Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe Mai'19 - Schwarzwald-Baar-Heuberg

Anzeigenkompendium Prüfer Medienmarketing für die Region Südbaden ¼ Anzeigenspecial Mai Hier ist bereits der Anteil von 26,7 Prozent in der Region etwas niedriger als im gesamten Land mit 27,2 Prozent. Und in Betrieben mit 250 und mehr BeschäŸigten liegt der Anteil aller BeschäŸig- ten in der Region mit 28,9 Prozent deutlich unter dem Landes- durchschnitt von 35,3 Prozent. Industrie Nach WirtschaŸsbereichen wird die Bruttowertschöpfung des Produzierenden Gewerbes in der Region Schwarzwald-Baar- Heuberg mit Datenstand 2016 zu 87,2 Prozent beziehungswei- se über acht Milliarden Euro durch das Verarbeitende Gewerbe, allgemein die Industrie, bestimmt. (In ganz Baden-Württemberg mit 140,37 Milliarden Euro zu 83,1 Prozent). 9,6 Prozent tragen das Baugewerbe und drei Prozent der Bergbau, Steine und Erden, Energie- und WasserwirtschaŸ bei. Der Gesamtumsatz der insge- samt 715 Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes mit im Allgemei- nen 20 oder mehr BeschäŸigten belief sich im Jahr 2017 auf über 18,7 Milliarden Euro, ein Plus von 6,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dabei sind die Metallerzeugung und –bearbeitung und die Herstellung von chemischen Erzeugnissen sowie Getränken und Textilien wegen fehlender Daten nicht mitberücksichtigt. Wichtigste WirtschaŸszweige mit jeweils mehr als einer Milliarde Euro Jahresumsatz bilden hierbei der Maschinenbau, die Herstel- lung von Metallerzeugnissen, die Herstellung von elektrischen Ausrüstungen und die Herstellung von Datenverarbeitungsgerä- ten, elektronischen und optischen Erzeugnissen. Dazu gehören unter anderem die Medizintechnik, die Mikrotechnik und die Automobilzuliefer- und Drehteileindustrie. Hier waren 2017 mit 60.640 über 67 Prozent der im Verarbeitenden Gewerbe erfass- ten insgesamt 90.400 sozialversicherungspªichtig BeschäŸigten tätig. Über 43,4 Prozent ihres Gesamtumsatzes von 13,13 Milliar- den Euro in 2017 erzielten die genannten vier WirtschaŸszweige im AuslandsgeschäŸ, was für eine hohe Exportquote steht (5,7 Milliarden Euro). Zudem lag die Zunahme des Auslandsumsatzes gegenüber dem Vorjahr mit 9,8 Prozent über der des Gesamtum- satzes von 8,5 Prozent. Aktuell haben sich jedoch laut Konjunk- turbefragung der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg die Exporter- wartungen angesichts schwächelnder Weltkonjunktur aufgrund des schwelenden Handelskonªiktes zwischen den USA und China sowie Europa und des womöglich ungeordneten Brexit bis hin zur Gefahr einer erneuten Verschuldungskrise in der EU etwas eingetrübt. Text: Dr. Andreas Krommer - Quellen: Statistisches Landesamt Baden- Württemberg, Arbeitskreis VolkswirtschaŸliche Gesamtrechnungen der Länder, eigene Berechnungen, IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg,

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