Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe Mai'19 - Schwarzwald-Baar-Heuberg
Anzeigenkompendium Prüfer Medienmarketing für die Region Südbaden Wirtschasstandort Schwarzwald-Baar-Heuberg º über 2008 als dem Vergleichsjahr vor der weltweiten Wirtschas- krise wuchs die Bruttowertschöpfung dieses Sektors bis 2016 mit 33,2 Prozent weit mehr als die des Dienstleistungssektors mit 19,5 Prozent. Auf Kreisebene zeigt sich eine mehr oder weniger ausgeglichene Verteilung beim Produzierenden Gewerbe. 2016 wurden von der gesamten regionalen Bruttowertschöpfung des Produzierenden Gewerbes in Höhe der angezeigten 9,2 Milliarden Euro über 30,3 Prozent im Landkreis Rottweil, 32,4 Prozent im Schwarzwald- Baar-Kreis und 37,2 Prozent im Landkreis Tuttlingen generiert. Dagegen konzentrieren sich Dienstleistungsbereiche mit 46,3 Prozent Anteil an der von ihnen generierten regionalen Brut- towertschöpfung in Höhe von 8,67 Milliarden Euro auf den Schwarzwald-Baar-Kreis, gefolgt von den Landkreisen Rottweil mit 27,4 Prozent und Tuttlingen mit 26,2 Prozent. Beschäigung Die Verteilung der Beschäigten untermauert die beschriebene Wirtschasstruktur. Mitte des vergangenen Jahres, Stichtag 30. Juni 2018, waren von den insgesamt 212.480 sozialversicherungs- pªichtig Beschäigen am Arbeitsort in der Region Schwarzwald- Baar-Heuberg 52,3 Prozent im Produzierenden Gewerbe und 47,3 Prozent in Dienstleistungsbereichen tätig. Der landesweite Durch- schnitt betrug umgekehrt 35,8 beziehungsweise 63,7 Prozent. Insgesamt hat die Zahl aller sozialversicherungspªichtig Beschäf- tigen in der Region seit 2008 als dem Jahr vor der weltweiten Wirtschaskrise um knapp 18 Prozent zugenommen (Land +19,4 Prozent). Die Zahl aller Erwerbstätigen am Arbeitsort in der Region be- trug laut Erwerbstätigenrechnung ETR mit Datenstand 2016 im Jahresdurchschnitt rund 281.600. Dazu gehören alle Arbeitneh- mer und Selbstständige. Angesichts mehr Selbstständiger in Dienstleistungsberufen verteilen sich alle Erwerbstätigen zu 44,2 Prozent auf das Produzierende Gewerbe und zu 54,8 Prozent auf den Dienstleistungssektor, jedoch schlagen die landesweit vergleichbaren Werte mit 30,8 Prozent und 67,9 Prozent wesent- lich deutlicher aus. Die Arbeitslosenquote bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen lag in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg im Jahresdurchschnitt 2018 bei 2,5 Prozent, unter dem Landeswert von 3,2 Prozent. Die Verteilung der Beschäigten nach Betriebsgrößenklassen zeigt im Zahlenvergleich mit dem Landesdurchschnitt eine weitgehend mittelständische Struktur der regionalen Gesamtwirtscha. So waren Ende 2016 in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg in Betrieben bis unter 50 Mitarbeitern über 39 Prozent aller sozi- alversicherungspªichtig Beschäigten tätig, etwas mehr als im Landesdurchschnitt von 37,3 Prozent. Bei Betrieben mit 50 bis unter 250 Mitarbeitern kehrt sich das Verhältnis um.
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