Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe November '19 -Schwarzwald-Baar-Heuberg

Anzeigenkompendium Prüfer Medienmarketing für die Region Südbaden ½ Anzeigenspecial NOVEMBER WERNER E T TWE I N GMBH Gute Geschä e mit gewerblichen Gebäuden Auch wenn in der Immobilienbranche seit einigen Jahren von einem Abschwung die Rede ist, hat sich das nicht bewahrheitet. Die Nachfrage nach Immobilien bleibt groß. Das gilt sowohl für Woh- nungen als auch für gewerbliche Gebäude wie Büros und Lagerhäuser. D ie Bau- und Immobilienwirtscha¡ trotzt damit der derzeitigen schlech- ten konjunkturellen Entwicklung in der Industrie. Branchenkenner erwarten bis Ende des Jahres eine stabile Entwicklung bei den Büro-, Wohn- und Logistikimmo- bilien. Dennoch wurde auf der Immobilien- messe Expo Real Anfang Oktober, die mit über 2.100 Ausstellern das bedeutendste Branchentre·en in Europa ist, wieder über eine mögliche Trendwende gespro- chen. In einem dpa-Bericht stellte Jörg Quentin, Leiter der Immobilienbewertung bei der Deutschen Pfandbrie°ank, fest: „Der aktuelle Immobilienzyklus ist weit fortgeschritten.“ Eine Kehrtwende verhindere etwa auch die Nullzinspolitik der Europäischen Zentral- bank. Diese mache auf der einen Seite Immobilienkredite billig, mindere aber auf der anderen Seite „die Attraktivität anderer Kapitalanlagen“. Das gelte, obwohl die hohe Nachfrage der Investoren zu steigen- den Immobilienpreisen und somit nied- rigen Renditen führe. Denn der Kaufpreis schieße in den Städten seit Jahren rascher in die Höhe als die Mieten. Demzufolge dauere es länger, bis ein Investor seine Kosten wieder hereingeholt habe. Kürzere Marktzyklen Das momentan schwächere wirtscha¡liche Umfeld wirke in der Tendenz belastend auf die Immobilienmärkte, in näherer Zukun¡ werde jedoch die Auswirkung der Niedrig- zinsen überwiegen, so Quentin. Andere Experten stimmen ihm in dem Bericht zu. Die niedrigen Zinsen sorgten für Liquidi- tät am Markt, die Renditen seien noch auskömmlich. Auch auf dem gewerblichen Immobilienmarkt fänden deshalb weiter- hin große Transaktionen statt oder stünden an. Ludwig Dor·meister, Immobilienex- perte vom Ifo-Institut München, sieht in- des erste Anzeichen für einen Abschwung im gewerblichen Neubau. Allerdings sei das „nach drei extrem positiven Jahren ohnehin zu erwarten“ gewesen. In diesem Segment seien die Marktzyklen sehr viel kürzer als im Wohnungsbau. Dennoch gebe es „einen großen Bedarf an neuen Büro¦ächen und Logistik-Immobilien, so der Experte.

RkJQdWJsaXNoZXIy MjQ2MDE5