Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe April'20 -Südlicher Oberrhein
SIE HABEN EINE SCHWER ZU LÖSENDE FERTIGUNGSAUFGABE? SCHNELLER UND PRÄZISER GEHT ES NICHT. PRODUKTE » Schneckenradsätze » Schneckenwellen » Schneckenräder » Gewindekerne » Motorwellen » Gewindespindeln » Werkzeugspindeln » Sonderschrauben » Medizintechnik » Prototypenbau CNC LOHNARBEITEN » Fräsen » Drehen » Tieflochbohren » Schneckenradfräsen » Schneckenschleifen » Gewindeschleifen » Rundschleifen » Polygonschleifen » Exzenterschleifen AWS M.Schauber GmbH Präzisionsteile Rottweiler Strasse 34 | 78669 Wellendingen +49 7426 1042 | express@schauber-gmbh.de Schnelle Infos unter: EXPRESS.AWS-SCHAUBER.DE UNTERNEHMEN ANZEIGE Uhrenfabrik Junghans Umsatzplus dank stationärem Fachhandel SCHRAMBERG. Wie die Uhrenfabrik Junghans in ei- ner Pressemeldung ausführt, konnte sie ihren Umsatz im vergangenen Jahr um 7,3 Prozent auf 21,6 Millionen Euro erhöhen. Das Unternehmen führt dies auf das gute Bestellverhalten des deutschen Fachhandels zurück. Hin- tergrund: 2018 hatte sich die Firma auf dem deutschen Markt aus den Warenhäusern zurückgezogen, um den Fachhandel zu stärken. Ein deutliches Wachstum konnte Junghans auch in den USA und Japan erzielen. Der Um- satzanstieg in den beiden Ländern lag bei jeweils über 20 Prozent. Allerdings sah man sich in anderen Märkten schwierigen Bedingungen gegenüber. In Hongkong, Groß- britannien und Frankreich habe die jeweilige politische Situation erheblichen (negativen) Einfluss auf den Absatz gehabt. Insgesamt habe das Unternehmen jedoch dank zielgerichteter Investitionen in den digitalen Service und struktureller Veränderungen mit seinen 112 Mitarbeitern im Vergleich zum Vorjahr einen deutlich höheren Gewinn erwirtschaften können. Zum elften Mal in Folge sei im Übrigen ein positives Ergebnis zu vermelden. orn Fritsch Elektronik Im Jubiläumsjahr Nachfolge gesichert ACHERN. Die Fritsch Elektronik GmbH in Achern, ein Fertigungsdienstleister für elektronische Komponenten, hat im Jahr des 50-jährigen Bestehens die Unterneh- mensnachfolge gesichert. Jost Baumgärtner (58) und Matthias Sester (59) haben zum 1. Oktober 2019 im Rahmen eines Management-Buy-outs die Geschäfts- anteile von Ulrike Fritsch und Andrea Fritsch-Eichmann, den Töchtern des Firmengründers Willi Fritsch, über- nommen. Dafür haben sie die Fritsch Elektronik Besitz GmbH gegründet, der nun auch das Werksgebäude gehört. Matthias Sester führt bereits seit zehn Jahren die Geschäfte des Unternehmens und fungiert nun als geschäftsführender Gesellschafter. Fritsch Elektronik ist Dienstleister für die Elektronik- industrie und darauf spezialisiert, Bauteile hochpräzise auf Leiterplatten zu fixieren. Der Schwerpunkt liegt auf mittleren bis großen Chargen, aber auch Prototypen werden gefertigt. Die Kunden sind weltweit agierende Unternehmen aus den Bereichen Industrie, Medizin, Haus- und Sicherungstechnik und kommen aus ganz Deutschland. Der Ursprung liegt im Jahr 1969, als Willi Fritsch das Unternehmen in der Alten Schule in Achern-Önsbach gründete. Die Firma ist seitdem kontinuierlich gewach- sen: 1979 entstand eine zweite Fertigungshalle in der Gewerbestraße 37 in Önsbach. Hier, wo das Unterneh- men nach wie vor seinen Sitz hat, wurden 1984 beide Standorte zusammengeführt. Das Werk wurde weiter ausgebaut, sodass Fritsch Elektronik seit dem Jahr 2001 über eine Fertigungsfläche von 5.000 Quadratmetern verfügt. Im Laufe der 50-jährigen Geschichte wurden über 16 Milliarden Teile verbaut. Heute sind 120 Mit- arbeiter beschäftigt. 2019 wurden 18,9 Millionen Euro umgesetzt, im Vorjahr waren es 16,9 Millionen Euro. Die neuen Gesellschafter streben erneutes Wachstum an und wollen „die Prozesstiefe weiter vorantreiben“, so Baumgärtner. Mit der reinen Leiterplattenbestückung sei es nicht mehr getan, daher wolle man den Kunden mehr noch als bisher als lösungsorientierter Partner zur Seite stehen. Etablierte Geschäftsfelder wie beispielsweise Hydraulik oder Sicherheitstechnik sollen laut Sester weiter ausgebaut werden. mae Die neuen Gesellschafter von Fritsch Elektronik Jost Baumgärtner (links) und Matthias Sester, der nach wie vor die Geschäfte des Unternehmens führt.
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