Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe Februar'19 - Südlicher Oberrhein

2 | 2019 Wirtschaft im Südwesten 25 Regiogesellschaft Oberrhein Sieben neue Vorstände A us der Regiogesellschaft Schwarzwald-Oberrhein ist die Regiogesellschaft Oberrhein geworden. Der Verein, der sich sich als Vertreter der grenzüber- schreitenden Interessen der Regio sieht, hat sich auf seiner Mitgliederversammlung im Dezember neu auf- gestellt. Zudem wählten die Mitglieder einen neuen Vorstand. Der frühere FWTM-Chef Bernd Dallmann wurde als Präsident, Bernd Rigl (Sparkasse Freiburg- Nördlicher Breisgau) als sein Stellvertreter bestätigt. Neu im Vorstand sind Hans-Bodo Hartmann (Präsi- dent der IG Südbaden Euro-Airport), Martine Chantrel (Leiterin Centre Culturel Français, Freiburg), Anäis Wrobel (Direktorin des Prix Bartholdi), Florence Dan- coisne (Koordinatorin des European Campus), Thomas Birkenmeier (geschäftsführender Gesellschafter Bir- kenmeier Stein + Design), Mario Eland (Chief Marke- ting Officer Euro-Airport) und Markus Riesterer (Ge- schäftsführer Gewerbepark Breisgau). Beschlossen wurde zudem eine Fusion mit der Interessengemein- schaft für den Euro-Airport (IGEAP). Diese wurde einst aus den Reihen der Regiogesellschaft gegründet, um die Anliegen südbadischer Flughafennutzer besser zu artikulieren. „Wir finden, dass es sinnvoller ist, hier mit einer Stimme aufzutreten“, sagte Dallmann. Deshalb wurden nun beide Organisationen zusammengeführt. Zudem gehören nun Hans-Bodo Hartmann und Mario Eland, zwei Experten des Flughafengeschehens, dem Vorstand an. Die Regiogesellschaft Oberrhein wurde 1985 gegrün- det und zählt heute mehr als 80 aktive Mitglieder, darunter Organisationen und Firmen aus der Regio. Sie setzen sich gemeinsam für grenzübergreifende Fragen ein, etwa die Bildung einer europäischen Uni- versität am Oberrhein, bessere Bahnverbindungen zwischen Colmar und Freiburg sowie Südbaden und dem Euro-Airport oder die Entwicklung einer nachhal- tigen Wirtschaftszone im Elsass für die Zeit nach dem Kernkraftwerk Fessenheim. pm Wirtschaftsjunioren Ortenau und Jeune Chambre Economique Strasbourg Intensivere Zusammenarbeit D ie Wirtschaftsjunioren Ortenau intensi- vieren ihr Netzwerk in die französische Region Grand Est. Mit einer feierlichen Ur- kundenunterzeichnung durch die Vorsitzen- den der beteiligten Juniorenverbände der Wirtschaftsjunioren Ortenau sowie der Jeu- ne Chambre Economique Strasbourg wurde Ende vergangenen Jahres im Rahmen des „Congrès Régional de la Fédération Grand Est“ in Metz eine grenzüberschreitende Zu- sammenarbeit („Twinning“) vereinbart. Durch gemeinsame Initiativen wollen die jungen Unternehmerinnen und Unternehmer den kulturellen Austausch und die wirtschaft- liche Zusammenarbeit der beiden Regionen fördern. Cäcilia Schallwig, Vorsitzende der Wirt- schaftsjunioren der Ortenau: „Besonderen Schwerpunkt legen wir auf das Thema Ausbil- dung und Berufseinstieg. Eines unserer Ziele ist es, französische Schülerinnen und Schü- ler für eine Ausbildung in der Ortenau zu begeistern, denn hier eröffnen sich zahlreiche Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Durch Sprachbarrieren, kulturelle Vor- behalte oder schlichtes Unwissen über die Angebote werden die Potenziale jedoch auf beiden Seiten des Rheins noch nicht hinreichend ausgeschöpft. Unser Wunsch ist es, Jugendliche und Unternehmen zusam- menzuführen und neue Wege aufzuzeigen.“ Das erste gemeinsame Projekt „Ein Tag Azubi“ wurde bereits erfolgreich durchgeführt: Am 24. November konnten zwölf französische Schülerinnen und Schüler der Hans Arp Schule aus Strasbourg in Kehl in unter- schiedliche Ausbildungsberufe reinschnuppern. Der Aktionstag soll 2019 auf mehrere Schulen in beiden Ländern ausgeweitet werden. wj Wer Interesse hat, am 19. November Schüler bei „Ein Tag Azubi“ im eigenen Betrieb für eine Ausbildung zu begeistern, kann sich mit den Wirtschaftsjunioren Ortenau in Verbindung setzen: info@wj-ortenau.de . Bild: Wirtschaftsjunioren Ortenau Die beiden Vorsitzen- den Julien Durpoix (JCE Strasbourg) und Cäcilia Schallwig (WJ Ortenau) bei der feierlichen Unterzeichnung der symbolischen Twinning- Urkunde in Metz.

RkJQdWJsaXNoZXIy MjQ2MDE5