Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe März'19 - Südlicher Oberrhein

3 | 2019 Wirtschaft im Südwesten 21 INDUSTRIEBAU & GEWERBEBAU PLANUNG PRODUKTION MONTAGE WOLF SYSTEM GMBH Osterhofen Tel. - gbi@wolfsystem.de WWW.WOLFSYSTEM.DE ANZEIGE Das „Azubi Opening“ findet vom 4. bis 6. September (Teil 1) und vom 30. bis 31. Oktober (Teil 2) im IHK-Bildungszentrum in Freiburg und Offen- burg statt und kostet 190 Euro. Betriebe können ihre Azubis in spe ab sofort unter www.suedlicher-ober- rhein.ihk.de/azubiope- ning anmelden. Ansprechpartner: Andreas Klöble, Tel. 0761 3858-127, andreas.kloeble@ freiburg.ihk.de „Azubi Opening“: IHK unterstützt kleine Betriebe und ihre neuen Azubis Fördern statt meckern M angelnde Schlüsselqualifikationen und Grund- fertigkeiten von Azubis führen häufig zu Unzu- friedenheit in der Ausbildung. „Praktisch machen sich die jungen Leute sehr gut im Ausbildungsberuf, Män- gel herrschen eher bei anderen Kompetenzen“, sagt Simon Kaiser, Leiter des Geschäftsbereichs Aus- und Weiterbildung der IHK. Gerade kleine und mittelständi- sche Unternehmen hätten oft nicht die Kapazitäten, um diese Schwachstellen auszumerzen. Nach dem Motto „Fördern statt meckern“ möchte die IHK hier mit dem Seminar „Azubi Opening – Dein Start in die Ausbildung“ ihren Mitgliedsbetrieben die Hilfe geben, die sie selbst nicht oder nur schwer leisten können. Das Azubi Ope- ning ist ein fünftägiges Seminar, dessen ersten Teil die neuen Lehrlinge gleich zu Beginn ihrer Ausbildung im September absolvieren. „Wir holen die jungen Leute da ab, wo sie herkommen“, erklärt Andreas Klöble aus dem Bereich Aus- und Weiterbildung der IHK. Entsprechend gehe es am ersten Tag um die Veränderungen, die nach der Schule in der Berufswelt auf sie zukommen. Am zweiten und dritten Tag stehen Team- und Projektarbeit im Mittelpunkt. Die Jungen und Mädchen lernen, wie sie sich gut in ein Team einfinden und was es bedeutet, sich selbst zu organisieren. Der zweite Teil des Seminars findet Ende Oktober statt. Die Inhalte hängen dann da- von ab, ob die Teilnehmer einen kaufmännischen oder gewerblich-technischen Beruf lernen. Für kaufmänni- sche Azubis geht es unter anderem um wirtschaftliche Zusammenhänge, gewerblich-technische Azubis ver- tiefen physikalische Größen und Einheiten sowie ihre IT-Kompetenzen. Zwischen den beiden Teilen erarbeiten die Auszubildenden einen Projektauftrag, den sie im Seminar präsentieren. Die Seminarinhalte hat die IHK mit dem IHK-Bildungs- zentrum zusammengestellt. Durch die Förderung von Schlüsselqualifikationen und die Stärkung von ausbil- dungsrelevanten Grundfertigkeiten will man Ausbil- dungsabbrüche verhindern. Zwar liegt die Quote im Bezirk der IHK Südlicher Oberrhein nur bei 9,1 Prozent, doch sei in Zeiten von kleiner werdenden Jahrgängen und einer wachsenden Anzahl von Schulabgängern, die ein Studium anstreben, jede einzelne Auflösung zu viel, betont Simon Kaiser. ak Bild: Jean-phillipe WALLET - iStock

RkJQdWJsaXNoZXIy MjQ2MDE5