Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe März'20 -Schwarzwald-Baar-Heuberg

IV IHK-Zeitschrift Wirtschaft im Südwesten 3 | 2020 REGIO REPORT   IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg ANZEIGE REGIONALSPLITTER Landrat einziger Kandidat … Sven Hinterseh, Landrat des Schwarzwald-Baar-Kreises, bewirbt sich um eine zweite Amtszeit. Er ist der einzige Kandidat, der sich am 16. März dem Kreistag in öffentlicher Sitzung zur Wahl stellt. Hinterseh kann schon jetzt auf eine breite Zustimmung des Kreistages setzen. Als Aufgaben für die nächsten Jahre nannte Hinterseh unter anderem die Generalsanierung des ehemaligen Postgebäudes in Villingen, die Weiterentwicklung des öffentli- chen Personennahverkehrs, das Projekt „Ringzug 2.0“ mit der kompletten Elektrifizierung und der Erweiterung des Ringzug- systems sowie die Sanierung der Schulen, die sich in Trägerschaft des Kreises befinden. … und Landrat wiedergewählt Der amtierende Landrat Stefan Bär wurde als Landrat des Land- kreises Tuttlingen wiedergewählt. 35 von 46 stimmberechtigten Kreisräten stimmten für den heute 56-Jährigen, der bereits in den vergangenen acht Jahren die Geschicke des Landkreises lenkte. Gemeinsam mit Kreistag und Kreisverwaltung möchte der wieder- gewählte Landrat die Herausforderungen der Zukunft angehen. Wirtschaftliches Wachstum und ein vielfältiges Bildungsangebot bildeten dabei die zentralen Säulen gesellschaftlichenWohlstands. Die Gemeinden leisteten mit ihrer Arbeit vor Ort einen wesentlichen Beitrag, wenn es um die Sicherung der medizinischen Versorgung im ländlichen Raum, soziale und kulturelle Angebote geht. Für alle Bürgerinnen und Bürger wünscht sich Bär, dass diese sich auch weiterhin ihrem Landkreis heimatlich verbunden fühlen und dass durchArbeitsplätze und ein solidarisches Miteinander auch Neubür- ger von der Attraktivität der Stadt und des Landkreises Tuttlingen überzeugt werden können. Henriette Stanley neue Wifög-Chefin Nachdem die bisherige Geschäftsführerin der Wirtschaftsförde- rungsgesellschaft Schwarzwald-Baar-Heuberg, Dorothee Eisenlohr, zur neuen Oberbürgermeisterin der Stadt Schramberg gewählt wur- de, ist mit Henriette Stanley ihre Nachfolgerin gefunden worden. Amtsantritt ist der 1. März. Henriette Stanley war zuvor bei der Dualen Hochschule Villingen-Schwenningen unter anderem Fami- lien- und Dual-Career-Beauftragte. Aufzugsparte von Thyssenkrupp wird eventuell verkauft Martina Merz, seit 1. Oktober Vorstandsvorsitzende (CEO) der Thyssenkrupp AG, hat Beschäftigte und Aktionäre auf einen har- ten Sanierungskurs eingestimmt. Die gebürtige Durchhausenerin plant dabei den Verkauf oder den Börsengang der Aufzugsparte von Thyssenkrupp, dessenWert auf rund 15 Milliarden Euro taxiert wird. In Rottweil betreibt der Konzern einen 246 Meter hohen Auf- zugstestturm für Express- und Hochgeschwindigkeitsaufzüge. Der 2014 bis 2017 von Thyssenkrupp Elevator errichtete Turm bietet mit 232 Metern die höchste Besucherplattform Deutschlands und ist der weltweit zweithöchste Testturm für Aufzugsanlagen. Neuer Zubringer für Industriegebiet Ost in VS-Schwenningen Der Gemeinderat von Villingen-Schwenningen hat die Verbin- dungsstraße vom Industriegebiet Ost in VS-Schwenningen zur B523 beschlossen. Das Verkehrsprojekt ist mit 10,5 Millionen Euro veranschlagt und soll vor allem dieVerkehrssituation zugunsten der Betriebe im Industriegebiet entlasten. Die neue Verbindungsstraße stellt einen zweiten Straßenanschluss für das Gebiet dar, welches bisher ausschließlich durch innerstädtische Straßen angebunden ist. Bis voraussichtlich Mitte 2021 soll die von Unternehmern schon lange geforderte Straße entstehen. Existenzgründungsoffensive EGON: Gründertag am 24.April Die Existenzgründungsoffensive Neckar-Eschach (EGON) der Ge- meinden Deißlingen, Dauchingen und Niedereschach veranstaltet am 24. April ihren achten Existenzgründertag. Er beginnt um 13 Uhr in den Ausstellungshallen der Firma Hirth Fahrzeugbau GmbH in Deißlingen. Gastredner ist Bernd Nolte von 4P Consulting GmbH, Stuttgart. Das Leitbild der Veranstaltung lautet „Gründen in turbu- lenten Zeiten“. Der Professor zählt zu den Impulsgebern und Be- ratern der Gründungsoffensive GO, die Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier im vergangenen Herbst ins Leben gerufen hat. Der Gastredner schaut voraus auf konkrete Marktchancen, die sich jenseits aktueller Turbulenzen auftun und für Existenzgründungen und Nachfolger wichtig werden. Dazu zählen beispielsweise di- gitale Anwendungen. Der EGON Existenzgründertag richtet sich an Gründungsinteressenten aus der Region, Start-ups, Nachfolger, Unternehmerinnen und Unternehmer. Der Eintritt ist frei. bk

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