Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe März'19 - Schwarzwald-Baar-Heuberg
Wirtschaft im Südwesten 3 | 2019 IV REGIO REPORT IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg IHK startet Kurzumfrage zum Jahr der Europawahl Das ist Europa! „Europa ist aktuell, Europa ist wich- tig, Europa ist wertvoll. Und jeder hat ein anderes Verständnis davon“, sagt IHK-Vizepräsident Steffen P. Würth. Im Jahr der Europawahl setzt die regionale Wirtschaft einen Schwerpunkt auf das Gemeinschaftsprojekt. Startschuss ist eine Kurzumfrage unter den Auszubil- denden, Schülern und jungen Bürgern der Region. Ihre Eindrücke, Erfahrun- gen und Kontaktpunkte zu Europa sind gefragt. Damit will die IHK An- knüpfungspunkte für den politischen Austausch schaffen und das weite Feld Europa transparenter machen. Die Umfrage konzentriert sich auf fünf Fragen. Hat man bisher selbst an einem europäischen Austausch teilgenommen? Sind europäische Themen relevant? Wenn ja, welche Themen- bereiche und welche Kanäle sind interessant? Zudem wird das Gefühl der „Zugehörigkeit“ und der Zukunftsaussichten für Europa erfragt. Steffen P. Würth: „Wir wollen zum Jahresstart ein Stimmungsbild aus der Region einholen. Wir wollen keine wissenschaftliche Arbeit, sondern ein ziemlich direktes Feedback einfangen.“ Dieses Stim- mungsbild werde die regionale Wirtschaft rund um die Europawahl am 26. Mai in ihren Gesprächen mit Abgeordneten, Multiplikatoren und Europa-Verant- wortlichen der Region weiterreichen. Die Umfrage ist öffentlich auf der IHK-Website plat- ziert unter www.ihk-sbh.de/europa. Der Link ist frei verfügbar und darf über die sozialen Netzwerke verbreitet werden. Es gibt keine Teilnahmebeschrän- kungen oder sonstigen Restriktionen. Hi Philipp Hilsenbek, Fachbereich Standortpolitik Telefon: 07721 922-126, hilsenbek@vs.ihk.de Hintergrund Am 26. Mai findet die diesjährige Wahl zum europäischen Parlament teil. Im Fokus der IHK: eine Europapolitik für einen starken Mittelstand. Dies schließt neben rein wirtschaftlichen Fragestellungen auch gesellschaftliche Themen ein. Mit ei- ner Exportquote von 47 Prozent ist der Wirtschaftsstandort Schwarzwald-Baar-Heuberg stark mit dem europäischen Um- feld vernetzt. Der Exportwert an Produkten und Dienstleistun- gen beträgt über 8,3 Milliarden Euro, pro Jahr gibt es über 30.000Außenwirtschaftsvorgänge. Europaweit hat die Region die höchste Industriequote (47 Prozent Bruttowertschöpfung entstehen in der Industrie). REGIONALSPLITTER Land fördert Berufsorientierung für Gymnasiasten Mit insgesamt rund 444.000 Euro aus Mitteln des Bundes fördert das Landesministerium fürWirtschaft,Arbeit undWohnungsbau lan- desweit die praktische Berufsorientierung für Gymnasiasten. In die Region Schwarzwald-Baar-Heuberg fließen 40.000 Euro. Gefördert werden Projekte im Fürstenberg-Gymnasium Donaueschingen, im Leibniz-Gymnasium Rottweil, im Gymnasium Spaichingen und im Gymnasium Schramberg. Träger der Projekte ist in den genannten drei Landkreisen die IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg. „Eine Berufsausbildung ist eine attraktive Option für Schüler von Gymnasien, die sie – im Gegensatz zu einem Studium – häufig nicht in Betracht ziehen. Denn oftmals wissen Jugendliche nicht, welch hervorragende Chancen eine Ausbildung bietet. Wir wollen, dass auch diese Jugendlichen die vielfältigen und interessanten Ausbil- dungsberufe kennen lernen und eine Ausbildung als ernsthafte Op- tion wahrnehmen“, sagt Wirtschafts- und Arbeitsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut. Neue Homepage des Gesundheitsnetzwerkes freigeschaltet Das Gesundheitsnetzwerk des Schwarzwald-Baar-Kreises hat einen neuen Internetauftritt. Die Homepage www.gesundheitsnetzwerk- sbk.de wurde komplett neu strukturiert. Mehrere Netzwerkpartner wie die Kur- und Bäder GmbH Bad Dürrheim, die Hochschule Furt- wangen, die Klinik Limberger in Bad Dürrheim, die IHK und das Landratsamt haben Bürgermeister Fritz Link als erstenVorsitzenden des Gesundheitsnetzwerkes seit April 2018 bei der Umsetzung des Relaunches unterstützt. Die neue Website soll in Zukunft verstärkt als Informationsplattform zu den Themen Gesundheit, Gesundheits- dienstleister sowieVeranstaltungen fungieren und mehr Transparenz zu allen Gesundheitsangeboten im Schwarzwald-Baar-Kreis bieten. Sie basiert auf modernster Technik und ist bewusst schlicht gehalten, um die Suchwege schlanker zu gestalten. VS: Fortschreibung des Einzelhandelskonzeptes steht an Die Stadt Villingen-Schwenningen hat mit den Vorbereitungen zur Fortschreibung des Einzelhandelskonzeptes begonnen. Mit der Erar- beitung wurde das Büro Dr.Acocella, Stadt- und Regionalentwicklung, aus Lörrach beauftragt. Das Büro hat bereits 2010 das Gutachten als Grundlage für das Einzelhandelskonzept des Oberzentrums Villingen- Schwenningen erarbeitet. Ziel der Fortschreibung des Einzelhandels- konzeptes ist die Aktualisierung der Daten und die Überprüfung der bisherigen Strategien zur Entwicklung des Einzelhandels inVillingen- Schwenningen vor dem Hintergrund veränderter Rahmenbedingun- gen. Das Gutachten soll derVerwaltung als aktualisierte Grundlage für zukünftige planungsrechtliche Entscheidungen zur Ansiedlung neuer beziehungsweise zur Stärkung vorhandener Einzelhandelsbetriebe in Villingen-Schwenningen dienen.
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