Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe Oktober '19 -Schwarzwald-Baar-Heuberg
REGIO REPORT IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg ANZEIGE REGIONALSPLITTER Erwin Teufel und Volker Kauder: Zwei runde Geburtstage Mit Erwin Teufel und Volker Kauder feierten zwei Politiker runde Geburtstage, die sich um die Region Schwarzwald-Baar-Heuberg verdient gemacht haben. Der ehemalige Ministerpräsident Erwin Teufel feierte seinen 80. Geburtstag, der ehemalige Chef der CDU/ CSU-Fraktion im deutschen Bundestag, Volker Kauder, wurde 70 Jahre alt. IHK-Präsidentin Birgit Hakenjos-Boyd und Hauptgeschäfts- führer Thomas Albiez dankten Teufel und Kauder für ihre Lebens- leistung. „Ohne Sie wäre die Region nicht in einer so glänzenden Verfassung.“ Beate Behrens verlässt VS-Wirtschaftsförderung Nach fünf Jahren wirdWirtschaftsförderin Beate Behrens Villingen- Schwenningen den Rücken zukehren. Die ehemalige City-Managerin aus Göttingen kam im November 2014 nach Villingen-Schwennin- gen. Die 51-Jährige war mit dem ehrgeizigen Ziel angetreten, das Oberzentrum durch ein gutes Stadtmarketing zu positionieren und Villingen-Schwenningen auf der Innovationsachse Stuttgart-Zürich zu einem „ebenbürtigenAnlaufpunkt“ zu machen. Gelernt hat Beate Behrens Speditionskauffrau. Nebenbei jobbte sie auf der Hannover Messe und lebte, nachdem sie das Abitur nachgeholt hatte, ein Jahr in Kolumbien. Dort engagierte sie sich als Streetworkerin, studierte dann Geografie mit Schwerpunkt Tourismus. Dominik Koepfer sorgte bei US Open für Furore Der 25-jährige gebürtige Furtwangener Dominik Koepfer hat mit seinem Achtelfinaleinzug bei den US Open international für Auf- sehen gesorgt. Durch diesen Erfolg ist Dominik Koepfer unter die besten 100 Tennisspieler weltweit gerutscht.Vater Thomas Koepfer, Geschäftsführer der Koepfer Zahnrad- und Getriebetechnik GmbH in Furtwangen und Mitglied der IHK-Vollversammlung, ist mächtig stolz auf seinen Sohn. Dominik Koepfer kam nach demAbitur durch ein Sportstipendium in die USA. Nach vier Jahren an der Tulane University (New Orleans) schloss er das Studium erfolgreich ab, war US-Hallenmeister und die Nummer eins der College-Rangliste. Dann folgte der Wechsel ins Profilager. Karl Storz baut Firmen- und Mitmachmuseum Das Tuttlinger Medizintechnikunternehmen Karl Storz erstellt am Eingang der Nendinger Allee ein Firmenmuseum. Es soll die ganze Vielfalt der Entwicklungen und Erfindungen aus über 70 Jahren Firmengeschichte einem breiten Publikum zugänglich machen. Mit dem parallelen Aufbau eines naturwissenschaftlichen Mitmach- museums setzt Karl Storz zusätzlich ein deutliches Signal Richtung Zukunft. Denn um medizintechnische Innovationen auch in den kommenden Jahren und Jahrzehnten realisieren zu können, muss vor allem die junge Generation für Naturwissenschaft und Technik begeistert werden. Dazu will das Mitmachmuseum beitragen, in- dem es Neugierde weckt und die Möglichkeit bietet, Experimente selbstständig ausprobieren zu können. So werden spielerische Ein- blicke in die Gesetze der Natur und ihre Nutzung durch die Technik ermöglicht. Tourismus im Landkreis Tuttlingen positiv Der Landkreis Tuttlingen hat bei den Übernachtungen im ersten Halbjahr 2019 ein Plus in Höhe von 7,3 Prozent erzielt. Tourismus- minister Guido Wolf: „Die Zuwachsraten bei den Übernachtungen sind im Landkreis Tuttlingen annähernd doppelt so hoch wie im Landesdurchschnitt. Das zeigt abermals, dass der Tourismus im Kreis sehr gut aufgestellt ist und sich die harteArbeit aller Leistungsträger bezahlt macht. Das Hotel- und Gaststättengewerbe hat dasAngebot erheblich erweitert und - teils auch mit Unterstützung des Landes - viel investiert. Daneben hat die gute Konjunktur viele Geschäftsleute in dasWeltzentrum der Medizintechnik geführt. Schließlich hat ge- rade der Wandertourismus im Land stark von der kreativen Arbeit der Donaubergland Marketing und Tourismus GmbH profitiert.“ Regierungspräsidium Freiburg sucht weiterhin Lehrkräfte Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, lernen in den 871 öffentlichen Schulen im Regierungsbezirk Freiburg etwa 280.000 Schülerinnen und Schüler, die von rund 23.000 Lehrkräften unterrichtet werden. In diesem Schuljahr werden 19.386 Erstkläss- ler eingeschult. Wegen des Bewerbermangels sowohl im Grund- schulbereich als auch im Bereich derWerkreal-, Real- und Gemein- schaftsschulen (Sek1) gebe es Engpässe vor allem im ländlichen Raum in den Kreisen Rottweil, Schwarzwald-Baar, Tuttlingen und Waldshut-Tiengen. Schwierigkeiten seien zudem absehbar bei der Gewinnung von Vertretungslehrkräften. Aufgrund der hohen Zahl von gymnasialen Bewerberinnen und Bewerbern in einigen Fächern werde diesem Personenkreis alternativ zu Gymnasialstellen eine Einstellung an Grundschulen, Werkrealschulen, Realschulen oder als Sek1-Lehrkraft an Gemeinschaftsschulen angeboten. Im Regie- rungsbezirk Freiburg hätten davon bislang im Grundschulbereich 20 Personen, im Werkrealschulbereich acht, im Realschulbereich 20 und im Gemeinschaftsschulbereich fünf Personen Gebrauch gemacht, heißt es aus dem RP. Der Bewerbungszeitraum lief bis Ende September. bk
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