Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe Januar '20 -Südlicher Oberrhein
23 1 | 2020 IHK Zeitschrift Wirtschaft im Südwesten Im Austausch mit Frankreich Botschafterin zu Besuch in der IHK U m die Anstrengung der IHK im Bereich der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit auch auf politischer Ebene zu vertiefen, fand im Dezem- ber ein Treffen mit der Botschafterin Frankreichs in Deutschland, Anne-Marie Descôtes statt. Gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten Matern von Mar- schall sprachen der IHK-Hauptgeschäftsführer Dieter Salomon, Johannes Ullrich, Präsident der Freiburger Handwerkskammer (HWK) und Handirk von Ungern- Sternberg, Mitglied der HWK-Geschäftsleitung mit der Botschafterin. Themen des Gesprächs waren unter anderem das Zukunftsprojekt Fessenheim, die franzö- sische Entsenderichtlinie und die Fachkräftesituation im deutsch-französischen Grenzgebiet. heo Die französische Botschafterin Anne-Marie Descôtes (Mitte) mit ihren Gesprächspartnern (von links) Alwin Wagner, Pascale Mollet-Piffert und Dieter Salomon (alle IHK), dem Bundestagsabgeordneten Matern von Marschall sowie Johannes Ullrich und Handirk von Ungern-Sternberg von der Handwerkskammer. Umwelt- und Gesundheitspreis Erster Platz für Polysecure S andra Haußecker und Jochen Mößlein von der Polysecure GmbH aus Freiburg haben den mit 6.000 Euro dotierten ersten Platz beim Umwelt- und Gesundheitspreis des Zentrums für Energie-, Wasser- und Umwelttechnik der Handwerkskammer Hamburg und der Signal-Iduna-Gruppe gewonnen. Sie haben ein Verfahren ent- wickelt, mit dem Kunststoffe bereits bei der Herstellung mit einem für das Auge nicht sichtbaren Marker aus Fluoreszenzfarbstoffen versehen werden, damit sie beim Recycling besser und effizienter sortiert werden können. Jochen Mößlein ist Mitglied im IHK-Umwelt- und Energieausschuss. wis Deutscher Nachhaltigkeitspreis Taifun ausgezeichnet D ie in Freiburg ansässige Taifun-Tofu GmbH hat den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2020 in der Kate- gorie „Kleine und mittlere Unternehmen“ gewonnen. Laut der Begründung leistet sie mit ihren pflanzlichen Bio-Lebensmitteln einen wichtigen Beitrag zur Ernäh- rung der wachsenden Weltbevölkerung. Zudem lobte die Jury die Vorreiterrolle im europäischen Sojaanbau: Taifun-Sojabohnen stammen zu 100 Prozent aus ei- genem Vertragsanbau in Deutschland, Österreich und Frankreich. Außerdem setzt das Unternehmen Umwelt- technologien wie Photovoltaik und Wärmerückgewin- nung ein. Des Weiteren hoben die Juroren des Deut- schen Nachhaltigkeitspreises die Maßnahmen gegen Lebensmittelverschwendung hervor: So label Taifun zum Beispiel ausgemusterte Produkte neu, um diese vor der Mülltonne zu retten. Die renommierte Auszeichnung prämiert Unternehmen, die vorbildlich wirtschaftlichen Erfolg mit sozialer Verantwortung und Umweltschutz verbinden - Werte, für die sich Taifun schon seit der Firmengründung vor 32 Jahren mit Herzblut engagiert. Der Preis bedeute „eine große Wertschätzung für unser tägliches Tun und unseren Beitrag für eine nachhaltige Welt“, sagte Geschäftsführer Alfons Graf, der Mitglied im Umwelt- und Energieausschuss der IHK ist. Der Preis wurde Ende November vor rund 1.200 teils hochkarä- tigen Gästen überreicht. In Zusammenarbeit mit der Bundesregierung werden damit Spitzenleistungen der Nachhaltigkeit in Wirtschaft, Kommunen und Forschung prämiert. Mehr als 800 Akteure und Projekte hatten sich um die zwölfte Ausgabe des Preises beworben. ao Sandra Haußecker und Jochen Mößlein (Mitte) bei der Preis- verleihung.
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