Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe Januar '20 - Hochrhein-Bodensee
Anzeigenkompendium Prüfer Medienmarketing für die Region Südbaden Wirtschaftsstandort Südlicher Oberrhein 65 der VGRdL im Jahr 2017 mit über 24,72 Milliarden Euro zu 65,6 Prozent der gesamten regionalen Bruttowertschöpfung von 37,65 Milliarden Euro bei. Auf das Produzierende Gewerbe einschließlich Baugewerbe entfielen 12,57 Milliarden Euro (33,4 Prozent) und auf die Land- und Forstwirtschaft 354 Millionen Euro (0,9 Prozent). … und Beschä igung Die 442.420 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Arbeitsort in der Region Südlicher Oberrhein, Stand Mitte 2018, verteilen sich ebenfalls zu über zwei Drittel auf den weiten Dienstleistungssektor (298.600, 67,5 Prozent) und knapp einem Drittel auf das Produzie- rende Gewerbe (141.340, 31,9 Prozent). Insgesamt hat die Beschäf- tigtenzahl in der Region seit 2008 als dem Jahr vor der weltweiten Wirtschaftskrise mit 23 Prozent stärker als auf Landesebene mit 19,4 Prozent zugenommen. Die Arbeitslosenquote bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen entsprach im Jahresdurchschnitt 2018 mit regional 3,2 Prozent praktisch dem Landesdurchschnitt. Gemessen an der Zahl der Beschäftigten nach Betriebsgrößenklassen Ende 2018 zeigt sich in der Region Südlicher Oberrhein eine mehr mittelständische Wirtschaftsstruktur. 52 Prozent der regionalen Arbeitskräfte sind in Betrieben mit weniger als 100 Beschäftigten tätig (mehr als im Landesdurchschnitt von 47,6 Prozent), 17,4 Prozent in Betrieben mit 100 bis unter 250 Beschäftigten (ähnlich wie im Landesdurchschnitt von 16,1 Prozent) und 30,5 Prozent in Betrieben mit über 250 Beschäftigten (weit weniger als im Landesdurchschnitt von 36,3 Prozent). Dienstleistungsbereiche Auf der Basis des oben genannten Anteils von 65,6 Prozent an der gesamten Bruttowertschöpfung ist die Wirtschaft der Region Südlicher Oberrhein vergleichsweise deutlich stärker vom Dienst- leistungssektor geprägt als auf Landesniveau (Landesniveau 58,9 Prozent). Und hierbei wiederum bildet die statistische Gruppe Öffentliche Verwaltung, Bildungswesen und Sozial- und Gesund- heitswesen den bedeutendsten Bereich, wobei dessen Anteil von knapp 36,6 Prozent an der Bruttowertschöpfung speziell aller regionalen Dienstleistungen ebenfalls stärker als der Landesdurch- schnitt ausfällt (hier im Land 29,6 Prozent Anteil). Es folgen auf regionaler Ebene an zweiter Stelle die Finanz-, Versicherungs- und Unternehmensdienstleistungen und Weitere mit 33,2 Prozent Anteil – im Land mit 38,6 Prozent Anteil an der BWS aller Dienstleistungen an erster Stelle - und schließlich Handel, Verkehr und Lagerhaltung, Gastgewerbe, Information und Kommunikation mit 30 Prozent An- teil (im Land 31,7 Prozent Anteil, alle Zahlen 2017). Lokales Dienstleistungszentrum der Region ist der Stadtkreis Freiburg. 2017 trug er mit 8,59 Milliarden Euro zu 34,7 Prozent
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