Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe Mai'19 - Schwarzwald-Baar-Heuberg

Anzeigenkompendium Prüfer Medienmarketing für die Region Südbaden ¸ Anzeigenspecial Mai Wirtschasleistung Der Wert aller produzierten Waren und Dienstleistungen, das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in jeweiligen Preisen, betrug 2016 in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg über 19,929 Milliar- den Euro. Das beschreibt gegenüber dem Vorjahr ein nominales Wachstum um 1,8 Prozent, etwas weniger als der Landesdurch- schnitt von 2,5 Prozent. Gegenüber dem Jahr 2008 unmittelbar vor der weltweiten WirtschaŸskrise liegt die Zunahme bei 25,8 Prozent, leicht über dem Landesdurchschnitt von 24,8 Prozent. Dabei handelt es sich mit dem Bezugsjahr 2016 um die bei Redak- tionsschluss weiterhin aktuell zuletzt veröœentlichten Zahlen des Arbeitskreises VolkswirtschaŸliche Gesamtrechnungen der Länder (VGRdL) auf Kreis- und Regionen-Ebene. Legt man für die Jahre 2017 und 2018 die Wachstumsraten für ganz Baden-Württemberg zugrunde, dürŸe das regionale BIP, in jeweiligen Preisen, auf ungefähr 20,7 Milliarden Euro (+4 Prozent) und schließlich auf ungefähr 21,3 Milliarden Euro gestiegen sein (+3,2 Prozent). Das BIP je Einwohner als Ausdruck der WirtschaŸskraŸ von (un- terschiedlich großen) VolkswirtschaŸen lag 2016 in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg mit 41.073 Euro etwas unter dem Landesdurchschnitt von 43.632 Euro, worin auch die industriel- len Ballungsräume des Landes wie etwa Stuttgart ihren Ausdruck ³nden, jedoch über dem Bundesdurchschnitt von 38.180 Euro. Das verfügbare Einkommen der privaten Haushalte, das ist der Teil des Einkommens, das den privaten Haushalten hauptsächlich für den privaten Konsum zur Verfügung steht, belief sich 2015 sta- tistisch pro Einwohner auf 23.913 Euro und damit ebenfalls über Bundesdurchschnitt (Land 23.540 Euro, Bund 21.583 Euro). Wirtschasstruktur Diese lässt sich an der Zusammensetzung der Bruttowertschöp- fung (BWS) ablesen. Das ist der Gesamtwert der erzeugten Waren und Dienstleistungen zu Herstellerpreisen abzüglich dem Wert der Vorleistungen. In der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg erreichte sie mit Datenstand 2016 über 17,95 Milliarden Euro, wozu nach WirtschaŸsbereichen das Produzierende Gewerbe mit 9,2 Milliarden Euro beziehungsweise einem Anteil von 51,2 Prozent mehr beitrug als der weite Dienstleistungssektor mit 8,67 Milliarden Euro beziehungsweise 48,3 Prozent. Diese Tatsache ist um so bedeutender, als landesweit die Dienstleistungsbereiche die gesamte Bruttowertschöpfung von 429 Milliarden Euro zu 60,3 Prozent im Vergleich zum Produzierenden Gewerbe mit 39,3 Prozent dominieren. Der Anteil der Land- und ForstwirtschaŸ und Fischerei an der Bruttowertschöpfung wird in der Region mit 0,42 und landesweit mit rund 0,37 Prozent ausgewiesen (2016). Der Stellenwert des Produzierenden Gewerbes in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg, Ausdruck eines modernen Industrie- standortes, zeigt sich auch in der zeitlichen Entwicklung. Gegen-

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