Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe Mai/Juni'20 -Schwarzwald-Baar-Heuberg

Anzeigenkompendium Prüfer Medienmarketing für die Region Südbaden ¸ Anzeigenspecial MAI / JUNI „Das Projekt konnte erfolgreich vor den kom- menden heißen Sommertagen abgeschlos- sen werden“, wie der Geschä¡sführer der B.I.W. GmbH Alexander Reichert freudig zu berichten weiß. Während des Umbaus dur¡e die Zuverläs- sigkeit der Versorgung im Industriepark zu keinem Zeitpunkt gefährdet werden. Die beiden neuen hoche¹zienten Kälte- maschinen entsprechen höchsten Zuver- lässigkeitsanforderungen. Sie haben eine Leistung von über »¾. haushaltsüblichen Kühlschränken und werden die Versorgung des Standorts für die nächsten Jahrzehnte sichern. „Die neue Anlage wird aufgrund des Ein- satzes modernster Mess- und Regelungs- technik deutlich e¹zienter und umwelt- freundlicher als bisher sein. Sie ermöglicht eine Senkung des Stromverbrauchs um über ¾ %“, erklärt stolz Thomas Bruder Team- leiter Elektroservice. Für die zuverlässige und ressourcenscho- nende Versorgung der Kunden im Indust- riepark Willstätt wurde ein siebenstelliger Betrag investiert. I NDUS TR I EPARK WI L L S TÄT T Neueste Technologie für heiße Tage Kostene¹zienz und Ressourcenschonung waren die Leitgedanken für das Projekt Modernisierung der Kälteversorgung im Industriepark Willstätt. Aufgrund dessen wird davon ausgegangen, dass die Mieten in Top-Lagen stagnieren und in B-Lagen sinken werden. Allerdings werde das erst in den kommenden Mona- ten durchschlagen. Derzeit komme es bei den Firmen zu verzögerten Expansions- plänen. „Mietgesuche im kleinen und mittleren Flächensegment sind stark zurückgegangen“, sagen Branchenkenner. Unternehmen würden anstatt neu anzu- mieten, „vermehrt Mietverlängerungen anstreben, bei denen Mietsteigerungen in der Regel nicht so leicht umsetzbar sind“. TRANSAKTIONEN GEBREMST Wie bei den Gewerbeimmobilien gab es auch bei den Wohnimmobilien eine Zäsur. „Eine Vollbremsung bei den Transaktionen lässt sich erkennen“, berichtet Tobias Just, Professor für Immobilienwirtscha¡ an der Universität Regensburg. Zu Zeiten des Shutdown nähmen die Anfragen nach Besichtigungen ab. Kunden verhielten sich zögerlich, die Verkäufer warteten auf bessere Zeiten. Anders stellt es sich auf Immobilien-Plattformen wie Immoscout24 dar. Zwar seien laut Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) die Angebote im März deutlich zurückgegangen. Anfang April hätten sie aber schon wieder zugenom- men. „Das Angebot und die Nachfrage nach Immobilien bewegen sich wieder auf die Normalwerte vor der Corona-Pandemie zu“, lautet das Fazit einer Analyse des Portals in Zusammenarbeit mit einem Immobilienbe- werter. Bislang zeigten sich laut RND „die Immobilienpreise weitgehend unbeein- druckt von den Auswirkungen der Corona- Pandemie“. Schließlich habe sich der wichtigste Grund für den Immobilienboom nicht geändert: die niedrigen Zinsen. Und diese würden auch in Zukun¡ niedrig bleiben. Aufgrund der Corona-Hilfspakete sogar länger als erwartet, heißt es in dem RND-Artikel. Es fehle nach wie vor an Geldanlagen mit geringem Risiko. Just ist davon überzeugt, dass es auf dem Markt für Häuser und Woh- nungen nach der Zäsur positiv weiterge- hen wird. Allerdings könnte sich durch die beru«iche Unsicherheit (Sorge um den Job, steigende Arbeitslosenzahlen) die Zahl der Interessenten verringern. Da die Nachfrage allerdings zuletzt sehr hoch war, ist mit einem Mangel nicht zu rechnen. weiter S. ¸

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