Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe Januar '20 -Südlicher Oberrhein

Anzeigenkompendium Prüfer Medienmarketing für die Region Südbaden 64 Anzeigenspecial Januar 2020 Stichworte zu Gebiet Die Region Südlicher Oberrhein erstreckt sich auf 4061 Quadrat- kilometer ganz im Südwesten der Bundesrepublik entlang des rechten Rheinufers von Achern im Norden bis Neuenburg am Rhein im Süden und über weite Teile des Mittleren Schwarzwaldes und Südlichen Hochschwarzwaldes. Mit 11,3 Prozent der Gesamtfläche Baden-Württembergs ist sie nach Heilbronn-Franken die zweit- größte Region des Landes. Davon sind 46,6 Prozent Waldgebiet, weit mehr als auf Landesniveau (37,8 Prozent), und 38,1 Prozent landwirtschaftlich genutzte Fläche (Landesniveau 45,1 Prozent). Der Landschaftsverbrauch, das ist die Siedlungs- und Verkehrs- fläche, hat im Fünfjahresvergleich 2013 bis 2018 etwas mehr als der Landesdurchschnitt um 2,3 Prozent auf 496 Quadratkilometer und damit 12,2 Prozent der regionalen Gesamtfläche zugenommen (Land plus 1,8 Prozent auf 14,6 Prozent der Landesfläche, alle Gebietsdaten Ende 2018). … und Bevölkerung Die Mitte des vergangenen Jahres ausgewiesenen knapp 1,09 Millionen Einwohner der Region Südlicher Oberrhein machen 9,8 Prozent der Landesbevölkerung aus (Wohnbevölkerung auf Basis Zensus 2011 und Fortschreibung). Die Bevölkerungsdichte beträgt statistisch 268 Einwohner pro Quadratkilometer im Gegensatz zum Landesdurchschnitt von 310. Rund 12,9 Prozent der regionalen Gesamtbevölkerung sind ausländische Einwohner (140.500, weniger als der Landesdurchschnitt von 15,7 Prozent). Davon entfielen nach Staatsangehörigkeit Ende 2018 knapp die Hälfte, 47 Prozent, auf andere EU-Staaten und 8,3 Prozent auf die Türkei (Land 50 Prozent und 14,3 Prozent). Auf Kreisebene zählen der Landkreis Ortenaukreis, 1850 Quadrat- kilo-meter groß, rund 430.240 Einwohner, der Landkreis Breisgau- Hochschwarzwald mit 1378 Quadratkilometern 263.340, der Landkreis Emmendingen mit knapp 680 Quadratkilometern 165.800 und der Stadtkreis Freiburg mit 153 Quadratkilometern 230.220 Einwohner. Wirtscha sleistung und Wachstum Die vom Arbeitskreis Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder (VGRdL) zuletzt veröffentlichten Daten auf Kreisebene weisen für die Region Südlicher Oberrhein für das Jahr 2017 ein Bruttoinlandsprodukt (BIP) von 41,76 Milliarden Euro aus. Das ist der Wert aller produzierten Waren und Dienstleistungen in der betrachteten Periode. Das regionale BIP beschreibt 8,4 Prozent des Landes-BIP und ein regionales nominales Wirtschaftswachs- tum gegenüber dem Vorjahr 2016 wie im gesamten Land um vier Prozent. Gegenüber dem Jahr 2008 unmittelbar vor der weltweiten Wirtschaftskrise wuchs die regionale Wirtschaft nominal um 30,1 Prozent (Landesniveau plus 29,8 Prozent). 2018 und 2019 dürfte sich das Wachstum angesichts erster Auswirkungen durch die weltweiten Handelskonflikte jedoch verringert haben. Wirtscha skra und verfügbares Einkommen Die pro Einwohner erbrachte wirtschaftliche Leistung als Ausdruck der Wirtschaftskraft von (unterschiedlich großen) Volkswirtschaften betrug in dem zugrundeliegenden Bezugsjahr 2017 in der Region Südlicher Oberrhein 38.722 Euro, weniger als der Landesdurchschnitt von 45.060 Euro. Das verfügbare Einkommen der privaten Haus- halte, also der Teil des Einkommens, das den privaten Haushalten hauptsächlich für den privaten Konsum zur Verfügung steht, belief sich nach den jüngsten Daten 2017 je Einwohner auf 23.450 Euro, knapp unter dem Landesdurchschnitt von 24.552 Euro und über dem Bundesdurchschnitt von 22.623 Euro. Wirtscha sstruktur Strukturell besteht die regionale Wirtschaft zu einem Drittel aus Produzierendem Gewerbe zu zwei Dritteln aus Dienstleistungs- bereichen im weiteren Sinn. Indikator dafür ist zunächst die regio- nale Bruttowertschöpfung (BWS) als der Gesamtwert der erzeugten Waren und Dienstleistungen abzüglich dem Wert der Vorleistungen. So trugen die Dienstleistungsbereiche nach den jüngsten Zahlen

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