Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe Juli/August '19 -Schwarzwald-Baar-Heuberg

Wirtschaft im Südwesten 7+8 | 2019 24 REGIO REPORT  IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg Nationale Tourismusstrategie Jetzt Handlungsfelder definieren M it dem aktuellen Kabinettsbeschluss zu den Eckpunkten für eine nationale Tourismusstra- tegie ist der Grundstein für eine Zusammenarbeit aller wichtigen Akteure in Wirtschaft und Politik im Bereich des Tourismus gelegt worden. Erstmals sollen gemein- sam und auf allen Ebenen Aktionspläne mit konkreten Maßnahmen erarbeitet werden, um den Tourismus­ standort Deutschland auch für die Zukunft zu sichern. „Mit dem Beschluss ist ein guter Anfang gemacht“, sagt Michael Steiger, Vorsitzender des IHK-Tourismusausschusses. „Es ist angekommen, dass die Leis- tungsträger aus Tourismus, Gastge- werbe und Freizeitwirtschaft stär- ker wahrgenommen werden und politisches Gehör finden müssen.“ Jetzt komme es darauf an, dass konkrete Handlungsfelder erarbei- tet werden und der Fokus auch auf die einzelnen Regionen gelegt wird, so Steiger. „Für unsere Region Schwarzwald-Baar- Heuberg steht Tourismus auch für standortsichere und wohnortnahe Arbeits- und Ausbildungsplätze.“ Für die Wettbewerbsfähigkeit der Region sei es da- her wichtig, dass die für die Branche dringendsten Themen wie Fachkräftemangel, Digitalisierung und Infrastruktur lösungsorientiert und vor allem schnell angegangen werden. Informationen zu den Eckpunkten der nationalen Tou- rismusstrategie erhalten Unternehmen über die IHK- Webseite unter www.ihk-sbh.de im Bereich „Branche Tourismus“. DO Daniela Oklmann, Fachbereich Standortpolitik, 07721 922-136, oklmann@vs.ihk.de »Tourismus steht für standortsichere und wohnortnahe Arbeits- und Ausbildungsplätze« Treffen mit „neuen“ Bürgermeistern Zukunft der Region im Fokus O rtsentwicklung, Nahversorgung, Infrastruktur: Dies waren die zentralen Gesprächspunkte bei einem Austausch zwischen der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg und neugewählten Bürgermeistern aus der Region. Zu Gast waren die Amtsträger, welche bis zu drei Jahre im Amt sind. „Unser gemeinsamer Auftrag ist es, die Standortbedingungen für unsere Betriebe zu stärken“, so das Fazit von IHK-Hauptgeschäfts- führer Thomas Albiez. Hier gebe es zwischen den Kommunen und der IHK viele Schnittmengen, die Zusammenarbeit sei deshalb zentral. Die weitere Entwicklung von Gewerbeflächen war ebenso Gesprächsthema wie die Versorgung mit Ärzten, Wohnraum oder digitaler Infrastruktur. Auch die Nachfolgesituation im Einzelhandel und im Gastgewerbe wurde intensiv diskutiert. „Viele Kommunen sind sehr nah an den heimischen Betrieben dran. Das ist gut so, das muss so bleiben. Dort, wo gehandelt werden muss, agieren wir gemeinsam“, so Albiez. Das gemeinsame Ziel sei eine wirtschaftsstarke Region mit besten Rahmenbedingungen für die Zukunftsfähigkeit des regionalen Mittelstands. Hi Philipp Hilsenbek, Fachbereich Standortpolitik, 07721 922-126, hilsenbek@vs.ihk.de Karl-Rudolf Hopt Geschäftsführer, ddm + hopt + schuler GmbH & Co. KG, Rottweil IHK-Vollversammlungsmitglieder für die Wirtschaft und die Region #Gemeinsamihksbh: Gemeinsam erfolgreich sein! Michael Steiger begrüßt den Kabinettsbeschluss zur nationalen Tourismusstrategie.

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