Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe Juli/August'20 -Schwarzwald-Baar-Heuberg

25 7+8 | 2020 IHK-Zeitschrift Wirtschaft im Südwesten IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg REGIO REPORT ANZEIGE REGIONALSPLITTER Schwarzwald-Baar-Kreis investiert in Küchensanierung der Landesberufsschule Um die Landesberufsschule konkurrenzfähig zu halten, hat der Kreistag des Schwarzwald-Baar-Kreises die dringend erforderliche Modernisierung der Internatsküche beschlossen. Darüber hinaus soll mit einer großzügigen Terrassengestaltung der Schüleraufent- haltsbereich aufgewertet werden. Das Gesamtbauvolumen der Maßnahme beträgt rund 3,56 Millionen Euro. Mit der Moderni- sierung des Küchen- und Aufenthaltsbereichs verspricht man sich einen deutlichen Gewinn an Attraktivität für die Einrichtung. Die Schülerströme des Hotel- und Gaststättengewerbes verteilen sich landesweit an die Fachschulen. In der Verwaltung geht man davon aus, dass Qualität undAttraktivität des an die hiesige Landesberufs- schule angegliederten Internats eine wichtige Rolle spielen. Derzeit liegen die Schülerzahlen der Hotelfachschule mit 1.540 Schülern leicht über dem Stand des Vorjahres. Sven Hinterseh tritt zweite Amtszeit als Landrat des Schwarzwald-Baar-Kreises an Die zweite Amtszeit von Landrat Sven Hinterseh hat am 1. Juni be- gonnen. Kreisrätin Elke Bettecken, erste Stellvertreterin des Landrats im Kreistag, gratulierte Sven Hinterseh und wünschte ihm auch für seine zweite Amtszeit ein „glückliches Händchen“. Sven Hinter- seh wurde in der Kreistagssitzung am 16. März in seinem Amt als Landrat des Schwarzwald-Baar-Kreises bestätigt. Dabei erhielt er im erstenWahlgang 100 Prozent der Stimmen (52 Stimmen von 52 Anwesenden). Der 48-jährige Jurist ist bereits seit Juni 2012 Landrat des Schwarzwald-Baar-Kreises. Hinterseh hatte seine Bewerbungs- rede unter das Motto „Mutig unsere Zukunft gestalten!“ gestellt. „Mit heutigem Blick auf die aktuelle Lage gilt es, den Blick für un- sere weiterhin wichtigen Themen wie die Breitbandversorgung, der Öffentliche Personennahverkehr, Klimaschutz, Bildung und Soziales sowie Landwirtschaft, Naturschutz und Tourismus zu schärfen und die Prioritäten neu zu bewerten“, so der Landrat. Die offizielle Ver- pflichtung von Landrat Sven Hinterseh durch Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer erfolgt in der Kreistagssitzung am 27. Juli. Trossingens Bürgermeister Clemens Maier bewirbt sich in Stuttgart Bürgermeister Clemens Maier bewirbt sich um die Stelle des Bür- germeisters für Sicherheit, Ordnung und Sport in Stuttgart. „Ord- nungsbürgermeister in Stuttgart zu werden, wäre eine große und sicher auch spannende Herausforderung, der ich mich sehr gerne stellen würde“, so Maier in einer Stellungnahme. Seine Chancen bei einer Wahl dürften gut sein. Für die insgesamt sieben Beige- ordneten in Stuttgart haben die Fraktionen des Gemeinderats ein Vorschlagsrecht. Maier wurde nun von den Freien Wählern ins Rennen geschickt, die ein informelles Vorschlagsrecht für dieses Amt haben. Der derzeitige Ordnungsbürgermeister Martin Schairer (CDU) geht Ende Oktober in den Ruhestand. Clemens Maier, 1974 in Laupheim geboren, ist in der zweitenWahlperiode Bürgermeister in Trossingen. 2015 wurde er mit rund 96 Prozent der Stimmen in der Stadt mit 17.000 Einwohnern wiedergewählt. Maier hat Jura und Theologie studiert. Regionale Einrichtungen erhalten Landesförderung im Rahmen des „Forums Gesundheitsstandort BW“ Im Rahmen des „Forums Gesundheitsstandort BW“ fördert das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau acht innova- tive Projekte mit rund 13,9 Millionen Euro.An gleich drei Projekten sind Projektpartner aus dem Schwarzwald-Baar-Kreis beteiligt. Die Hochschule Furtwangen (HFU) bringt sich bei der Entwicklung von Testsystemen zur Früherkennung von Sauerstoffmangel bei Neu- geborenen sowie zur Verbesserung der Ernährungsgrundlage bei Frühgeborenen ein. In einemweiteren Projekt beteiligt sich die HFU zusammen mit dem Hahn-Schickard-Institut für Mikro- und Informa- tionstechnik in Villingen-Schwenningen an der Weiterentwicklung von Diagnosetechnik im Hinblick auf Telemedizin und Digitalisie- rung. Darüber hinaus wirkt das Hahn-Schickard-Institut an einem Projekt mit zur Entwicklung von Diagnosen für Erkrankungen, die auf der Fehlfunktion des Immunsystems beruhen. Bundesforschungsministerium fördert CoHMed-Partnerschaft bis 2024 Die Innovations- und Transferpartnerschaft CoHMed (Connected Health in Medical Mountains) der Hochschule Furtwangen wird seit 2016 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Jetzt durchlief das Projekt eine Evaluierung und konnte mit dem Konzept zur Verlängerung erneut überzeugen. Das BMBF wird die CoHMed-Partnerschaft für weitere vier Jahre bis 2024 mit insgesamt rund fünf Millionen Euro fördern. Zusätzlich betei- ligen sich Industriepartner mit bis zu 1,4 Millionen Euro. Das Land Baden-Württemberg unterstützt das CoHMed-Management mit rund 150.000 Euro. bk

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