Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe Juni'19 -Südlicher Oberrhein

Anzeigenkompendium Prüfer Medienmarketing für die Region Südbaden Industrie-, Hallen- und Gewerbebau | ökologisches & energetisches Bauen | Gewerbeµächen/Immobilien Á Fortsetzung von S. ¾ kosten, die Kosten für Notar sowie Makler und die Versicherungskosten während der Bauzeit. Mit Nutzungskosten ist der Verbrauch von beispielsweise Heizwärme, Wasser und Strom gemeint. Dazu gehört auch die Wartung und Instandhaltung eines Gebäudes. Unter Rückbaukosten ist der letzte Lebensabschnitt zu verstehen: der Abriss, Abtransport und ggf. die Wie- derverwertung bzw. die Entsorgung. Die ökonomische Dimension bildet also eine wichtige Säule der Nachhaltigkeit. Auf der Basis der Lebenszykluskostenbe- rechnung kann anhand einer Prognose eine Aussage über die Wirtscha®lichkeit eines Gebäudes getro©en werden. Weil die Baufolgekosten häu¬g die Kosten der Er- richtung übersteigen, liegt ein besonderes Augenmerk auf den Nutzungskosten. Die Lebenszykluskosten sollen möglichst ge- ring sein, eine lange Nutzungsdauer wird angestrebt. Wie wird das erreicht? Durch ein Zusammenspiel von ökonomischen und ökologischen Aspekten. Ein Beispiel: Bei einem nachhaltig ge- bauten Gebäude werden Maßnahmen zur Wärmedämmung getro©en, zudem die Anlagentechnik unter der Nutzung erneuerbarer Energien energetisch optimiert. Baumaterialien optimal einsetzen Bei der ökologischen Betrachtung, der zweiten Säule der Nachhaltigkeit, stehen demnach die Ressourcenschonung durch einen optimierten Einsatz von Bauma- terialien und Bauprodukten und eine Minimierung des Medienverbrauchs wie Heizen, Strom, Wasser und Abwasser im Fokus. Damit einher geht in der Regel eine Verringerung der Umweltbelastungen. In- ternational wird auch vom grünen Bauen („green building“) gesprochen. Ziel ist, den kün®igen Generationen eine intakte und lebenswerte Umwelt zu hinterlassen. Hierbei geht es etwa um die Verringerung der Treibhausgase in Bezug auf die Klima- veränderung etc. Wie werden Baumaterialien und -pro- dukte optimal eingesetzt? Nachhaltig und positiv für die Ökobilanz ist in jedem Fall ein Gebäude, das auf Mehrfachnutzung ausgelegt ist und leicht umgenutzt werden kann. Dies kann durch eine modulare Bau- weise gelingen. EnergieeÄzienz in Form von einem geringen Heizwärmebedarf wird beispielsweise durch eine kompak- te Bauweise erreicht – je kompakter ein Gebäude ist, desto geringer der Ener- giebedarf. Dahinter steckt, dass hier das Verhältnis von wärmeabgebenden Flächen, d.h. der Gebäudehülle, zum beheizten Gebäude relativ gering ist. Auch Gebäu- deform und -ausrichtung (insbesondere der Fenster) können zur EnergieeÄzienz beitragen. Staatliche Förderung Bei der dritten Säule der Nachhaltigkeit, der sozialen und kulturellen Dimension, sind Fragen der Ästhetik und Gestaltung sowie des Gesundheitsschutzes (etwa Walther & Reinhardt Ingenieurgesellschaft mbH Beratende Ingenieure Carl-Kunzer-Straße 4 | 79336 Herbolzheim info@walther-reinhardt.de | www.walther-reinhardt.de T R A G W E R K S P L A N U N G

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