Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe Juni'19 - Hochrhein-Bodensee
6 | 2019 Wirtschaft im Südwesten 29 Das fichter-Plus: Zuhören. Lösungen finden. Bauen. IDEE I ENTWURF I PLANUNG I UMSETZUNG www.fichter-gewerbebau.de Tösstraße 53 . 78713 Schramberg . Tel. +49 7422 994 85 25 Teleskopstapler Gabelstapler Mietpark Neu- u. Gebrauchtgeräte Service Weisz Gabelstapler GmbH Werner-von-Siemens-Str.14 | 78224 Singen a. Htwl. | Tel.: 07731 - 7 99 55 - 0 $ " "& $ l0 m7v|ub;_o= ѵķ ŊƕƕƖƒƒ -_u $;ѴĺĹ ƳƓƖ ƕѶƑƐ ƖƑƑƏѶƒƓ Ŋ -bѴĹ bm=oŠ|_v1omvѴঞm]ĺ7; ĺ|_v1omvѴঞm]ĺ7; ;u v|-uh; -u|m;u -m b_u;u ";b|; ;mm ;v l $ ];_|Ĵ m|b1hѴm]ķ ;|ub;0ķ )-u|m] Ő ; rvő uo;vv0;u-|m] b]b|-Ѵ; $u-mv=oul-ঞom Ѵo7 b]u-ঞom m7v|ub; ƓĺƏ $ & " " " " &$ " Im „Klimaschutzplan 2050“ wird ein Klimareporting angestrebt. Dieses soll auf bestehenden Berichtsinstrumenten aufsetzen und über einheitliche Reportingregeln abgewickelt werden, doch neben dem Aufwand könnten sich außerdem Einsparpflichten ergeben. Die Bundesländer sind zusätzlich aktiv. So hat Baden-Württemberg 2013 ein integriertes Energie- und Klimaschutzkonzept (IEKK) be- schlossen, das wesentliche Ziele, Strategien und Maßnahmen be- nennt. Das Land arbeitet derzeit an der Weiterentwicklung des IEKK. Die Auswirkungen auf Unternehmen lassen sich aktuell noch nicht abschätzen. Doch langfristige Planungen, vor allem Investitionen in Immobilien, komplexe Produktionsanlagen und Anpassungen von Prozessen sollten zukünftig einen zusätzlichen Schwerpunkt auf Energie- und Ressourceneffizienz legen. Gerade langlebige Inves- titionsgüter haben einen wesentlichen Einfluss auf die Energie- und THG-Bilanz im Unternehmen. Bei diesen langlebigen Investitions- gütern Anpassungen zu einem späteren Zeitpunkt durchzuführen, ist sehr oft kaum möglich. Vor allem wer in der Komplexität eines Kunden-Lieferanten-Netzwerkes (Supply Chain) ist, hat meist stren- ge Vorgaben in Bezug auf Ausführung und Spezifikation. Änderungen führen zu Anpassungen bis hin zu einer Neuzulassung entsprechen- der Produkte. Ob Kunden mögliche Prozess- und Verfahrensände- rungen mittragen, ist nicht immer gesichert. Für die Unternehmen bedeuteten diese Entwicklungen im Klima- schutz bis 2030 beziehungsweise 2050 bei Investitionen, Produk- tionsplanung und Prozessen ein deutliches Augenmerk auf Energie- effizienz, Kreislaufwirtschaft, Prozesseffizienz und Nachhaltigkeit, vor allem in Bezug auf THG-Emissionen zu legen. ZiM Michael Zierer, 07622 3907-214, michael.zierer@konstanz.ihk.de VERANSTALTUNG Die IHK bietet am Dienstag, 16. Juli , eine Veranstaltung zur Energieeffizienz für kleine und mittelständische Unternehmen an und zeigt dabei auf, wo deren Einsparpotenziale liegen. Denn die Energiekosten sind in den vergangenen Jahren stetig gestiegen und werden auch zukünftig einen wesentlichen Kos- tenfaktor ausmachen. Durch Aufzeichnung der Energiedaten zeigt sich bei Betrachtung über längere Zeiträume, wo sich Sys- teme verändern und Kosten abweichen. Darüber hinaus kann über eine gezielte Energieoptimierung der Energieverbrauch gesenkt werden. Auch Betriebsführungs-, Wartungs- und In- standhaltungskosten können langfristig reduziert werden und dabei dennoch Behaglichkeit, Komfort und Funktionalität für Kunden und Mitarbeiter sicherstellen. Bei einem gut durch- dachten Optimierungs- und Sanierungskonzept sind bei den Energiekosten Einsparungen zwischen 10 bis 30 Prozent mög- lich. Je nach Gebäudezustand, Technik und Ambitionen auch mehr.Viele technische Lösungen sind bekannt und haben sich auch über längere Zeiträume bewährt. In der Veranstaltung werden verschiedene Bereiche wie zum Beispiel Beleuchtung, Heizungstechnik und Druckluftversorgung dargestellt, undAn- sätze zur Energieeffizienz werden aufgezeigt. Die kostenfreie Veranstaltung findet von 14 bis 16 Uhr in der IHK in Konstanz statt. Eine Anmeldung ist bis zum 15. Juli unte r www.kon- stanz.ihk.de , Dok-Nr. 143112950 möglich. doe
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