Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe Januar '20 -Südlicher Oberrhein

30 IHK Zeitschrift Wirtschaft im Südwesten 1 | 2020 REGIO REPORT IHK Südlicher Oberrhein WIRTSCHAFTSPLAN FÜR 2020 (alle Beträge in T €) Betriebserträge 18.114,0 Erträge aus IHK-Beiträgen 13.995,0 Erträge aus Gebühren 2.272,8 Erträge aus Entgelten 387,5 Sonstige betriebliche Erträge 1.458,7 Bertriebsaufwand 17.728,1 Materialaufwand 1.480,1 Personalaufwand 8.902,9 Abschreibung 241,0 Sonstige betriebliche Aufwendungen 7.104,1 Betriebsergebnis 385,9 Finanzergebnis -160,0 Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 225,9 Außerordentliches Ergebnis 0,0 Steuern 50,9 Jahresergebnis 175,0 Ergebnisvortrag aus dem Vorjahr 2.187,0 Entnahme aus Rücklagen 1.234,0 Einstellung in Rücklagen 3.596,0 ERGEBNIS 0,00 1. Erfolgsplan für das Geschäftsjahr 2020 2. Finanzplan für das Geschäftsjahr 2020 Freiburg, 11. Dezember 2019 IHK Südlicher Oberrhein Der Präsident Der Hauptgeschäftsführer gez. gez. Dr. Steffen Auer Dr. Dieter Salomon (alle Beträge in T €) Jahresüberschuss ohne außerordentliche Posten 175,0 Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 524,2 Cashflow aus der Investitionstätigkeit -143,2 Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 0,0 Veränderung des Finanzmittelbestandes 381,0 Wirtschaftsplan der IHK für 2020 Stabile Lage bei den Beiträgen D ie Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer Südli- cher Oberrhein hat am 11. Dezember 2019 den Wirtschaftsplan für das Jahr 2020 beschlossen. Dabei wurden auf Empfehlung des Etatausschusses und des Präsidiums sowohl die Grundbeiträge wie auch der Umlagesatz von 0,16 Prozent der Bemessungsgrundlage auf dem Niveau der Vorjahre belassen. Mit dem Umlagesatz von 0,16 Prozent liegt die IHK Südlicher Oberrhein deutlich niedriger als die meisten IHKn im Bundesgebiet und unterhalb des Landes- durchschnitts von 0,18 Prozent. Erläuterungen zur Wirtschaftsplanung: Während sich der für 2020 geplante Personalaufwand auf 50 Pro- zent des Betriebsaufwands beläuft, liegt der Anteil des reinen Materialaufwands lediglich bei rund acht Prozent. Dieses ist, ebenso wie der hohe Anteil des Personalaufwands, typisch für eine Dienstleistungsorganisation. Der sonstige betriebliche Auf- wand ist vor allem bestimmt durch Mitgliedsbeiträge zu Bun- des- und Landesorganisationen der Kammern, Aufwendungen zum Gebäudeerhalt und den IT-Aufwand. Des Weiteren sind für das Jahr 2020 diverse neue Projekte sowie die Fortführung be- stehender Projekte geplant. Dazu gehören Aktivitäten zu den IHK-Strategiethemen Fachkräftesicherung und die praktische Berufsorientierung in allgemeinbildenden Schulen. Bei den neu anvisierten Projekten liegt der Schwerpunkt im Bereich der Di- gitalisierung. Mit dem Projekt Digitale Zukunft am Südlichen Oberrhein sowie bei internen Digitalisierungsprojekten zur Ver- besserung der Betriebsabläufe soll die Mitgliederzufriedenheit verbessert werden. Im Zusammenhang mit dem IHK-Budget hat die Vollversammlung die Entwicklung der bestehenden Rücklagen beschlossen. Eine Ausgleichsrücklage sichert die IHK gegen Schwankungen der Er- tragslage ab und soll bestehende Risiken absichern. Eine Bau- und Instandhaltungsrücklage dient der teilweisen Finanzierung von not- wendigen Instandhaltungs-/ Sanierungsmaßnahmen der Gebäude an den Standorten Freiburg, Lahr und Offenburg.

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