Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe Mai/Juni'20 - Hochrhein-Bodensee

Anzeigenkompendium Prüfer Medienmarketing für die Region Südbaden Anzeigenspecial MAI / JUNI ¬®¬® C M Y CM MY CY CMY K IHK _185x124mm.pdf 1 31.01.2020 08:33:48 eingesetzt werden und wie gefährliche Anlagen zu überwachen sind. Über- dies beinhaltet die BetrSichV Details zum Schutzkonzept mit Hinweisen zur Gefährdungsbeurteilung. Gerade wenn besondere Gefahr von bestimmten Tä- tigkeiten ausgeht, lohnt es sich, gegebe- nenfalls auch Experten hinzuzuziehen. Betriebssicherheit unterscheidet sich und hängt vom jeweiligen Unterneh- mensbereich ab. Für Büros, Kantinen, die Logistik oder die Produktion gelten unterschiedliche Schutzmaßnahmen. Direkten Gefahren ist der Angestellte im Büro nicht ausgesetzt. Dennoch ist auch in diesem Bereich eine entsprechende Erste Hilfe- und Brandschutzausstattung von Bedeutung. Je nach Betriebsart und -größe sind Ersthelfer, Ruheraumliegen und Verbandskästen bereitzustellen. In Kantinen ist die Ausstattung regelmäßig zu checken, mit scharfen Schneidema- schinen vorsichtig umzugehen. Im Lager kann aufgrund schwerer Gewichte und dem Arbeiten in der Höhe Verletzungsge- fahr bestehen – Sicherheitsschuhe sind dann ein Muss. Bei Schweißerarbeiten wiederum sind Schutzhelme und Brillen unerlässlich. Werden Lebensmittel oder Medikamente produziert, kommt der Hygiene ein besonderer Stellenwert zu. Schutzmaßnahmen umsetzen Je nach Tätigkeit und Arbeitsbereich kommen ganz unterschiedliche Schutz- maßnahmen, -mittel und -methoden infrage. Mit der Pandemie werden neue Herausforderungen an den Arbeitgeber gestellt. Die Gefährdungsbeurteilung liegt in seinen Händen. Er wird beraten von Arbeitssicherheitsfachkrä²en sowie Betriebsärzten und stimmt sich mit den betrieblichen Interessenvertretungen ab. Im SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard wird unterschieden zwischen techni- schen, organisatorischen und perso- nenbezogenen Schutzmaßnahmen. „Unabhängig von dem betrieblichen Maßnahmenkonzept sollen in Zweifels- fällen, bei denen der Mindestabstand nicht sicher eingehalten werden kann, Mund-Nasen-Bedeckungen zur Verfü- gung gestellt und getragen werden“, heißt es darin. Zu den Maßnahmen zählen ausreichen- de Schutzabstände. Für die Händedes- infektion müssen genügend Spender aufgestellt, Ober ächen sauber gehalten werden. Material, Geräte und Fahrzeuge sollten personenbezogen verwendet, regelmäßig gereinigt beziehungswei- se desin… ziert werden. Auf verstärkte Hygiene ist vor allem in Sanitärräumen zu achten. Eine Schließung der Kanti- ne kann in Betracht gezogen werden. Pausen sollten zeitversetzt statt… nden. Von betriebsfremden Personen sollen Daten aufgenommen werden, sodass im Krankheitsfall der Ursprung zurückver- folgt werden kann. Anstatt Präsenz und Meetings werden Videokonferenzen und Homeo¶ce weiterhin empfohlen. Die Unterbringung in Sammelunterkün²en gilt als problematisch. Fortsetzung von S. ¯

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