Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe Februar'19 - Südlicher Oberrhein
2 | 2019 Wirtschaft im Südwesten 27 A NWALTSKANZLEI D R . R EICHERT & K OLLEGEN – V ERTRAUEN GEGEN V ERTRAUEN – VERLÄSSLICH , KOMPETENT , DURCHSETZUNGSSTARK ERBRECHT Verwaltungsrecht Arbeitsrecht JURIST AUS LEIDENSCHAFT ERFAHRUNG UND KRAFT Am Froschbächle 16 · 77815 Bühl Tel. 0 72 23/9 49 10 · Fax 0 72 23/9 49 191 E-mail: kanzlei@reichert-recht.de WWW.REICHERT-RECHT.DE R ECHTSANWALT D R . B ERND R EICHERT Beratergruppe für den Mittelstand _ In Kooperation mit: Braun, Schmidt & Wild Rechtsanwaltsgesellschaft mbH Follner & Wild Treuhand Rastatt GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Wild IT-Consult KG IT Risk & Performance Kanzlei WILD Vereid. Buchprüfer Steuerberater Gerwigstraße 4, 76437 Rastatt Tel. 072 22-7717-0 Steuer- und Rechtsberatung Wirtschaftsprüfung Unternehmensberatung www.kanzlei-wild.de RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER aus der Region empfehlen sich Freiburger Bürgerentscheid Dietenbach Breite Front für neuen Stadtteil E ine breite Front von Verbänden, Institutionen und Unternehmen aus Stadt und Region hat sich für den geplanten Freiburger Stadtteil Dietenbach aus- gesprochen. Zu einer gemeinsamen Pressekonferenz Ende Januar luden Vertreter der Handwerks- sowie der Industrie- und Handelskammer, der Agentur für Ar- beit, des Caritasverbands, des Dehoga, des Gewerk- schaftsbunds, des Diakonischen Werks, der FWTM, der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, des Handelsverbands Südbaden, des Haufe-Verlags, des Studierendenwerks, der Universitätsklinik, der Wirt- schaftsförderung der Region Freiburg sowie des Wirt- schaftsverbands Industrieller Unternehmen Baden. Sie riefen dabei die Bürger der Stadt Freiburg dazu auf, die Frage „Soll das Dietenbach-Gebiet unbebaut blei- ben?“ beim Bürgerentscheid am 24. Februar mit „Nein“ zu beantworten und damit den Bau des neuen Stadtteils zu ermöglichen. Die aktuelle Wohnungsnot verdränge Familien und Fach- kräfte mit kleinen und mitt- lerem Einkommen aus der Stadt, hieß es zur Begründung. Freiburg dürfe nicht zu einer Stadt werden, in der nur noch gutverdie- nende Menschen wohnen. Im neuen Stadtteil sollen unter anderem 50 Prozent geförderte Mietwohnungen realisiert werden. Die Schaffung von Wohnraum auf dem Dietenbach-Areal nördlich des Stadtteils Rie- selfeld sei zudem für die weitere gute wirtschaftliche Entwicklung der Stadt Freiburg, zu der die Stadtteile Vauban und Rieselfeld in jüngster Vergangenheit bei- getragen haben, unerlässlich. Mit der Steigerung der Erwerbstätigen um 26,4 Prozent in den Jahren 2000 bis 2017 liegt Freiburg deutschlandweit ganz vorne. Diese Erwerbstätigen brauchen Wohnungen. Für ei- nen Dienstleistungs- und Gesundheitsstandort wie Freiburg und dessen Fachkräfte sei es wichtig, dass diese ein ausreichendes und preisgünstiges Wohn- raumangebot vorfinden, betonten die Vertreter aus Wirtschaft und Gesellschaft. „Freiburg braucht Dietenbach, um ein attraktiver Wirt- schaftsstandort zu bleiben“, sagte IHK-Präsident Stef- fen Auer. „Mit dem neuen Stadtteil kann zusätzlicher und bezahlbarer Wohnraum für die Erwerbstätigen der ansässigen Unternehmen geschaffen werden. Zugleich muss die Stadt mit der Realisierung von Die- tenbach den Druck von bestehenden und potenziellen Gewerbeflächen nehmen. Diese dürfen nicht weiter in Wohnbauflächen umgewandelt werden.“ Philipp Frese, Präsident des Handelsverbands Südbaden, ver- deutlichte: „Wer hier arbeitet, sollte auch hier wohnen können. Das geht nur mit neuen Flächen.“ ine »Mit Dietenbach Druck von Gewerbeflächen nehmen«
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