Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe November '19 -Schwarzwald-Baar-Heuberg

Anzeigenkompendium Prüfer Medienmarketing für die Region Südbaden Bauwirtscha¡ | Gewerbe¦ächen und Immobilien ¹ konjunkturellen Tiefschläge und begrün- dete das folgendermaßen: Die ö·entliche Hand habe einen hohen Bedarf, investiere, und auch im Wohnungsbau bleibe die Nachfrage bestehen. Daran ändert auch die gesamtwirtscha¡liche Eintrübung nichts. Mehr Umsatz als zuvor Im vergangenen Jahr setzte die Branche laut Verband Bauwirtscha¡ Baden-Württem- berg 17,4 Milliarden Euro um – fast 11 Prozent mehr als im Vorjahr. Der baugewerbliche Umsatz hat sich damit seit 2004 „nahezu verdoppelt“, heißt es im Lagebericht Bau- wirtscha¡. Vorne gelegen habe der Wirt- scha¡sbau – bezogen auf große Bau- betriebe mit über 20 Beschä¡igten. Die positive Entwicklung habe sich jedoch in allen Bausparten bemerkbar gemacht und „hohe Zuwachsraten ermöglicht“. Wie auch in diesem Jahr so hatten auch 2018 die Au¡ragseingänge stark zugenommen und sich von Januar bis Dezember um 7,2 Prozent auf 10,4 Milliarden Euro erhöht. Am stärksten gewachsen sei der Wohnungs- bau (+11,1 Prozent), gefolgt vom Ö·entlichen Bau (+4,5 Prozent) und dem Wirtscha¡s- bau (+4,5 Prozent). Vor diesem Hintergrund rechnet der Verband im Gesamtjahr 2019 mit einem baugewerblichen Umsatz von 6 Prozent. Wo viel Arbeit ist, wird auch mehr Personal gebraucht. So ist parallel dazu die Zahl der Beschä¡igten 2018 um 5,1 Prozent auf 103.500 gestiegen. Somit seien in der Bauwirtscha¡ in den vergangenen zehn Jahren etwa 20.000 neue Arbeitsplätze entstanden. Die Ausbildungsbereitscha¡ ist hoch. „2018/19 stieg die Zahl der Bau- lehrlinge gegenüber dem Vorjahr“, meldet der Verband (+1,3 Prozent, fast 6.000 Lehr- linge). Allerdings haben die Unternehmen – laut Bauverband – mit Fachkrä¡emangel zu kämpfen. Volle Au ragsbücher Und nun im Detail: Nach einem starken ersten Halbjahr mit einem Umsatz von 6 Milliarden Euro konnte die Bauwirtscha¡ schwungvoll ins zweite Halbjahr starten. Die Au¡ragseingänge „sind deutlich ge- stiegen“, führt der Landesverband in einer Pressemitteilung aus. So waren die Au¡ragsbücher bereits im August gut für die zweite Jahreshäl¡e gefüllt. Der Umsatz im ersten Halbjahr 2019 war im Vergleich zum Vorjahr um gut 14 Prozent gewachsen. Das Umsatzvolumen der Betriebe mit über 20 Beschä¡igten hatte im ersten Halbjahr 6,07 Milliarden Euro betragen. Besonders stark zugelegt habe wiederum der Wirt- scha¡sbau mit 18 Prozent. Beim Bund sei ein „Investitionshochlauf“ zu verzeichnen gewesen – hier habe es bis Ende Juni 2019 einen Umsatzzuwachs von 15,5 Prozent gegeben (Wohnungsbau verhalten mit +5,6 Prozent). Über alle Sparten hinweg seien die Auf- tragseingänge gestiegen (+18,3 Prozent). Der Gesamtwert der Au¡räge habe 6,46 Milliarden Euro betragen. Besonders im Wirtscha¡sbau blieb die Nachfrage hoch (+37,9 Prozent), die Ordereingänge im ö·entlichen Bau (+43 Prozent) und im Wohnungsbau (+4,2 Prozent) waren hin- gegen geringer. In den ersten sechs Monaten stieg auch die Zahl der Beschäf- tigten – bei größeren Unternehmen um 6,7 Prozent auf durchschnittlich etwa 63.871 Mitarbeiter. Das bedeutet, die Un- ternehmen bauen weiterhin Personal auf. ©Michael Rosskothen/Adobe Stock

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