Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe April'20 - Hochrhein-Bodensee
Anzeigenkompendium Prüfer Medienmarketing für die Region Südbaden IT im MIttelstand | EDV-Büroausstattung 35 HAAKE & PARTNER DAT ENT E CHN I K GMBH Drahtseilakt IT-Sicherheit Insbesondere der Mittelstand benötigt Lösungen auf dem aktuellen Stand der Technik U nternehmensnetzwerke sind regelmäßig Angriffen von Cyberkriminellen ausgesetzt. Dabei ereignen sich mehr als 70% aller Datenschutzvorfälle in kleinen und mittleren Unter- nehmen. Nur Firewalls und Virenscanner reichen nicht. Auch der mittlerweile übliche Einsatz mobiler Geräte fordert komplexere Schutzmaßnahmen. Schärfen Sie deshalb Ihr Risiko- bewusstsein und das Ihrer Mit- arbeiter für typische Gefahren- lagen. Das Systemhaus haake & partner datentechnik GmbH ist seit über 30 Jahren IT-Partner für die digi- tale Zukunft und verfügt beim Thema IT-Sicherheit über lang- jähriges und wertvolles Wissen. Wir kennen die Brisanz der Balance zwischen Security- Anforderungen, Usability und Wirtschaftlichkeit der Lösungen. Deshalb bieten wir von der Analyse über Beratung, Konzept, Umsetzung und anschließender Betreuung alles aus einer Hand! Namhafte Referenzkunden aus der Region vertrauen seit vielen Jahren auf unsere Kompetenz. Sprechen Sie uns an – wir beraten Sie gerne persönlich! O Kontakt /Info Robert-Bosch-Str. 12 77656 Offenburg Tel.: 0781 60572-0 damit. Allerdings befinden sich viele Betriebe dabei noch im An- fangsstadium. Lediglich 15 Prozent haben Sicherheitsaufgaben bereits automatisiert. Über die Hälfte hingegen steckt in der Planungs- beziehungsweise Umsetzungsphase fest. Ein Sicherheitsfaktor ist – zumindest mittelbar – die Datenmenge. Das jährliche Datenwachstum um durchschnittlich 27 Prozent sorgt auch für steigende Anforderungen an die IT-Infrastruktur. Da es sich kaum ein Unternehmen leisten kann, die eigenen Da- tenspeicher jährlich um knapp ein Drittel zu erhöhen, setzen IT- Manager immer häufiger auf IT-Services aus der Cloud. Ob Storage oder Computing, der Trend hin zur Cloud ist längst in Deutschland angekommen: Eine Umfrage vom ITK-Branchenverband Bitkom und KPMG zeigt, dass bereits drei von vier Unternehmen Cloud- Lösungen nutzen. Wer Cloud-Lösungen von Drittanbietern nutzt, gibt jedoch ein Stück weit die Kontrolle über seine Unternehmens- daten ab. Der selbstbestimmte Umgang mit Daten wird für Unter- nehmen somit zu einem zentralen Wettbewerbsfaktor. Neben den Risiken bietet die Digitalisierung natürlich auch viele Chancen für Unternehmen. Auf jeden Fall beabsichtigen fast zwei Drittel (63 Prozent) der Unternehmen mehr Geld für ihre IT auszugeben. Und zwar zum Teil deutlich mehr: Jeder Vierte denkt an eine Aufstockung von mindestens zehn Prozent. Die damit verfolgten Ziele haben sich ein wenig ge- wandelt. IT-Ausgaben sollen neben dem Vorantreiben der all- gemeinen Digitalisierung vor allem dazu dienen, die Effizienz zu steigern und Kosten zu reduzieren. Die Zahl der Firmen, denen das besonders wichtig ist, hat sich innerhalb eines Jahres fast verdoppelt, von 24,1 Prozent auf 48,3 Prozent beim Thema Effizienz und bei der Kostenreduktion von 22,2 Prozent auf 35 Prozent. Rund ein Viertel des IT-Budgets investierten die Firmen 2019 in die Digitalisierung – 2020 soll der Anteil auf ein Drittel steigen. Aber, wie schon gesagt, die Ergebnisse sind eher durchwachsen. 45 Prozent bezeichnen die Resultate als mittelmäßig, während 41 Prozent gute Erfolge erzielen. Zum einen hängt das ein wenig von der Branche ab. Dienstleister gehören eher zur unzufriedenen Kategorie, während der Handel positives zu berichten weiß. Und die Industrie liegt so im Mittelfeld. Was sind denn die Erfolgs- faktoren, die Investitionen in die Digitalisierung erfolgreich machen? Auf Nummer eins steht da die Einrichtung interdiszipli- närer Teams, bestehend aus IT- und Fachexperten. Punkt zwei ist die Einstellung von IT-Fachkräften, gefolgt vom Ausbau der Cloud-Kapazitäten. Eine Herausforderung bringt die Digitalisierung mit sich. Sie treibt die Komplexität der IT-Landschaft in die Höhe. Immer mehr Systeme, die Abdeckung verschiedener Kommunikationskanäle, Vernetzung, kürzere Release-Zyklen und hybride Betriebsmodelle in der Cloud und im Rechenzentrum vor Ort führen dazu, dass viele IT-Verantwortliche (88,2 Prozent) von einer inzwischen kaum noch beherrschbaren Komplexität sprechen. Fortsetzung von S. 33
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