6 Pro- zent). Und hier sind über die Hälfte aller in der Region in diesem Wirtschaftszweig sozialversicherungspflichtig Beschäftigten tätig, konkret Mitte 2019 über 58.660 von 113.130 (51,8 Prozent). 2018 erzielten in der Region Südlicher Oberrhein insgesamt 809 Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes von Unterneh- men mit im Allgemeinen 20 und mehr Beschäftigten einen Gesamtumsatz von 24,09 Milliarden Euro. Zum Vergleich waren es 2008 etwas weniger Betriebe (792) mit einem damaligen Gesamtumsatz von 20,33 Milliarden Euro. Seitdem hat sich neben dem allgemeinen Umsatzwachstum auch speziell der Auslandsumsatz, die umsatz- mäßige Exportquote von 40,6 Prozent auf 46,1 Prozent erhöht. Die größten Branchen des Verarbeitenden Gewerbes sind mit jeweils deutlich über einer Milliarde Euro Jahresumsatz der (High-Tech-) Maschinen- bau, die Herstellung von Metallerzeugnis- sen, von Papier- und Druckerzeugnissen, von elektrischen Ausrüstungen, von Gummi- und Kunststoffwaren, von Datenverarbei- O Kontakt /Info Schloss Marbach D-78337 Öhningen Tel. +49 7735 813-0 www.schloss-marbach.de info@schloss-marbach.de N ach dem Umbau eröffnet das direkt am Bodensee gelegene Schloss Marbach neu. Die geschützte Schlossanlage bietet Führungskräften ein ideales Umfeld für Leadership-Tagungen und Teambuildings. Der ganze Ort strahlt Wertschätzung für seine Gäste aus, das Marbach-Team unter- stützt den Arbeitsprozess auf jede erdenk- liche Weise. So kreiert Schloss Marbach eine Atmosphäre, die alle Aktivitäten seiner Gäste inspiriert. Mit der Neueröffnung stehen den Über- nachtungsgästen luxuriöse Suiten zur Verfügung. 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