Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe April'20 -Südlicher Oberrhein

4 | 2020 IHK-Zeitschrift Wirtschaft im Südwesten REGIO REPORT BAUEN, WOHNEN, MODERNISIEREN ZIPSE AUSBAU-FACHMÄRKTE - Lothar Zipse e.Kfm. Offenburg, Im Drachenacker 2 (neben Camping Kuhn) Rust, Tullastr. 3 (neben Lidl) Kenzingen, Tullastr. 26 (neben Wohnzentrum) Gundelfingen, Alte Bundesstr. 1 (neben BabyOne) www.zipse.de Gartenmöbel Sichtschutz Terrassenböden Grillgeräte Gartenhäuser Einmalige Jubiläums- Preisknüller Gartentrends 2020 » Unterschiede werden unterschätzt « Die USA sind der größte Absatzmarkt für deutsche Unternehmen. Aber ist Amerika noch immer das Land der unbegrenzten Mög- lichkeiten? Nicht unbedingt. Über Hemmnisse und wie Unternehmen sie überwinden, berich- tet Gerrit Ahlers von der AHK USA-Chicago. Interview zum Absatzmarkt USA Ein Mitarbeitereinsatz innerhalb der EU bringt schon viel Bürokratie mit sich. Wie sieht es in den USA aus? Wie auf- wendig ist es, ein Visum für kurzfristige Geschäftsreisen zu bekommen? Je nach Visum und Grundlage können verschieden lange Beantragungsprozesse auf eine Firma zukommen. Es muss beachtet werden, welche Tätigkeiten der Mitarbeiter in den USA ausüben soll beziehungsweise was zum Beispiel bei ei- nem Kaufvertrag mit inkludierter Montage vereinbart wurde. Weiterhin ist entscheidend, für welche Gesellschaft der Mit- arbeiter in den USA tätig werden soll. Wir raten Firmen, sich in Visumsfragen immer einen Rechtsbeistand zu suchen, um alle Eventualitäten abzuwägen. Für den Absatzmarkt USA gelten andere Regeln be- züglich Kundenansprache und Vertrieb. Worauf ist zu achten? Unterschiede in Marketing und Geschäftsetikette zwischen den USA und Deutschland werden oft unterschätzt. Abwei- chungen gibt es nicht nur in der visuellen Sprache in der Werbung, sondern auch in der Aufmachung und textlichen Gestaltung von Webseiten, Verpackungen, Messeauftritten und Präsentationen. Zudem sind in der direkten Kommunika- tion mit Kunden und Geschäftspartnern gewisse Standards in der für Deutsche oftmals sehr freundlich und locker er- scheinenden Umgangsart zu beachten. Zur Produkthaftung gibt es viele illustre Fälle aus den USA. Da ist die Verunsicherung bei deutschen Unterneh- men oft groß… Um das Haftungspotenzial zu verstehen, sollte man die ver- schiedenen Anspruchsgrundlagen kennen. Wer gut beraten ist, weiß die von seinen Produkten ausgehende – oder unterstellte – Gefahr einzuschätzen, kann Risiken entgegenwirken und so einer Inanspruchnahme vorbeugen. Das Restrisiko kann ergänzend über eine auf das Unternehmen zugeschnittene Produkthaftpflichtdeckung verlagert werden. Interview: naz Ansprechpartnerin für USA-Fragen: Martina König 0761-3858 123 martina.koenig@freiburg.ihk.de

RkJQdWJsaXNoZXIy MjQ2MDE5