Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe September '19 -Schwarzwald-Baar-Heuberg

Wirtschaft im Südwesten 9 | 2019 28 REGIO REPORT   IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg Innovation Forum Medizintechnik Vor jeder Kooperation steht die Kommunikation M ehr Dialog, mehr Kontakte, mehr Infor- mation: Mit dem Erfahrungsschatz der vergangenen zehn Jahre erhält das 11. Inno- vation Forum Medizintechnik am 24. Oktober in der Tuttlinger Stadthalle ein „Update“ für Besucher und Aussteller. Für die Forums-Besucher beginnt der Tag in Tuttlingen um 9 Uhr mit dem Business-Früh- stück, um mit Ausstellern und Teilnehmern erste Gespräche zu führen, die über die B2B- Plattform im Vorfeld vereinbart werden kön- nen. Keynotes von Dirk Barten (Geschäftsfüh- rer der Intuitive Surgical Deutschland GmbH) und Joschka Bödecker (Juniorprofessur für Neurorobotik am Institut für In- formatik der Universität Freiburg) widmen sich dem Thema „Künst- liche Intelligenz“, das sich als roter Faden durch die weiteren Präsentationen ziehen wird. Nach wie vor bleibt das Inno- vation Forum von Technology Mountains e.V., Industrie- und Handelskammer Schwarzwald- Baar-Heuberg und Medical Mountains GmbH die Plattform, um Ideen, Konzepte und Projektergebnisse einem in- ternationalen Fachpublikum zu präsentie- ren. Das Vortragsprogramm beleuchtet das Thema „Medizintechnik“ aus verschiedenen Perspektiven. Neu ist ein eigener Block zur Produktion. Die Referenten geben praxisna- hes Know-how weiter und Antworten auf in- dustrielle Fragestellungen – sie ermöglichen sozusagen den direkten Wissenstransfer „aus dem Forum in die Fabrik“. Getreu dem Leitsatz „Vor jeder Koopera- tion steht die Kommunikation“ werden bei dem Forum Dialogplattformen ausgebaut beziehungsweise neu aufgesetzt. So finden erstmals parallel zu den nachmittäglichen Kaffeepausen „Couchgespräche“ statt. Sei- ne Premiere feiert auch der „Hype Cycle Workshop“. In moderiertem Rahmen werden die innovativen Trends der Gegenwart und Zukunft unter die Lupe genommen. Die forumsbegleitende Ausstellung zählt mehr als 60 Unternehmen und Institutionen. Sie decken ein weites Spektrum der Medizin- technik ab – von Zulieferern und Herstellern über Dienstleister bis hin zu Forschungsein- richtungen. Mit dabei sind auch Gäste aus dem diesjährigen Partnerland Österreich, die bereits am Vorabend das „Innovation Warm- up!“ mitgestalten werden. Anmeldungen für das Innovation Forum Me- dizintechnik sind über die Adresse https:// innovation-forum-medizintechnik.de/registra- tion möglich. Bis zum 18. September gilt der Early-Bird-Tarif mit zehn Prozent Nachlass. Ke Britta Norwat, Medical Mountains AG 07461 969721-4 norwat@medicalmountains.de Bild: Medical Mountains MATSE: Sechs Unternehmen mit dabei Neue Ausbildung startet O hne Software funktioniert heute kaum noch etwas – und das nicht nur im Computerbereich. Waschmaschinen, Fern- sehgeräte oder Navigationssysteme sind mittlerweile selbst kleine Computer, die über spezielle Programme bedient werden. Die Digitalisierung wird zunehmend in allen Le- bensbereichen spürbar. Das bedeutet auch, dass sich die Berufsbilder ändern oder auch neue hinzukommen. Ein solch neuer Ausbildungsberuf ist der Mathematisch-Technische Softwareentwick- ler (MATSE). Sechs Unternehmen aus der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg haben nun mit elf Azubis den Start in die neue Aus- bildung begonnen. „Der Beruf vereint mathematisches Know- how mit der Software-Entwicklung. In der Ausbildung befasst man sich mit der An- wendung und der programmtechnischen Umsetzung mathematischer Methoden, der Analyse, Planung und Erstellung von Soft- warelösungen und dem zugehörigen Support“, so Clemens Boog, Vorsitzen- der des IHK-Berufsbildungsausschus- ses. Die jugendlichen Azubis arbeiten sehr praxisnah, indem Aufgabenstel- lungen aus der Wirtschaft und Forschung in mathematische Modelle umgesetzt und daraus Programme entwickelt werden. Da die Region Schwarzwald-Baar-Heuberg eine der wirtschaftsstärksten Regionen in Europa ist, appelliert Clemens Boog an die Unternehmen, die MATSE-Ausbildung an- zubieten. Ab diesem Sommer werden die Mathematisch-Technischen Softwareent- wickler an den Kaufmännischen und Haus- wirtschaftlichen Schulen in Donaueschingen unterrichtet. bk Martina Furtwängler Fachbereich Berufliche Ausbildung 07721 922-164 furtwaenglerm@vs.ihk.de Die ausbildenden Unternehmen Aesculap AG (Tuttlingen), Chiron Werke GmbH & Co. KG (Tuttlingen), Continental Automotive GmbH (Vil- lingen-Schwenningen), Hammerwerk Fridingen GmbH, SchwäbischeWerk- zeugmaschinen GmbH (Schramberg) und S. Siedle Söhne Telefon- und Tele- grafenwerke OHG (Furtwangen) »Der Beruf vereint mathe- matisches Know-how mit der Software-Entwicklung«

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