Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe April'20 - Hochrhein-Bodensee
25 4 | 2020 IHK-Zeitschrift Wirtschaft im Südwesten IHK Hochrhein-Bodensee REGIO REPORT Offener Arbeitskreis rund umWerkstoffe Vom Material zur Innovation S eitdem Menschen sesshaft wurden, entwickeln sie aus Roh- und Naturstoffen Werkstoffe, die durch ihre spezifischen Eigenschaften den Alltag erleichtern und bereichern. Für den Erfolg eines Produktes spielt die Auswahl des richtigen Werkstoffes eine große Rolle. Dabei sind die Anforderungen an die technischen und wirtschaftlichen Eigenschaften des Materials verschie- den: Temperaturbeständigkeit, Festigkeit, Elastizität, Korrosionsbeständigkeit, Leitfähigkeit und so weiter. Je nachdem, welche Merkmale ein Produkt aufweisen soll, können unterschiedliche Werkstoffe ausgewählt werden. Aber wie findet man den richtigen Werkstoff für eine Produktinnovation? Welche nachhaltigen Al- ternativen gibt es zum bisher bekannten Stoff? Wie findet man neue Eigenschaften und neue Fertigungs- methoden? Welche Simulationsmöglichkeiten gibt es, um Werkstoffe effizient und aussagekräftig zu testen? Wie können Materialfehler gefunden und vermieden werden? Mit dem offenen Arbeitskreis „Vom Material zur Inno- vation“ bietet die IHK Hochrhein-Bodensee ein neues Angebot, das abwechselnd in der IHK in Konstanz und in der IHK in Schopfheim stattfindet. Die Teilnehmer beschäftigen sich mit verschiedenen Werkstoffen und deren Vor- und Nachteilen für spezifische Produkte. Hierbei geht es nicht um eine simple Abhandlung von unterschiedlichen Themen im Bereich der Werk- stoffe, sondern um die Vernetzung von Fachleuten und Anwendern in Form einer lebendigen Plattform. Daraus sollen bestehende Fragestellungen gemein- sam diskutiert und beantwortet, ein Austausch mit anderen Unternehmen gefördert und Grundsteine für innovative Lösungen gelegt werden. Den fachli- chen Part der Veranstaltung übernehmen Experten aus dem Institut für Werkstofftechnik Thurgau an der Hochschule Konstanz (HTWG), die den Arbeitskreis mit ihrem umfangreichen und langjährigen Wissen unter- stützen. Die Veranstaltung ist so aufgebaut, dass auf Schwerpunkte und Interessensfelder von Teilnehmern gezielt eingegangen werden kann. Eine Weiterführung von Fachgesprächen außerhalb der Veranstaltung ist gewünscht, und Möglichkeiten zur öffentlichen Förde- rung von Forschungspartnern werden im Rahmen des Arbeitskreises ebenfalls aufgezeigt. Los geht es am Donnerstag, 14. Mai , 14 Uhr, in der IHK in Konstanz mit dem Thema „Rostfreie Stähle – der richtige Werkstoff für innovative Produkte im Maschi- nen- und Anlagenbau“. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine Anmeldung bis zum 8. Mai erforderlich. Als weitere Themen sind geplant: Rostfreie Stähle – der richtige Werkstoff für innovative Produkte in der Lebensmitteltechnik (Rostfreie Stähle, Korrosion, Oberflächen und Oberflächenbehandlungen, Verar- beitungsverfahren) und Innovation und Werkstoffe für den Leichtbau – Auswahl und Simulation (metallische und nichtmetallische Werkstoffe für den Leichtbau, Beispiele zur Simulation von Verbundstrukturen). SP Weitere Informationen und Anmeldung unter www.konstanz.ihk.de , Dok. Nr. 143134695 Bild: Bildwerk - stock.adobe.com Tagesseminar Know-how fürs Erstellen einer Risikobeurteilung D ie Erstellung einer Risikobeurteilung nach DIN EN 12100 ist spä- testens seit 2010 für alle Hersteller von Maschinen verpflich- tend. Darüber hinaus sind seit April 2016 mit Inkrafttreten der neuen CE-Richtlinien wie zum Beispiel der Niederspannungsrichtlinie, der EMV-Richtlinie oder der ATEX-Richtlinie deutlich mehr Produzenten zur einer ordnungsgemäß dokumentierten Risikoanalyse und -be- wertung verpflichtet. In der Praxis kommen jedoch noch lange nicht alle Hersteller ihren gesetzlichen Pflichten nach, und oft verfügen die Unternehmen nicht in allen Bereichen der Risikobeurteilung über das erforderliche Know-how. In dem ausdrücklich auf Praktiker aus Entwicklung, Konstruktion und Fertigung sowie Qualitätsma- nagement und Produktdokumentation ausgerichteten Tagesseminar werden die Grundlagen der Erstellung einer normgemäßen Risikobe- urteilung nach DIN EN 12100 vermittelt. Die Teilnahme kostet 300 Euro inklusive der Unterlagen und der Verpflegung. Das Seminar findet jeweils von 9 bis 17 Uhr statt, am Donnerstag, den 7. Mai , in der IHK in Konstanz und am Montag, den 18. Mai , in der IHK in Schopfheim. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine Anmeldung bis zum 30. April erforderlich. SP Weitere Informationen und Anmeldung unter: www.konstanz.ihk.de , Dok. Nr.143135074
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