Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe Dezember '19 - Hochrhein-Bodensee
Anzeigenkompendium Prüfer Medienmarketing für die Region Südbaden Anzeigenspecial Dezember Elektroanlagen • Sonderanlagenbau im Bereich der Energieversorgung • NS-Schaltanlagen (EN 61439) • Trafostationen komplett • Dieselnotstromaggregate • Notstromsteuerungen • Bau von Stationsböden Blechbau • CNC-Kupferstanzen • 3D-CAD Konstruktion • Schaltschränke nach Maß • Gehäuse in Aluminium, Edelstahl und Stahl • Stanz- und Kantteile für den Maschinenbau • Musterbau, Prototypenbau 77948 Friesenheim • www.ehlenbroeker-gmbh.de (Green IT, intelligente Produkte). Ergänzend kommen „innova- tive Kerne“ wie die Kreativwirtscha hinzu. Auch die Schlüs- seltechnologien – beispielsweise Nanotechnologie, IT, Leicht- bau und neue Werksto©e – sind Bestandteil der Innovationspolitik. Einen Schwerpunkt in der Innovationsstrategie bildet außer- dem „der weitere Ausbau des Wissenschasstandorts Baden- Württemberg im Hinblick auf Forschung, der Transfer der For- schungsergebnisse in Wirtscha und Gesellscha, aber auch die wissenschaliche Ausbildung und die Quali zierung des Fachkräenachwuchses“. Darunter fällt der digitale Wandel, für den aus- und weitergebildet werden muss. Innovationser- folge lebten von einer international wettbewerbsfähigen Grundlagenforschung, heißt es in der Erklärung zur „Innovati- onsstrategie des Landes“. Der Wissenschastransfer müsse beschleunigt werden. „Der schnelle Transfer von neuem Wissen in Produkte, Verfahren und Dienstleistungen verlangt eine enge Zusammenarbeit zwischen Grundlagenforschung, angewandter Forschung und Wirtscha entlang der gesamten Wertschöpfungskette“, ist auf der Seite des Ministeriums zu lesen. Innovationsprozesse sollen demnach o©ener gestaltet werden. Dabei ist auch eine Erhöhung der Ö©entlichen Investitionen in Forschung und Entwicklung geplant. Das Potenzial von Start- ups soll im Rahmen der Innovationspolitik noch stärker be- rücksichtigt werden als zuvor. Technologien fördern In Baden-Württemberg, wo es laut Wirtschasministerium des Landes bundesweit die meisten Marktführer gibt, soll die in- dustrielle Kompetenz künig noch besser im Hinblick auf die Digitalisierung genutzt werden. „Um die führende Rolle des Landes als Innovationsmotor Deutschlands auch künig zu si- chern, zielt das Land auf die weitere Spezialisierung in den Zukunsfeldern Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und In- dustrie . , Mobilität, Gesundheit sowie Ressourcene³zienz und ökologische Modernisierung. Im Fokus der Maßnahmen stehen insbesondere die kleinen und mittleren Unternehmen als Rückgrat der Wirtscha im Land“, so das Ministerium. Eine Reihe von Fördermöglichkeiten bzw. Hilfestellungen ste- hen KMUs zur Verfügung, die neue Produkte entwickeln und zur Marktreife bringen wollen. In Baden-Württemberg gibt es das Programm „Innovationsgutscheine für kleine und mittlere Unternehmen“. Innovative Firmen werden hier bei FuE-Leis- tungen durch Zuschüsse unterstützt. Zudem bietet die L-Bank bei der Innovations nanzierung für technologieorientierte Vorhaben zinsverbilligte Darlehen an, die über die Hausbank laufen. Auf Bundesebene werden darüber hinaus weitere Förderpro- gramme wie das Zentrale Innovationsförderungsprogramm Mittelstand (ZIM) des Bundesministeriums für Wirtscha und Technologie (BMWi) oder „KMU Innovativ“ (KMU orientierte Ö©nung der Fachprogramme des Bundesministeriums für Bil- dung und Forschung) angeboten. Auf europäischer Ebene werden innovative Unternehmen durch die „Europäische For- schungsförderung Horizont “ unterstützt. Fragen rund um EU-Forschungs- und Innovationsförderung beantwortet das Steinbeis-Europa-Zentrum. Gelebte Industrie . Zu den Stärken des Industriestandorts Deutschland zählen nach einem Beitrag der Deutschen Welle (DW) selbstlernende Roboter und vernetzte Maschinen. Lean-Produktion müsse nicht immer bedeuten, dass Mitarbeiter um ihren Arbeitsplatz bangen müssen wie darin zu hören ist („Der Roboter und mein Arbeitsplatz“). Die Entlastung der Mitarbeiter durch Produkti- onsroboter führt in dem Beispiel vielmehr dazu, dass diese sich anderen Aufgaben widmen können bzw. neue Stellen entstehen. Dennoch schätzt die Organisation für Wirtschali- che Entwicklung und Zusammenarbeit (OECD), dass in Deutsch- land in den kommenden bis Jahren fast jeder füne Be- schäigte durch Soware oder Roboter ersetzt wird.
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