Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe April'20 -Schwarzwald-Baar-Heuberg
43 4 | 2020 IHK-Zeitschrift Wirtschaft im Südwesten UNTERNEHMEN Volksbank Konstanz Wachstum fortgesetzt KONSTANZ. Die Vorstände der Bank, Martin Schuh- macher (45) und Werner Haun (62), blickten Anfang März bei einem Pressegespräch auf ein erfolgreiches Jahr 2019 zurück. Die Bilanzsumme stieg um 6,31 Prozent auf 1,314 Milliarden Euro, wozu insbeson- dere das Kreditgeschäft beitrug. Es wuchs um 7,82 Prozent auf 1,175 Milliarden Euro, worin sich „sowohl die Investitionsfreude der heimischen Wirtschaft als auch das anhaltend starke Interesse an Wohneigen- tum widerspiegelten“, so Schuhmacher. Um die Kre- ditnachfrage weiterhin bedienen zu können, wurden die Rücklagen um 9,7 Millionen Euro aufgestockt. Das bilanzielle Eigenkapital erhöhte sich damit auf knapp 134 Millionen Euro. Die bilanziellen Kundeneinlagen stiegen um 4,87 Prozent auf 905 Millionen Euro, Ver- wahrentgelt auf Guthaben von Privaten erhebt die Volksbank nach wie vor nicht, Firmen haben einen Freibetrag von 500.000 Euro. Ihren Zinsüberschuss konnte die Volksbank dank des guten Kreditgeschäfts auf 22,4 Millionen Euro (Vorjahr 21,5 Millionen Euro) erhöhen, auch der Provisionsüber- schuss stieg, und zwar auf 10,9 Millionen Euro (10,3 Mil- lionen Euro). Der Rohertrag hat sich auf 33,3 Millionen Euro (31,8 Millionen Euro) belaufen. Die Personal- und Sachaufwendungen stiegen leicht auf 19,7 Millionen Euro (19,3 Millionen Euro). Der Jahresüberschuss belief sich auf etwas mehr als zwei Millionen Euro, in die Er- gebnisrücklagen wurden 1,1 Millionen Euro eingestellt, der Bilanzgewinn beläuft sich auf knapp eine Million Euro. Vier Prozent Dividende auf die Geschäftsgutha- ben sollen ausgeschüttet werden. In ihren 15 Filialen (davon zwei SB-Stellen) und der Hauptstelle beschäftigt die Volksbank 210 Mitarbeiter, darunter 19 Auszubil- dende. (Siehe auch Seite 10). upl Volksbank Rhein-Wehra Gut behauptet BAD SÄCKINGEN. Die Volksbank Rhein-Wehra konnte im vergangenen Jahr ihre Bilanzsummen um neun Prozent auf 1,216 Milliarden Euro erhöhen. Wie der Vorstandsvorsitzende Werner Thomann Ende Fe- bruar mitteilte, war Triebkraft dafür einmal mehr das Kreditgeschäft. Sowohl die hohe Nachfrage nach pri- vaten Baufinanzierungen als auch diejenige der regi- onalen Unternehmer nach Investitionskrediten ließen das bilanzielle Kundenkreditvolumen um zehn Prozent auf 740 Millionen Euro steigen. Die bilanziellen Kun- deneinlagen wuchsen um 5,4 Prozent auf 814 Millio- nen Euro. Auch die Geschäfte mit Bausparverträgen und diversen Fonds der Union entwickelten sich gut, so Thomann. Die Volksbank hat im vergangenen Jahr zwei neue Tochtergesellschaften, die im Immobilien- geschäft tätig sind, gegründet, um mithilfe von deren Erträgen das unter Druck geratene Zinsgeschäft zu stabilisieren. Der Rohertrag der Bank (Zinsergebnis plus Provisionsergebnis) nahm im vergangenen Jahr kräftig um zwölf Prozent auf 23,1 Millionen Euro zu. In Rheinfelden wird die Bank im Sommer ihre Ge- schäftsstelle in das neue Hochrheincenter HCRII verla- gern. Das Geschäftsgebiet des Instituts erstreckt sich von Rheinfelden im Westen über Wehr, Bad Säckingen, Rickenbach und Laufenburg bis nach Dogern. Nach Norden reicht es bis Bernau. In den sieben Filialen sind über 130 Mitarbeiter beschäftigt. orn Bild: K.-U. Häßler - stock.adobe
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