Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe Oktober '19 -Schwarzwald-Baar-Heuberg

10 | 2019 Wirtschaft im Südwesten 29 Schulwettbewerb zu Europa IHK zeichnet Eschachschule Dunningen aus A ls „wertvollen Beitrag für die Europäische Idee“ bezeichnet IHK-Vizepräsident Steffen Würth das Engagement der Eschach- schule Dunningen, die sich am IHK-Schulwettbewerb #dasisteuropa beteiligt hat. Die Eschachschule war eine von vier Schulen, die im Rahmen eines Filmwettwerbs ihren Beitrag bei der IHK einreichte. Darin zu sehen waren die Handabdrücke der Schüler, welche mit den Nationalflaggen europäischer Länder bemalt waren und damit eine Collage bildeten. Bei einem Besuch in der Schule bedankte sich IHK-Geschäftsbereichsleiter Philipp Hilsenbek für das tolle Engagement und die Unterstützung der Europakampagne. Susanne Mogler, Lehrerin der ehemaligen Schulkasse 8b, unterstrich das große Engagement der Klasse: „Alle Schüler waren bei den Vorbe- reitungen zum Europa-Clip sehr engagiert.“ Die Jugendlichen hätten sich im Vorfeld bewusst mit dem Thema Europa, seinen Chancen und Potenzialen auseinandergesetzt. Unterstützt wurden sie dabei vom kommunalen Jugendreferat Dunningen und Eschbronn. Susanne Mogler: „Die Zeit im Unterricht hat sich definitiv gelohnt. Dass dann fast 3.000 Internetnutzer unseren Film sehen, ist schon klasse.“ Hi Philipp Hilsenbek, Fachbereich Standortpolitik 07721 922-126 hilsenbek@vs.ihk.de Philipp Hilsenbek (links) bedankte sich bei den Schülern von Lehrerin Susanne Mogler (3. von rechts), Schulleiterin Katharina Hirt (rechts) und Clemens Viereck (2. von rechts) vom Jugendreferat Dunningen für die Unterstützung der IHK-Europakampagne. Bild: Eschachschule Dunningen Hintergrund Die IHK hatte imVorfeld der Europawahl den Schulwettbewerb #dasisteuropa ausgelobt mit dem Ziel, das Europabild der Ju- gend abzuholen und in die öffentliche und politische Diskussion einzubringen. Über drei Monate hinweg sammelte die Kampa- gne #dasisteuropa über 108.000 positive Kontakte zum euro- päischen Gedanken, darunter der Beitrag der Eschachschule. Neues Marktstammdatenregister Stromerzeuger in der Pflicht E nde Januar ist das sogenannte Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gestartet. Mit dem Start sind in diesem neu- en Onlineregister sämtliche aktiven und ans Netz angeschlossenen Stromerzeugungsanlagen verpflichtend zu registrieren. Laut IHK sind in der Praxis zum Beispiel Betreiber von Photovoltaikanlagen, Kraft- Wärme-Kopplungsanlagen (KWK), ortsfester Stromspeicher, Was- serkraft- und Windenergieanlagen oder Biomasseanlagen betroffen. Und wie die IHK weiterhin mitteilt, spielt es dabei auch keine Rolle, ob die Anlagen zum Beispiel eine Förderung nach dem Erneuerbaren Energien Gesetz (EEG) erhalten oder nicht. Darüber hinaus können außerdem die Betreiber von Notstromaggregaten in der Pflicht sein, wenn deren Anlagen bestimmte Voraussetzungen besitzen. „Kaum eine Regelung im Energiebereich hat so viele unserer Mit- gliedsunternehmen in jüngster Zeit beschäftigt, wie die zum Markt- stammdatenregister. Zwar ist abhängig vom Inbetriebnahmedatum der Anlage für die meisten Betreiber noch ausreichend Zeit, ihre Anlagen ordnungsgemäß zu registrieren. Aber seit dem Start des Registers haben sich bereits mehr als 500 Anlagenbetreiber hilfesu- chend an uns gewandt oder unsere Informationsveranstaltungen dazu besucht. Denn leider besteht auch eine Registrierungspflicht, wenn die Anlage bereits in der Vergangenheit in einem anderen Register gemeldet wurde“, so IHK-Energiereferent Marcel Trogisch. „Und da es keine Mindestgröße bei den Anlagen gibt, sollten die Betreiber solcher Stromerzeugungsanlagen in den nächsten Wo- chen und Monaten nochmals prüfen, ob sie ihre Anlage bereits im Marktstammdatenregister gemeldet haben oder es sich eventuell noch um eines der älteren Register handelt. Denn im schlimmsten Fall riskiert der Betreiber am Ende seine Förderung oder vielleicht sogar ein Bußgeld“, so Trogisch. Tro Marcel Trogisch, Fachbereich Innovation | Technologie 07721 922-170 trogisch@vs.ihk.de

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