Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe April'20 -Schwarzwald-Baar-Heuberg
REGIO REPORT IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg ANZEIGE UF Gabelstapler GmbH Tel.: 07572 7608-0 Fax: 07572 7608-42 Am Flugplatz 10 88367 Hohentengen www.uf-gabelstapler.de info@uf-gabelstapler.de Schulungstermine Sa. 16.05.2020 für Gabelstaplerfahrer Sa. 09.05.2020 für Hubarbeitsbühnen Combilift Diesel 4-Wege-Stapler • Typ: C 4500 NEU • Tragkraft: 4.500 kg • Hubhöhe: 5.952 mm • Breites Zinkenverstellgerät • Komplette Straßenbeleuchtung • Vollkabine mit Heizung • 4 LED Arbeitsscheinwerfer • Lenkstellungsanzeige Ständig über 350 neue und gebrauchte Gabelstapler am Lager - Kundendienst - UVV-Abnahme - Ersatzteile - Regaltechnik - Verkauf - Vermietung Preis auf Anfrage Außenwirtschaftsausschuss im EU-Parlament Austausch mit Andreas Schwab E ine Delegation des IHK-Außenwirtschaftsaus- schusses war Mitte Februar nach Straßburg ge- reist, um sich im Europäischen Parlament mit dem Abgeordneten Andreas Schwab über aktuelle au- ßenwirtschaftspolitische Herausforderungen auszu- tauschen. Auf der Agenda stand neben exklusiven Einblicken in die Arbeit des Europäischen Parlaments abseits der gewöhnlichen Besucherströme vor allem der Austausch mit dem Europaabgeordneten. Themen waren die Exportkontrolle und die bei jedem geschäft- lichen Auslandsaufenthalt innerhalb des EU-Binnen- marktes mitzuführenden Meldebescheinigungen, die sogenannten A1-Be- scheinigungen. „Dieses bürokratische Monstrum ist sehr kosten- und zei- tintensiv für die Unter- nehmen und verhindert einen reibungslosen Ser- vice bei Reparaturen und Montagetätigkeiten oder auch beim Vertrieb innerhalb der Europäischen Union“, kritisierte der Vorsitzende des IHK-Außenwirtschafts- ausschusses, Bernd Seemann von der Aesculap AG. Schwab verwies darauf, dass die Umsetzung mancher EU-Gesetze gelegentlich in den Mitgliedstaaten von Protektionismus geleitet werde. „Der Egoismus der Mitgliedstaaten stellt den gesamten Binnenmarkt im- mer wieder infrage. Bürokratieaufbau, wie ihn manche Mitgliedstaaten betreiben, steht dem Binnenmarkt und der europäischen Idee als Ganzes definitiv entgegen“, ergänzte Schwab. Die beiden Themen, die Ausschussmitglied Jan C. Rolli von der Dormakaba EAD GmbH beschäftigten, waren der Austritt Großbritanniens aus der EU und das geplante EU-Rahmenabkommen mit der Schweiz, in welchem die bilateralen Beziehungen zwischen der EU und der Schweiz einheitlich geregelt werden sollen. Kritisch sieht er vor allem, dass beide Länder sich gerne die Rosinen aus der EU herauspicken und dafür aber nur wenige Gegenleistungen einbringen möchten. In diesem Zusammenhang unterstrich der Europaabgeordnete Schwab die hohe Bedeutung des EU-Rahmenabkommens für die Schweiz: „Ohne ei- nen erfolgreichen Abschluss des Rahmenabkommens wird die Schweiz sehr wahrscheinlich keine neuen Abkommen mit Zugang zum Binnenmarkt bekom- men.“ Daher gebe es ein großes Interesse seitens der Eidgenossenschaft, dem Rahmenabkommen mit der EU zuzustimmen. Einig waren sich alle Beteiligten, dass die EU insge- samt stärker auftreten sollte, beispielsweise wenn einzelne Mitgliedstaaten Schwierigkeiten mit der Um- setzung von EU-Vorhaben haben: „Europa wird nur dann funktionieren, wenn alle an einem Strang ziehen“, betonte Schwab. He »Europa wird nur dann funktionieren, wenn alle an einem Strang ziehen« Bild: Michael Kienzler Jörg Hermle, Fachbereich International 07721 922-123 hermle@vs.ihk.de Trafen sich im EU-Parlament zum Meinungsaustausch: IHK-Geschäftsbereichsleiter International Thomas Wolf, Jan C. Rolli, Andreas Schwab, Rebecca Wetzel (IHK-Fachbereich Internati- onal), Bernd Seemann und IHK-Außenwirtschaftsrefe- rent Jörg Hermle.
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